1. #1

    Mohikaner Mohikaner ist offline

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    Gedichte von Mohicans

    KLEINER TEDDYBÄR

    Jede Nacht weint im Mondlicht ein kleiner süßer Teddybär,
    seine Kleider sind zerrissen und das Gesicht ist schmutzig.
    Die Augen sind rot von den vielen Tränen der Traurigkeit,
    seine feuchte Nase aus Selbstnutzen blutig geschlagen.

    Sie haben so oft gewaltsam an seinem sanften Fell gezogen,
    mit Füßen getreten und ihm fast beide Arme ausgerissen.
    Er verbrachte Zeiten in dunklen Kisten der Gleichgültigkeit.
    und seine Wünsche die niemals wirklich verstanden wurden.

    Ein kleines Mädchen fand den Teddy und schloss ihn ans Herz.
    Mit leiser Stimme versprach es ihn niemals zu enttäuschen,
    das all sein Leid nach langer Zeit endlich ein Ende haben wird.
    Die Gedanken versprachen Hoffnung und waren voller Liebe.

    Seine Augen strahlten und ein Lächeln überkam ihn jeden Tag,
    mit der Liebe im Herzen kuschelten sie manchmal stundenlang.
    All die Schmerzen die ihn bitterlich quälten schienen zu heilen,
    das Mädchen nahm ihn oft in den Arm und sie begehrte ihn so sehr.

    Zu zweit schauten sie in die Sterne und auch wenn niemand sprach,
    waren es ihre verliebten Herzen die niemals schweigen konnten.
    Jede Nacht schnarchte er liebevoll unter ihrer warmen Bettdecke,
    eng umschlungen träumten sie gemeinsam durch die Dunkelheit.

    Sie erlebten wunderschöne Tage die man nicht vergessen kann.
    Es schien so, als wären sie gemeinsam unbesiegbar auf dieser Welt.
    War es denn so ... kamen all die Worte und Gefühle aus dem Herzen,
    oder war er doch nur ein einfaches Spielzeug gegen Langeweile?

    Seine Seele ist rein, das Herz barmherzig und seine braunen Augen treu
    mit dem Gefühl der Liebe konnte er ein Sonnenschein herbeizaubern
    Sein süßes brummen vertrieb jeden Schmerz und all den Kummer,
    er hat getröstet, Schutz gegeben und viele Geheimnisse bewahrt.

    Mit der Zeit vergaß sie den Teddy und sie verdrängte ihr Versprechen,
    graue Wolken beherrschten den einst wunderschönen Himmel.
    Verbannt ein einer Ecke verlor sein schönes Fell wieder an Glanz,
    die Tage vergingen und sein Weinen das niemand mehr hörte.

    Die Worte und Liebe verschwanden in der Tiefe der Vergessenheit.
    Vergraben unter den Sachen der Verzweifelung rief er um Hilfe,
    doch das Mädchen kümmerte sich nicht mehr um den Teddy,
    was hat er nur getan ... war er denn jetzt nicht mehr gut genug?

    Mit seinen brauen Knopfaugen gab er Zeichen seiner Wünsche,
    doch das Mädchen stecke den Teddy einfach in eine große Kiste,
    wo schon all die anderen unwichtig gewordenen Dinge waren.
    Da saß er nun ...vergessen, verlassen und verdammt einsam.

    Es kamen die unendlich langen Tage der quälenden Ungewissheit,
    was würde aus ihm werden ... welches Schicksal steht ihm bevor?
    So sehr er sich auch anstrengte, verstummten seine Bemühungen
    und eines Tages stand die Kiste wie viele andere an der Straße.

    Er wurde einfach aussortiert und ausgeschlossen von der Welt,
    es regnete und sein flauschiges Fell durchnässte so langsam.
    Niemand denkt mehr an ihn, niemand hört seine wahren Wünsche.
    Einst haben ihn kleine süße Kinderärmchen liebevoll umschlungen.

