1. #1
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    Vertrauensaufbau

    Hallo!

    Einige kennen mich ja schon ... mein Freund hatte mich mit einer Arbeitskollegin betrogen, mir gebeichtet und ich ihm aus Liebe verziehen.

    Jetzt meine Frage: Kann ich meinen Freund bitten, sich eine andere Arbeitsstelle zu suchen?

    Ich weiß, eigentlich sollte ich wieder Vertrauen haben, hab ich eigentlich auch. Aber trotzdem wäre es mir lieber, er würde woanders anfangen. Dann würde er sie nicht jeden Tag auf Arbeit sehen und ich könnte wieder ungezwungener mit seiner Arbeit umgehen, z. B. mal einen Überraschungsbesuch auf Arbeit (oder auch auf Vorschlag meines Freundes) abstatten oder mit zu nem Firmenfest gehen. Momentan würde ich all das nicht machen wollen, denn ich glaube, es ist besser, nicht zu wissen, wer sie ist und auch, dass sie mich nicht kennt.

    Aber wiederum kann ich ja nicht von ihm fordern, dass er sich ne neue Stelle sucht ... nur wünschen würde ich es mir.

    Was meint ihr? Wie soll ich mit seiner Arbeit umgehen? Oder wie kann ich allgemein mein Vertrauen wieder zu ihm stärken?

    Danke für Eure Tips!

    Jaizy

  2. #2

    InWeiterFerne InWeiterFerne ist offline

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    Hey Jaizy!

    Frag ihn doch einfach mal was er darüber denkt. VERLANGEN würde ich es vielleicht nicht unbedingt, aber BITTEN kannst du ihn sicher mal. Es würde eurer Beziehung ja nur gut tun. Aber ich weiß ja nun auch nicht wie dein Freund zu seiner Arbeitsstelle eingestellt ist und wie schwer es für ihn ist, was neues zu finden. Ich würd es einfach mal mit ihm bereden, dann siehst du ja gleich was er denkt. Was du aber mitbedenken solltest: Angenommen er hätte eine neue Arbeit und wäre da nicht glücklich, dann wäre er sicher auch so nicht so "glücklich."

    Letztenendes hat er dir aber auch was angetan was man nicht einfach so vergessen kann. Ich könnte ihm da vermutlich nicht vertrauen solange er weiter mit ihr arbeitet, und wenn das bei dir auch so sein sollte, dann würde ich ihm das bei dem Gespräch auch sagen. ich hoffe er versteht dich.

    Liebe Grüße
    little~angel

  3. #3
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    Danke für Deine Antwort, little~angel!

    Ich werd es wohl demnächst mal ansprechen, aber irgendwie trau ich mich nicht so richtig. Bin ja selbst der Meinung, jeder ist für seine Jobwahl selbst verantwortlich. Aber wenn ich dran denk, dass die sich da ständig über den Weg laufen ... -grrr-

    Oder denkt ihr, der Schuß geht nach hinten los, wenn ich das anspreche?

    Jaizy

  4. #4

    Sophie* Sophie* ist offline

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    mir geht es ähnlich wie dir mein freund hat mich auch betrogen und zwar mit der schwester seines cousin seiner freundin.
    sie wohnt mit in dem haus wo die beiden wohnen, natürlich kann ich ihm nicht verbieten dort hinzufahren, da er mit seinem cousin sehr gut befreundet ist aber ich hab ihm gesagt das es mich stört und das ich das nicht möchte.
    er hat es akzeptiert und fährt nun höchstens einmal im monat hin.

    wenn ich du wäre würde ich ihm deine bedenken die du hast sagen. ich denke er wird es verstehen. wenn er dich liebt werdet ihr eine lösung finden.
    naja und das mit dem vertrauen das geht nicht von heut auf morgen das braucht zeit und damit kannst du ihm tag für tag mehr vertrauen schenken.

  5. #5
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    Jobwechsel zum Vertrauensaufbau?

    Gestern hatte ich die Gelegenheit ... hab ihm in einem günstigen Moment gesagt, dass ich es mir ja eigentlich wünschen würde, dass er sich nen anderen Job sucht!

    Erst schaute er überrascht und dann nach etwas Überlegen meinte er, ob ich das jetzt ernst gemeint habe. Ich meinte, ja. Dann haben wir das Thema beruhen lassen. Vielleicht macht er sich ja mal Gedanken drüber .... schön wär`s!

    Wenn er allerdings nicht wechseln möchte oder nichts anderes findet, dann muss ich damit leben, auch klar. Aber wie kann ich dann damit leben, wie kann ich damit umgehen, wenn ich z. B. mal auf irgendeiner Firmenfeier auf SIE treffe und die Schattengestalt verschwindet?

    Hat jemand Erfahrungen damit?

    Momentan ist seine Arbeit für mich ein rotes Tuch und ich möchte auf keine Firmenfeier mit gehen, obwohl er mich diese Woche gefragt hat. Was würdet ihr tun?

    Grüße
    Jaizy

  6. #6

    Carra Carra ist offline

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    Hi Jaizy,
    zumindest könntest Du - wenn Du mitgehen würdest - ein Auge auf ihn haben....

  7. #7

    VanillaCoke VanillaCoke ist offline

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    Ganz klar mitgehen. Mir ist es immer lieber, wenn ich meinen Ängsten (und sei es anderen Konkurrentinnen) in die Augen gucke. Dann weiß ich wenigsten, um wen es sich handelt. Ich finde immer, dass die Ungewissheit bzw. die Fantasie viel schlimmer ist als die Realität. Deshalb würde ich es immer wissen wollen.

    Mir ist das auch schon mal so gegangen wie Dir und ich hab sie dann zumindest mal sehen wollen. Das war alles andere als angenehm, aber ich wußte dann wie ich das einordnen muß. Vielleicht stellst Du ja fest, das sie überhaupt keine ernsthafte "Konkurrentin" ist.

    Aber ich kann Deine Bedenken vollstens verstehen.

  8. #8
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    Aber ich kann ihn doch nicht immer kontrollieren!? Wenn er auf Arbeit ist, bin ich ja auch nicht dabei.

    Wäre es nicht richtiger, wieder auf seine Liebe zu vertrauen? Er sagt mir immer wieder, das die "Sache" schon längst für ihn abgeschlossen ist ...

    Jaizy

  9. #9

    Carra Carra ist offline

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    Hi Jaizy,

    sicher wäre es das Beste, wieder auf die Liebe zu vertrauen - aber das funktioniert bei Dir ja wohl nicht
    so ganz - denn sonst würde sich der Gedanke, daß er wechseln soll doch nicht so bei Dir festsetzen - oder?

    Ich meine, es ist nicht einfach, einen Job zu finden, den man erstens gern macht und zweitens auch noch relativ gut verdient und anerkannt wird. Ich hab selbst erst vor kurzem gewechselt - obwohl mir meine vorige Arbeit so ziemlich Selbstbewußtsein gegeben hat und ich das alles wirklich gern gemacht habe. Nachdem feststand, daß ich in dem Laden - trotz Gleichberechtigung - als Frau absolut nichts erreichen kann, habe ich mich entschlossen aufzugeben und woanders anzufangen. Nach diesem Entschluß ist dann einiges schiefgelaufen und ich bin in ein ziemliches Loch gefallen - und das hätte mich dann auch noch fast meinen Ehemann gekostet, weil ich wirklich zu nichts mehr zu gebrauchen war, absolut zu nichts mehr Lust hatte und selbst noch eine für mich ziemlich wichtige Prüfung total verhauen habe...

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