Thema: Trennung

  1. #1

    Pfauenauge Pfauenauge ist offline

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    Trennung

    Du schickst mich weg,
    aus den Augen, aus dem Sinn..
    aber wohin..wohin soll ich gehen?
    Du gabst mir ein Zuhause,
    einen Ort an dem ich mich sicher fühlte,
    seit langer Zeit wieder glücklich und erwünscht.
    Ich weis nicht was ich tun soll…
    Dich lässt es nicht kalt..was lässt dich nicht kalt?
    Dass du mich wochenlang belogen hast,
    mir etwas vorspieltest.
    Oder mich im Glauben zu lassen,
    dass unsere Liebe eine Zukunft hätte.
    Ich habe mich auf dich verlassen,
    auf die Liebe zwischen uns.
    Ich habe dir vertraut, mich geöffnet,
    mein Leben würde ich für dich geben,
    für die Zeit in der wir glücklich waren.
    Habe ich mich getäuscht, all die Zeit?
    Wollte und sah ich mehr als du geben konntest,
    geben wolltest?
    Warum nur..was habe ich falsch gemacht?
    Wir machen uns kaputt wenn ich bei dir bleibe…
    deine Worte..dahingeklatscht.
    Merkst du eigentlich nicht, dass du nur Ausreden suchst,
    dass du dir selbst einreden willst, dass es nicht deine Schuld ist?
    Woran sollte ich noch kaputt gehen?
    Alles wurde mir genommen…
    Ohne deine Liebe ist alles sinnlos, ohne deinen Glauben an mich,
    den halt den du mir gegeben hast, die Familie die du für mich warst.
    Von einem tag auf den anderen ist das alles weg,
    weil du nicht reden konntest..nur schweigen..bis es zu spät wurde.
    Ich denke an den Abend als ich dich kennenlernen durfte,
    sehe dich vor mir, deine blitzenden Augen, dein Lächeln.
    Meine naiven Gedanken und Wünsche,
    dass ich dich ebenso glücklich machen könnte wie du mich,
    wie du siehst habe ich es nicht geschafft.
    Das Herz leer..von Kälte durchzogen,
    den Blick durch die Wohnung schweifend..
    mein zuhause..nicht mehr, nur noch ein Ort an dem ich sitze,
    meinen Tränen freien Lauf geben kann.
    Ich dachte sie würden irgendwann versiegen,
    doch der Schmerz sitzt so tief..und die Tränen laufen weiter…

  2. #2

    Pfauenauge Pfauenauge ist offline

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    Nun sitze ich hier und starre in die Nacht.
    Und beinahe hör ich den Teufel, wie er lacht.
    Mein Herz gebrochen, die Seele in Flammen.
    So schwindet meine Liebe von dannen.
    Ich hoffte das es ernst mit uns ist.
    Das dachte ich als ich sah, wie schön du bist.
    Doch jetzt, nach so kurzer Zeit.
    Steh ich hier allein, nicht zu zweit.
    Warum kam es nur soweit...?
    Ich will nicht das es zu Ende ist.
    Ich will das es bleibt wie es ist.
    Aber ich kann nichts machen.
    Ich bin hilflos wie ein Kind.
    Für Liebe bin ich blind.
    Ich schaue zum Himmel.
    Mein Blick ganz leer.
    Und denke an deine Augen,
    so blau wie das Meer.
    Und irgendwann, in den Armen der Engel.
    Frage ich Gott: Warum?

  3. #3

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    In mich gekehrt um zu trauern
    bis keine klaren Tränen mehr,
    sondern warmes Blut
    über meine Wangen rinnt.

    Unfähig aufzuhören um dich zu weinen
    mich nach dir zu sehen,
    und dich anzuflehen
    mich wieder zu lieben.

