1. #1

    Schwammstern Schwammstern ist offline

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    Meine Gedichte...

    Auf der Suche
    Könnte singen auf der Suche nach dem Wir.
    Könnte lachen über deine Dummheit, lache aber nie.
    Auf der Suche nach unserer gemeinsamen Melodie,
    könnte ich weinen, vor Sehnsucht nach dir.

    Will in deinen Augen diese Wärme erblicken,
    die mich immer wieder in ihren Bann zwang.
    In mir wächst dieser unbesiegbare Drang,
    dir meine Liebe zu beweisen, dir meinen Engel zu schicken.

    Mein Mund lacht, doch mein Herz bleibt leer.
    Bleibt still, gehört lang nicht mehr zu mir.
    Deine Liebe, deine Zärtlichkeit, alles gehört nun ihr.
    Denn mich willst du nicht mehr.

    Alles dreht sich nur noch um sie.
    Du bist von ihr wie besessen.
    Versuche schon verzweifelt dich zu vergessen.
    Doch Hassen kann ich dich nie.

    An mich denkst du eigentlich nicht.
    Besuchst mich aber in meinen Träumen jede Nacht.
    Wie lang haben wir nicht mehr zusammen gelacht?
    Du nahmst meinem leben Sinn und Licht.

    Wenn du schläfst, vom Mondschein beschützt,
    würd ich dich nur gerne nochmal sehen.
    Was ist nur mit dir, mit uns, geschehen?
    Glaube nicht, dass es noch irgendwas nützt.

    Du bist so kalt zu mir, kalt wie Eis.
    Noch kälter, denn Eis zerfetzt keine Herzen.
    Aber warum, nach all der Zeit, diese Schmerzen?
    Du hast dich entschieden, ich weiß.

    Dein Fortgang erschien mir wie eine Flucht.
    Aber warum, weiß ich immer noch nicht,
    denn Tränen nehmen mir die Sicht.
    Mir bleibt nur eins: Sehnsucht




    Tausend und einer
    Tausend Menschen auf der Welt.
    ich bin nur einer von ihnen.
    Bin mir selbst nie toll erschienen.
    So leise, so still, dass es nicht auffällt.

    Tausend Menschen bei mir.
    Fühle mich so unbedeutend und allein.
    will eigentlich ganz anders sein.
    SOS! Einsames Ich sucht ein Wir!

    Tausend Menschen in meinem Leben.
    Viele da, doch so unwichtig.
    Keiner sieht mich, bin wie durchsichtig.
    Glaube, für mich wird es nie jemanden geben.

    Tausend Menschen an diesem Ort,
    und meine Wenigkeit,
    einer zuviel in der Einheit.
    Gehe ich auf andere zu, sind sie schon fort.

    Tausend Menschen in dieser Zeit.
    Träume begleiten meinen Tag.
    Keiner, der mich wirklich mag.
    Leere und Stille in die Ewigkeit.

    Tausend Menschen und einer,
    das fünfte Rad am Wagen.
    Ich muss es immer wieder ertragen.
    Es liebt mich ja doch keiner!

    Ich dachte, es versteht mich keiner.
    Aber seit es dich in meinem Leben gibt,
    weiß ich, dass mich doch jemand liebt.
    Tausend nicht – aber einer!!!




    Es bleibt dunkel
    Wolken ziehen weiter, enthüllen den
    Mond in seinem silbernen Glanz.
    Meine Augen sind müde, trüb vom
    Sonnenlicht, blind vor Schmerz.
    ich sehe nicht, fühle den eisigen Wind auf
    meiner Haut, bin gebannt von seinem Tanz.
    es bleibt dunkel, es bleibt Nacht,
    kein heller Strahl erreicht mein Herz.

    Fledermäuse fliegen, schwarz wie
    die Nacht, singen ihr scheinbar stummes Lied.
    Schatten umkreisen mich, verschwinden
    lautlos und schnell.
    Ich höre nichts, Angst umschließt mich,
    wenn die Sonne vor dem Monde flieht.
    es bleibt dunkel, es bleibt Nacht.
    In meinem Innern wird es nicht hell.

    Einsamkeit fesselt mich, frisst
    mich auf, nimmt mich ein.
    Der Morgen graut, Nebel entsteht,
    ich merke es nicht.
    Gedanken schweifen ab, schon seit
    Stunden, zu dir allein.
    Es bleibt dunkel, es bleibt Nacht.
    In meiner Seele fehlt das Licht.

    Leere, Stille, Dunkelheit umgibt
    meine Sinne jetzt.
    Ruhelosigkeit wühlt in mir, meine
    Gefühle wirbeln umher, sind ohne Rast.
    Stolz, Härte, Kälte bis in die Ewigkeit,
    nichts, das mich noch verletzt.
    Es bleibt dunkel, es bleibt Nacht.
    Seitdem du mich verlassen hast.



  2. #2
    Gast
    Gast
    wir möchten diesen menschen hassen,
    weil er uns verletzt hat.
    aber wir lieben ihn!
    ist das nicht verrückt?

    "die zeit heilt alle wunden"

    da ist was dran.....und wenn der schmerz und endlich verlassen hat ist auch die wut weg und das schöne bleibt.