    Auch wenn er ein dickes Fell hat, frierte er in den dunklen Nächten,
    der Mond schaute herab und sah den struppig zerzausten Teddybären.
    Seine Freunde die mächtigen Sterne versuchen ihn zu beschützen
    und vertrieben mit ihrem Leuchten die Gestalten der dunklen Nacht

    Ich kenne diesen kleinen Teddybären mit seinen brauen Augen,
    nun sitzt er wieder jede Nacht wie schon so oft auf meinem Kissen.
    Bevor ich einschlafe singt er mich liebevoll in meine Träume,
    doch ich weiß, dass dieser kleine Teddybär jede Nacht weint.

    Es ist mein Herz das weint ...


    mohicans

  2. #2

    Jimmy Jimmy ist offline

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    Hi Mohi,

    Ich weiß nicht was ich darauf schreiben soll.
    Ich sehe fast nichts mehr vor lauter Tränen.
    Wie sehr must Du erst beim schreiben geweint haben?

    Ich hoffen Dein Herz wird bald erlöst!

    Alles alles Gute
    traurig(er)

  3. #3

    pudelchen pudelchen ist offline

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    Hallo mohi,

    ... ein trauriges Gedicht !

    Kann dem "traurigen" nur Recht geben. Ich hoffe auch, dass Dein Herz bald erlöst wird !!! Alles Liebe !!!

  4. #4

    Wizarrd Wizarrd ist offline

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    ;(

    soo schööön und doch soo traurig..... ;(

  5. #5

    Mohikaner Mohikaner ist offline

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    Danke für die lieben Worte … über trauriges kann man wohl immer am besten schreiben, aber ganz so schlimm geht es mir ja auch nicht mehr!


  6. #6

    Jimmy Jimmy ist offline

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    Auf Deiner HP war ich schon und ich muß sagen: sie ist super !!

    Gruß
    traurig(er)

  7. #7
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    jemand der seine gefühle so ausdrücken kann wie du ist ein geschenk des himmels. diese geschenke des himmels sollten nie traurig sein.
    lass die hoffnung nie aussterben!

    schau in die zukunft!!

  8. #8

    Mohikaner Mohikaner ist offline

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    Danke für die netten Blumen ... ich versuche auch immer die Hoffung niemals aussterben zu lassen und schaue immer weit in die Zukunft!

    Hab jetzt ja endlich mal die Zeit gefunden, meine Homepage wieder mal zu aktualisieren. Die letzten Gedichte fehlen jetzt noch, aber ich hab heut mal wieder ein neues Wallpaper gestaltet ... sorry, hat mal wieder etwas mit den weiblichen Geschöpfen dieser Welt zu tun, aber ich bin ja auch nur ein MANN *zwinker* Leider gibt es noch nicht so viele Bilder von denen, aber es hat wenigstens für ein neues Hintergrundbild für mein PC ausgereicht!

    mohicans

  9. #9

    Mohikaner Mohikaner ist offline

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    GIGANTEN DER NACHT

    Mein Herz habe ich schon oft zusammenflicken müssen,
    ob es überhaupt noch halten wird kann ich nicht sagen!
    Immer wieder durchbohrt von Menschen die ich liebte,
    und die Giganten der Nacht fallen dem Regen zum Opfer.

    Ich fiel in die endlose Schlucht der schrecklichen Dunkelheit,
    das herzliche Lächeln das Tränen der tiefen Trauer bedeutete.
    Berge die so mächtig erschienen auf einmal verschwunden waren,
    die Spitze zu erklimmen was ein besonderer Lebenstraum war.

    Es endlich in Händen zu halten war so ein wunderschönes Gefühl,
    ihre Größe und Macht zu spüren, gab Kraft für das nächste Ziel.
    Die Welt war so klein, aber die Lichter waren dennoch zu sehen,
    es war die unberührte Ruhe und der Stolz es geschafft zu haben.

    Der leise Wind mit seinen Gesängen beflügelte die neuen Träume.
    Mit eigener Willenskraft, die viel stärker als Stein und Granit sind,
    nicht allein zu sein und gemeinsam die Herausforderung zu meistern,
    mit dem Vertrauen der Liebe als Sicherheitsleine nicht abzurutschen.

