Das Gefühl nicht geliebt und unwichtig zu sein,
nistete sich in letzter Zeit immer tiefer bei mir ein.
Er sagte mir oft genug dass ich was Besonderes bin,
wollte es eigentlich nur von Dir mal hören ganz tief in mir drin.
Der Alkohol tat den Rest dazu,
und ich ließ mich bequatschen ich blöde Kuh.
Am nächsten Morgen aufgewacht
mit dem Gedanken oh Gott was hab ich gemacht

Dass er mir nix bedeutet und ich dennoch so was mach, hat an mir genagt
trotzdem war ich wie immer ehrlich und hab Dir gleich alles gesagt.
Eine Entschuldigung dafür gibt es nicht,
und dass es mir jetzt schlecht geht geschieht mir recht
Was würde ich dafür tun es ungeschehen zu machen,
und wieder gemeinsam mir Dir zu lachen.
Aus Dummheit Dich aufs Spiel gesetzt
und damit uns Beide so tief verletzt.
Alles aus eigener Schuld verloren und nun allein,
kann mir das wahrscheinlich selbst niemals verzeihen.

Acht Jahre, dass ist eine sehr lange Zeit,
und auch deswegen für uns die letzte Gelegenheit.
Ich dachte immer wir sind für einander bestimmt,
doch es kann nicht gehen wenn einer nur immer nimmt.
Vieles hab ich mir gefallen lassen,
nur um Dich nicht zu verlassen.
Für unsere Beziehung in all den Jahren allein zu viel getan,
denke Du bist jetzt auch mal dran.

Hab immer von einem Leben mit Dir geträumt,
diese Chance hab ich durch mich selbst versäumt
Hätt besser vorher noch mal mit Dir reden sollen, dass weiß ich jetzt
obwohl ich nicht weiß ob dies einemal mehr wirklich was geändert hätt.
So wie es war, wäre es nicht für Immer gutgegangen,
ich wäre irgendwann an meiner Liebe zu Dir zugrunde gegangen.

Diese Liebe die so stark war und immer noch ist,
dass sie mein Herz vor Sehnsucht nach Dir zerfrisst.
Die mich nicht schlafen lässt, nur Weinen und Trauern,
und trotzdem wird sie vielleicht ewig dauern.
Jemanden anderen zu lieben so wie Dich,
glaube ich momentan nicht dass mir das möglich ist.

Jetzt steht Deine Entscheidung an,
und ich werd nichts ändern können daran.
Ich kann Dir dabei auch nicht zur Seite stehen,
ich muss meinen eigenen Weg suchen und gehen.
Um die Sackgasse meiner Liebe zu Dir zu verlassen,
muss ich genug Kraft und Tränen lassen.

Wenn Du mich wirklich nicht willst und nicht liebst,
was ist es dann dass Du mich nicht frei gibst.
Du schürst neue Hoffnung in mir,
doch ohne Chance der Erfüllung mit Dir.
Ich weiß auch für Dich ist es nicht einfach zu entscheiden,
doch derweilen werden wir beide darunter nur leiden,
Wenn wir uns weiterhin so oft sehen
und uns nicht aus dem Wege gehen.
unsere Finger nicht voneinander lassen,
befürchte ich werden wir uns irgendwann dafür hassen.

Mein Schmerz der Einsamkeit nach einer gemeinsamen Nacht
die Dir Deine Entscheidung auch nicht leichter macht,
Meine Hoffnung es wird doch alles noch gut,
und dann die Enttäuschung und auch ein bisschen Wut.
Nicht dass ich diese Nächte und den Kontakt mit Dir bereu,
viel mehr ist es so, dass ich mich jedes Mal wenn ich von Dir höre freu.
Doch dieses auf und ab kann ich nicht mehr lange ertragen,
es wird Dir wie mir auf Dauer nur Schaden.

Deswegen bitte ich Dich machs mir nicht so schwer
und melde Dich doch einfach bei mir nicht mehr.
Entweder versuch mit mir noch mal dein Glück
oder lass mich in der Klarheit des Endes zurück.

Kessi

Du wirst dieses Gedicht wahrscheinlich nie lesen, und trotzdem tut es mir gut es geschrieben zu haben. Es ist ein Anfang alles zu verarbeiten und irgendwann klüger, stärker und vielleicht auch glücklicher zu werden.