1. #1
    Gast
    Gast

    Fernbeziehung/ Wochenendbeziehung

    Hi!
    Ich bin seit 2,5 Jahren in einer Wochenendbeziehung. Das heißt wir sehen & ausschließlich am WE & wenn wir mal Urlaub haben.
    Wir wohnen ca 150 km von einander entfernt.
    Da mein Freund noch in einer Ausbildung steckt wird sich unsere Situation nicht in den nächsten 3 Jahren ändern.
    Ich bin 23 & er auch!!!
    Ihm geht es dabei ganz gut, obwohl er auch bei jedem kleinen Streit Schluss macht aber dennoch sind wir noch zusammen.
    Mir macht es einfach nur zu schaffen dass ich ihn so gerne auch öfters mal unter der Woche sehen würde & am allerliebsten auch mit ihm zusammen ziehen!!
    Aber das alles wird erstmal nicht werden!
    Wollte von Euch mal wissen ob ihr das auch kennt, wenn man sich nur total selten sieht & wie ihr dabei empfind!?
    Vielen Dank!!!!
    LG Eure Piper

  2. #2

    wakeUp wakeUp ist offline

    Erfahrener Benutzer
    Mitglied seit
    10.12.2003
    Beiträge
    120
    Ich hatte 3,5 Jahre eine Fernbeziehung. Wir haben uns nur alle 2 Wochen gesehen. Um ehrlich zu sein, das möchte ich nicht wiederholen. Man sieht sich einfach zu selten und kann nur übers Telefon sprechen. Auch haben die Zärtlichkeiten unterhalb der Woche gefehlt.
    Ich hatte dann sehr viele Erwartungen, wenn ich meinen Partner am WoE sieht. Werden die nicht erfüllt, dann ist man entsprechend gefrustet.
    Bei mir war es dann so, dass sich meine Freundin von mir wegentwickelt hat. Das war der Anfang von Ende.

  3. #3

    Hopperl Hopperl ist offline

    Erfahrener Benutzer
    Mitglied seit
    14.01.2004
    Beiträge
    233
    ich hatte ca 3 jahre ne fernbeziehung, haben uns höchstens einmal im monat gesehen. bin jetzt extra 4 std näher an ihn gezogen und jetzt ist schluß, super oder?! naja, ihm hat es nix ausgemacht, meinte er hat sich dran gewöhnt, glaube aber, da war noch was andres. naja und ich hätte auf die dauer nicht so weitermachen können, deshalb bin ich auch in die nähe gezogen.

  4. #4

    toujours toujours ist offline

    Neuer Benutzer
    Mitglied seit
    05.01.2004
    Beiträge
    5
    Zitat:
    Ich hatte dann sehr viele Erwartungen, wenn ich meinen Partner am WoE sieht. Werden die nicht erfüllt, dann ist man entsprechend gefrustet.

    Ich war 3 Jahre in einer Fernbeziehung. Naja, weil ich auch zu so einer Art Alleingängern gehöre, d.h. ich kann nicht ständig jemanden um mich haben, sondern muss auch mal allein sein können, war diese Art von Beziehung nicht schlecht. Allerdings habe ich meinen damaligen Freund auch wie Du nicht oft sehen können (600 km). Doch in der Zeit, in der ich mit ihm nur per Telefon oder e-mail in Kontakt bleiben konnte, hat auch oft dazu geführt, dass ich ángefangen habe, ihn mir in manchen Situationen anders vorzustellen, als er in Wirklishkeit war. Und wenn man sich dann getroffen hat, waren erstens die Erwartungen groß und zweitens auch oft eine Enttäuschung da.
    Aber das sind nur meine Erfahrungen. Ich denke, dass es bei jedem anders sein kann, sowohl positiv als auch negativ.

    LG

    Herz_Schmerz

  5. #5

    Simmy Soleil Simmy Soleil ist offline

    Neuer Benutzer
    Mitglied seit
    07.12.2003
    Beiträge
    20
    Mich trennen 600 km von meinem Schatz und es maCHT mich HAlbwahnsinnig. Aber ich könnte niemals ohne ihn leben. Niemals.

  6. #6
    Gast
    Gast
    Und wie oft seht ihr euch?
    Das ist echt weit auseinander! *shit*

  7. #7
    Gast
    Gast
    Fern"beziehung"....gibt es das überhaupt?
    Ich bin mir da nicht sicher ob es sich dann um eine "echte" Beziehung handelt.
    Hatte ich aber auch mal so etwas: Frau gesehen, angesprochen, One-Night Stand draus geworden und dann wurde das plötzlich mehr - plötzlich standen wir beide in Flammen....
    Problematiken: knapp 2000 km Distanz, verschiedene Sprachen, sie sprach nicht deutsch, ich nicht ihre Sprache - also alles auf englisch.
    Koordination fast unmöglich - Zeitplanung, verschiedene Feiertage, Flugkosten, etc.etc.etc....
    Es war ja nicht mal ein Kinobesuch oder Fernsehabend möglich aufgrund der unterschiedlichen Sprachen.

