Thema: Heimlich
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Der schmerz
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- 10.01.2004
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Heimlich
Uns brennt das Leben auf der Seele
Die Narben werfen heiße Feuer
Ein Herz vergeht in tiefer Trauer
Es blutet still im Angstgemäuer
Die Schatten kriechen in die Lichter
Und knipsen jeden Schalter aus
Betroffen sinke ich zu Boden
Die Einsamkeit kommt angekrochen
Bevor ich mich noch wehren kann
Ist schnell mein Widerstand gebrochen
Vorbei es ist, die eine Liebe
Unwiderbringlich, Schmerz und Schmerz
Glück gefunden, Glück verloren
Das Leiden macht mir keinen Spaß
Das Herz steht jetzt in tiefsten Schatten
Es weint selbst Tränen roter Art
Hätt ich doch niemals aufgegeben
Zu hoffen, dass mich eine retten mag
Weint nicht um mich, bin nicht viel wert
Will nicht in Einsamkeit ertrinken
Warum nur blieb es mir verwehrt
Das Glück im Leben erst zu finden
Und dann zu halten
Tag für Tag
Der Schmerz ist tief
Zu hart und scharf
Mit dem Ende meiner Liebe
Sie damals meinen Stolz wegwarf
Werd ewig in den Schatten leben
Mein Herz, es wird kein Licht mehr sehen
Mein Leben lang noch werd ich weinen
Wie schön es war, im Licht zu gehen
Muß enden nun, die Schatten sprechen
Mein Herz färbt sich schon wieder schwarz
Am Seelenhimmel droht Gewitter
Der Gott der Eimsamkeit ist da