  4. #4

    Pfauenauge Pfauenauge ist offline

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    als die Welt noch in Ordnung war


    Leise Worte in mein zartes Ohr geflüstert,
    streift mich dein Atem
    wie ein Hauch des Windes.
    So gern hör ich deine sanfte Stimme.
    Sie berauscht mich jeden Tag aufs neue.
    Von Dir, kann ich gar nicht genug bekommen,
    wie auf einer Wolke getragen,
    schwebe ich nun langsam, aber sicher,
    auf einer höheren Ebene.
    Mit verliebten Worten verzauberst Du meine Seele
    und bringst mein Herz zum Schmelzen.
    Bei Dir fühle ich mich geborgen und sicher.
    In deinen Armen kann ich mich fallen lassen,
    denn Du fängst mich auf, zusammen gleiten wir in das Land
    der Träume und erleben mit all unseren Sinnen,
    die leidenschaftliche Liebe, bebende Körper,
    bewegen sich nun im Liebesfeuer des Vulkans.
    Der Lavastrom nimmt seinen Lauf, nur langsam,
    beruhigt sich das Feuer, aber eine innere Glut bleibt.
    Nur ein Kuss von Dir , gehauchter Atem
    und erneut steh ich in Flammen.
    ~ich liebe dich~

  5. #5

    Pfauenauge Pfauenauge ist offline

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    eine kleine Geschichte

    Voller Hoffnung saß sie dort, die Augen gefühlt von Tränen, der Kopf am Abgrund. Sie schaute in den mit Wolken bestückten Himmel,... und auf den gelb scheinenden Mond, dessen Spiegelbild verzehrt auf den Wassertropfen der Oberfläche
    glitzerte.
    Unter ihre Augen, lief mit den Tränen vereint die schwarze Schmink die Wangen herrunter, bis sie schließlich am Knie herrunterfiel und für immer in dem Grün des Grases endete. In der linken Hand hielt sie, mit ihren Fingern festumschlungen, eine spitze Glasscherbe, deren scharfes Ende zwischen Zeige- und Mittelfinger hervorspähte, die rechte Hand hatte sie zu einer Faust geballt.
    Tausende von Gedanken schoßen ihr zugleich durch den Kopf. Keiner war dabei, den sie richtig verstand. Tausende von Gefühlen, die sie durchflossen. Und doch war keines dabei, welches sie hätte deuten können. Sie schloss ihre Augen um ihren Gedanken und Gefühlen zu entkommen.Um nur noch die schwarz, tiefe Unendlichkeit vor Augen zu haben.
    Um all das Elend , all die Lügen und all die Ängste der Welt nicht mehr sehen zu müssen. Ihr spukte nur noch ein Gedanke durch den Kopf:“Tu ich es, oder tu ich es nicht?“.
    Die Geselschaft, die menschliche Naivität und all das scheinbare Glück, welches am Höhepunkt zerbricht, um einen zu zeigen, dass es so etwas nicht gibt, dass man gar keine Change hat, dieses Glück auf einer sicheren und fruchtbaren Grundlage zu bauen, hatten die kleine ,verloren Seele in der unendlichen Verzweiflung und Einsamkeit zu dem gemacht, was sie nun war.
    Sie ließ das letzte Jahr noch einmal revou vor ihrem inneren Augen geschehen. All die wunderschönen Höhepunkte, die ihr nun wieder zum greifen nahe erschienen, in Wirkichkeit aber so unerreichbar wie die Vielzahl der funkelnden Stern über ihr waren, lief in Bildern an ihr vorrüber.
    Voller Schmerz verzog sie ihr Gesicht. Wie konnten solch schöne Dinge einen nie zu ende scheinenden Schmerz auslösen? Eine so starke Sehnsucht aufkommen lassen, dass man daran zerbricht?
    Sie wusste es einfach nicht. Mit jedem dieser Bilder kullerte eine Träne aus ihren Augen, um mit einem glitzernen Schein genauso zu enden, wie unzählige vor ihr. Nachdem die glückerfühlten Bilder das schmerzvoll verzogene Gesicht verlassen hatten, folgenten die schwarzen, dunklen Bilder aus der nachfolgenden Zeit. Die Zeit in der sie vergeblich versucht hatte den Schmerz des Verlustes zu verdrängen und auch die Zeit, in der sie ihr Leben sinnlos und wertlos fand.
    Sie fragte sich, wie sie aus diesem tiefen, schwarzen Loch, dessen Boden immer mehr zu sinken begann, allein wieder herrauskommen sollte. Ihr wurde bewusst, dass das Loch viel zu tief war, als das sie es hätte allein wieder herraus schaffen können. Doch welcher Mensch hätte ihr die rettende Hand in ihr Loch halten können, um sie dann in den Arm zu nehmen und nie wieder loszulassen um der Gefahr, dass sie noch einmal in ein solches Loch stolpern würde, zu umgehen?
    Sie kannte eine Menge Menschen, doch viele von ihnen wussten noch nicht einmal, dass sich hinter der Fasade der normalen jungen Frau eine ausbreitende Leere eingeschliechen hatte.
    Es hätte ein Mensch sein müssen, dem sie vertaut hätte, der sich nicht enttäuscht hätte, der gewusst hätte, wie er sie hätte raufziehen und festhalten müssen.
    Es hätte nur einen Menschen gegeben, der es hätte sein können, doch dieser Mensch war für sie unerreichbar, dass wusste sie.
    Sie öffnete wieder ihre Augen, welche voll Tränen der Verzweiflung gefühlt waren und deren Pupillen das glitzernde Licht des Mondes wiederspiegelten.
    Sie hasste es, wie ihre Gedanken von einer Sache zur nächsten sprangen, doch sie konnte sie nicht aufhalten.
    Und noch bevor die Sonne dem paradiesischen Grün der Pflanzen ihren Glanz verlieh, war die kleine, verloren Seele schon ganz nah bei ihr....