    Der Kopf sagt "es geht nicht, das hat niemals Zukunft", das Herz zerreißt förmlich.....
    Es folgen Telefonate, E-mails, unbeschreibliche Sehnsucht, Tränen, schlaflose Nächte, Wiedersehen in völlig unregelmäßigen Abständen, Eifersucht auf alles und jeden der/die in ihrer/seiner Nähe ist, der Computer mutiert zum Partnerersatz (unzählige Dateien mit Bildern, Grafiken, E-mails, Flugplänen, Kostenaufstellungen, Internetsuchergebnissen aus der Heimatstadt des Partners),
    Bücher über das Heimatland des anderen, ( Kultur, Wirtschaft, Infrastruktur, politische Situation ),
    Freundschaften werden extremen Belastungsproben ausgesetzt aufgrund von Stimmungsschwankungen,
    einsame Abende zu Hause die einfach so an einem vorüberziehen während man im Sessel sitzt und (nach)denkt / träumt, aberwitzige Zukunftsplanungen, usw. usw.

    Und irgendwann werden die E-mails kürzer, spärlicher, weniger und dienen letztendlich nur noch zum Informationsaustausch wo man gerade ist, was man gerade macht, das man an den anderen denkt, wie gern man den anderen in den Armen halten würde, etc.

    Und irgendwann wird dann eine "ultimative" Mail nicht mehr beantwortet - nicht weil kein Interesse mehr da ist, sondern weil eigentlich beide wissen das es NIE mehr geben kann und wird.....

    Es ist die HÖLLE......

    Nach einiger Zeit fängt man sich wieder und sagt sich "So etwas fange ich NIE wieder an"

    .....und insgeheim hofft man inständig das es so eine Situation nicht wieder gibt, weil man eigentlich weiß das man es DOCH wieder täte, weil es nun mal die stärksten positiven Gefühle sind, die durch nichts zu ersetzen sind und weil man DOCH immer wieder Hoffnungen hegt...

    ....und wenn die nächste Frau aus Amerika, Australien oder vom Mond käme - ich würde es versuchen, ein unterlassener Versuch aufgrund von "Erfahrungen" ist nichts anderes als der Sieg der Angst über die Liebe!

    Ein Mann, 36 Jahre (falls das jemandem als Hintergrundinformation wichtig erscheint )

  8. #8

    ~Tschudith~ ~Tschudith~ ist offline

    Erfahrener Benutzer
    Mitglied seit
    24.11.2003
    Beiträge
    1.175
    Ich hatte anderthalb Jahre eine Fernbeziehung und wir haben uns immer am Wochenende gesehen. Ich hab ihn zwar oft vermisst und mir so gewünscht, dass sich an der Situation was ändert (hätte es in den nächsten paar Jahren aber nicht), aber irgendwo war ich auch manchmal froh, z.B. kann ich meinen Freund nicht jeden Tag sehen (nur am Wochenende ist wieder zu selten, aber irgendsoein Mittelmaß muß sich ja finden lassen). Für mich war es auch immer ein schönes Gefühl zu wissen, da ist jemand, auch wenn er ganz weit weg ist (200 km), der an dich denkt und für dich da ist, wenn du ihn brauchst. Manchmal ging diese Beziehung auch ziemlich an die Substanz, aber von beiden Seiten aus. Er war vor kurzem erst in die neue Stadt gezogen (hatte die Uni gewechselt) und da wir beide soviel Zeit wie möglich miteinander verbringen wollten, haben die Freunde darunter gelitten. Aber dafür habe ich mich nach einer Woche nicht-sehen mich umso mehr gefreut, wenn ich sein Auto einfach nur um die Ecke hab fahren sehen oder wenn er mich nur in den Arm genommen hat.
    Streiten war immer so ein Problem, weil er meistens gleich in seine Wohnung gefahren ist und wir uns dann erst am nächsten WE wiedergesehen haben, anstatt sich erstmal wieder einzukriegen. Versöhnung ging dann halt nur übers Telefon und das ist dann auch wieder scheiße.
    Ich denke schon, dass ich wieder eine Fernbeziehung eingehen würde, wenn es der Fall wäre. Es hat ja nicht nur Nachteile. Natürlich ist eine "normale" Beziehung praktischer, weil eine Fernbeziehung auch ein Kostenfaktor ist, aber das sind alles Sachen, die man reglen kann.
    Liebe Grüße, LaLuna

Um auf "Fernbeziehung/ Wochenendbeziehung" antworten zu können, musst du nicht registriert sein.