    Mancher Aufstieg war unglaublich steinig und verdammt steil
    Es gab stürmische Nachte die eine eisige Kälte mit sich brachten
    Doch Zwei so liebevoll vereinte Herzen können niemals frieren,
    sie haben sich und geben mit ihrer tiefen Liebe unendliche Wärme

    Doch die Halteleite riss eines Tages und ich verlor den sicheren Halt.
    Mit hoher Geschwindigkeit raste ich in die unendliche Tiefe hinab,
    verzweifelt versuchte ich mich an dem steinigen Fels zu fangen ...
    ich hatte keine Chance und ich schlug auf dem harten Boden auf.

    Am Boden liegend quälten mich die unerträglichen Schmerzen,
    die vielen Hilferufe die niemals ihren Weg aus den Bergen fanden.
    Da lag ich nun, mit gebrochenem Herzen und verletzten Gefühlen,
    allein gelassen und alles verloren woran ich immer glauben wollte.

    Nachts war es immer sehr kalt und ich konnte nicht einschlafen,
    was habe ich nur verbrochen das meine Welt in den Regen fiel.
    Nächte in denen meine Tränen nur selten ein Ende finden können,
    den Kampf der Hoffung so viele Schmerzen im Herzen bedeuten.

    Ich wollte aber nicht aufgeben und versuchte mein Leben zu retten.
    All meine Glieder schmerzen so sehr, aber ich kämpfte immer weiter.
    Meine Entschlossenheit die mir Kraft gab, trieb mich weiter voran
    und verdrängte damit die Trauer der schrecklichen Vergangenheit.

    Unermüdlich und ohne zurückzuschauen begann ein langer Aufstieg,
    ich wollte wieder die Freiheit, der Herausforderung im Herzen spüren.
    Den Sonnenaufgang in meinem Schloss in den Bergen erleben können
    ich vertraute meiner Kraft und der Entschlossenheit nach dem Leben.

    Nun habe ich die Schlucht der Traurigkeit und Verzweifelung verlassen
    dennoch werden die Giganten der Nacht von den Tränen beherrscht ...

    mohicans

  10. #10

    Mohikaner Mohikaner ist offline

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    IN EINEM ATEMZUG

    Innerhalb von Sekunden brach in mir die Welt zusammen,
    alles Liebe wurde von dem Schicksal einfach geschluckt.

    Trotz der Schmerzen im Herzen kämpfte ich für die Liebe,
    doch immer wieder verbrannten meine Worte der Hoffung.

    Die Sinnlosigkeit bohrte sich immer tiefer ins Fleisch
    vergiftete mein reines Blut und nahm mir die Lebenslust.

    Meine Tausende Tränen die dich in deinem Herzen berührten,
    aber dennoch keine erhoffte Chance auf eine Zukunft ließen.

    Traurig musste ich nach langer Zeit von dir Abschied nehmen,
    unsere Zweisamkeit die sich nun niemals mehr erfüllen wird.

    Auch wenn ich manches mal noch oft an dich denken muss,
    wird ein Vergessen irgendwann seinen Weg in mir finden.

    Du gabst mir den Teddy zurück den ich dir aus Liebe schenkte,
    ich versprach dir damit meine unendliche Liebe auf Ewigkeit.

    Nun sitzt dieser Teddy mit dunklen Tränen auf meinem Bett,
    auf seiner Brust klebt ein großes Pflaster der Enttäuschung.

    Wieso muss dieses Bärchen immer wieder Schmerzen fühlen,
    warum muss er jetzt wieder alleine von der Liebe träumen?

    Sein wunderschönes Fell verliert immer mehr an Glanz und
    seine braunen Augen die das Lachen schon fast vergessen haben.

    Er hatte den Traum von kleinen Kinderärmchen umarmt zu werden,
    Tränen zu vertreiben, aber sie selbst niemals ertragen zu müssen.

    Innerhalb von Sekunden zerplatze dieser Traum auf Ewigkeit ...

    Mohicans

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