1. #1

    danco danco ist offline

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    Der Regenmacher

    Der Regenmacher


    Strömend fliesst warmer Sommerregen durch mein Haar
    So, wie einst warmes Blut durch mein Herz floss.
    Doch nun ist das Blut kalt, das Herz gebrochen.
    Der Sommer wärmt nicht, der Regen peitscht.
    Die Strasse schwitzt warmen Schweiss aus,
    Grashalme wollen meine müden Füße liebkosen.
    Mich stechen sie.
    Lächelnde Menschen ziehen an mir vorbei,
    Die Gesichter zu Grimassen verzogen,
    Strahlende Augen wie Wahnsinnige.
    Der Himmel, früher voller Geigen,
    nun hängt er schwer von Wolken.
    Graue Wolken lassen Melancholie auf mich herniederprasseln.
    Ich setze mich, stehe ungestüm auf.
    Ich muss gehen, laufen, rennen.
    Früher flog ich.
    Mit dir konnte ich noch fliegen.
    Als du gegangen bist, fiel ich.
    Ich fiel durch die Wolken der Traurigkeit,
    landete auf dem harten Asphalt der ächzenden Strasse.
    Dann begann es zu regnen...

  2. #2

    Der schmerz Der schmerz ist offline

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    wow... einfach nur klasse... mehr fällt mir dazu nicht ein

  3. #3

    MitDir MitDir ist offline

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    Finde ich super.

  4. #4
    Gast
    Gast

    Wow!

    Also, mir fehlen echt die Worte! Ich kann nur sagen, grandioses Gedicht! Bitte mehr davon! :P

  5. #5

    never-look-back never-look-back ist offline

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    "sniff" ja echt ein schönes trauriges gedicht ;(


    mfg

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