  6. #6

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    Ich fühle mich so leer,
    keine Lebensfreude mehr,
    überfordert vom Leben,
    was kann es noch für Freude geben?

    Meine Seele geht ihren eigenen Weg,
    und ich habe nur einen schmalen Steg
    auf dem ich stehe,
    doch wenn ich mich drehe
    sehe ich nur den Abgrund -
    seinen tiefen Schlund.
    Sein Sog zieht mich hinein,
    keiner, der mich rauszieht, denn ich bin allein.
    Ich habe keine Kraft mehr,
    fühle mich ausgebrannt und leer.
    Kann es noch etwas geben,
    wofür es sich lohnt zu leben?
    Immer wieder stelle ich mir diese Frage,
    in dieser scheinbar ausweglosen Lage!
    Doch, was hätte der Tod für einen Sinn?
    Nur den, dass ich nicht mehr am Leben bin!

    So geht meine Seele ihren eigenen Weg,
    und ich gehe unsicher auf meinem schmalen Steg,
    an der einen Seite die Depression, an der anderen das Leben.
    Was kann es schlimmeres geben?
    Denn die Depression ist stärker,
    sperrt mich ein in einen Kerker
    meiner eigenen Gefühle und der Trauer.
    Um mich herum eine massive Mauer,
    als Tür ein starkes Eisengitter.
    Vor Kraftlosigkeit und Kälte Gezitter.

    Warum habe ich keine Kraft mehr,
    warum fühle ich mich so leer?
    Warum ist es der Depression ihr Gewinn,
    dass sich am Ende meiner Kräfte bin?

  7. #7

    Pfauenauge Pfauenauge ist offline

    Erfahrener Benutzer
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    Tage, die länger nicht sein könnten;
    Opfer, die jeder einmal bringen muss;
    Dunkelheit, die uns nichts mehr sehen lässt.

    Trauer durchzieht unser Gemüt,
    Ohnmacht lässt die Zeit still stehen und
    Durst nach der Frage: „Wieso jetzt!?“ trocknet unsere Kehlen aus.

    Tränen der Erinnerung benetzen unsere Haut,
    ohne dieses Gefühl wäre der Schmerz erträglicher,
    doch ohne unsere Gefühle hätten wir sie nie lieben können.

    Tapferkeit wird von uns allen verlangt,
    oberstes Gebot ist es, stark zu bleiben,
    doch in Zeiten wie diesen ist Schwäche vielmehr wert als Stärke.

    Auch wenn uns der Schmerz in eine dunkle Decke hüllt,
    noch sind wir vielleicht verletzbar,
    für immer jedoch nicht!

    Auch diese Pein geht bald vorüber,
    nehmen wir sie hin, so sehr sie auch sticht,
    geben wir ihr nach, dann findet auch sie wieder Frieden.

    Alles wird vorübergehen, Trauer, Ohnmacht und Leid,
    doch der Mensch um den wir weinen wird für immer bei uns bleiben,
    denn der Tod – ist erst der Anfang.

  8. #8

    ariane nur ariane nur ist offline

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    ....

    Ich kann das nicht lesen... berührt mich viel zu sehr...

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