  3. #3
    Gast
    Gast
    da fällt mir übringens noch ein schöner text ein, stammt leider nicht aus meiner feder:

    Warum muss man lieben?
    Lieben- was bedeutet das? Liebt man einen Menschen nur, weil man Gefühle für ihn hat? Hat man nicht auch Gefühle, für Menschen, die man nicht liebt? Oder sind es gar keine Gefühle, sondern ist es vielleicht Sehnsucht? Sehnsucht danach, Liebe zu bekommen? Geliebt zu werden? Aber warum möchte man geliebt werden? Um seine Bestätigung zu bekommen? Kann man diese nicht auch anders erhalten? Warum muss man dazu lieben? Wieso fühlt man sich wohl, wenn man geliebt wird? Geborgenheit? Oder einfach nur, weil man weiss, dass jemand da ist, wenn man ihn brauch? Vielleicht ist der Mensch, den man liebt, irgendwann nicht mehr da, wenn man ihn am dringensten brauch? Ist man am Ende nicht doch einsam und allein? Fühlt man sich denn wirklich wohl, wenn man liebt? Macht man sich selbst nicht etwas vor, um den Menschen nicht zu verlieren? Ist es Egoismus, was einem dazu bewegt, zu lieben? Sieht man den Menschen, den man liebt als seinen eigenen Besitz? Heisst das, zu lieben? Muss man erst lieben, bevor man jemanden als sein Eigentum ansehen kann? Ist es Eigentum? Woran merkt man überhaupt, dass man liebt? Kann es sein, dass die Gefühle bloss täuschen, dich selbst verwirren, um deiner Lust zu folgen? Ist es ein Spiel der Natur, und du bist die Spielfigur? Ist Liebe nicht Schmerz? Liebe ist Schmerz, wenn nicht, dann hast du das Spiel verloren, da du dich hingegeben hast? Kann es sein, dass der Mensch, den du liebst, dein Gegner ist? Dein Feind? Wenn du versuchst ihn zu lieben, wirst du verletzt, von seinen Waffen, früher oder später? Warum tut man das? Warum ist es so schwer, zu lieben? Wieso muss man lieben? Möchte man verletzt werden? Oder will man jemanden verletzen, um das Spiel zu gewinnen und einsam zu sein? Ist es doch Egoismus? Aber will man denn einsam sein? Sucht man vielleicht auf diesem Weg die Einsamkeit? Führt der Schmerz dich auf diesen Weg? Dann, wenn du denkst, das Spiel zu gewinnen, wirst du geschlagen, vom Feind? Doch warum wehrt man sich nicht? Will man denn nicht Sieger sein? Nein, kann es sein, dass man gar nicht gewinnen möchte, da man dann aufgegeben hat? Weil man sich hingegeben hat? Sogar geopfert hat? Hat man sich dem Menschen geopfert, den man liebt? Ja, denn man wäre doch gefangen, eingeschlossen von Gefühlen? Befreit man sich nicht davon, indem man den Feind gewinnen lässt? Warum müssen wir lieben? Um in diesen Kampf zu gehen? Freiwillig? Wir suchen die Einsamkeit, denn würde man nicht lieben, würde man auch nicht einsam sein, da man das Verlangen nach Liebe hätte? Aber hat man dann geliebt, kommt man dann der Einsamkeit immer näher? . Man verliert das Spiel, absichtlich, da man sich nicht wehrt, ist man vielleicht gelähmt? Wir verlieren, obwohl wir gewinnen, denn wir kommen so auf den richtigen Weg, der uns zur Einsamkeit führt. wollen wir dort sein? Ist das das Ziel des Spieles? Das Spiel, was "Liebe" heisst? Lieben heisst spielen? Ist das die Antwort? .

  4. #4

    Floyd Floyd ist offline

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    richtig schöne Gedichte...
    Kann das sehr gut nachfühlen wie es Dir da gegangen ist.

  5. #5

    Schwammstern Schwammstern ist offline

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    @ dacordive
    Danke.
    Mir gehts dank diesem Forum und den netten Leuten hier auch schon viel besser!
    Leider trauer ich meinem Ex noch ein wenig hinterher...
    Aber das wird schon. Zeit heilt alle Wunden, auch wenn Narben zurückbleiben...

    Lg,
    Schnummel

  6. #6
    Gast
    Gast
    Original von Gast
    wir möchten diesen menschen hassen,
    weil er uns verletzt hat.
    aber wir lieben ihn!
    ist das nicht verrückt?
    Genauso gehts mir auch...

    thinking girl

  7. #7

    Floyd Floyd ist offline

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    Es werden bestimmt Narben zurückbleiben, und jede wird ihre eigene Geschichte erzählen. Es werden auch nicht die letzten Narben werden.
    Aber jede Narbe wird Dich etwas stärker machen.

    Hab so ein nettes Bild hier hängen mit einem Spruch drauf der da lautet:

    "Der Himmel wird erst schön durch ein paar Wolken"

    Bitte schreib weiter so schön.
    Freu mich hoffentlich bald wieder was von Dir zu lesen.

    *malsorichtigknuddelt*

    der kleine dacordive

  8. #8
    Gast
    Gast

    @ dacordive

    bemüh mich, was schönes zu schreiben...
    Schön, dass es dir gefällt! )
    Schreibst du auch Gedichte???
    Würd die dann auch mal gern lesen....

    Liebe Grüße,
    Schnummel

  9. #9

    Floyd Floyd ist offline

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    mittlerweile sind so 4 Stück hier veröffentlicht.

    Eins nur als Gast.

    Heisst entweder "im Traum verloren"
    oder "Traumgedanken"

    Hat das einloggen nicht geklappt.

  10. #10

    Toxication Toxication ist offline

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    "wir möchten diesen menschen hassen,
    weil er uns verletzt hat.
    aber wir lieben ihn!
    ist das nicht verrückt?"

    es ist leider wirklich verrückt. diese frage habe ich mir selbst oft gestellt. wie kann man jemanden lieben, der einen so verletzt hat und den man eigentlich hassen müsste? der verstand hasst und das herz liebt.. und schaltet den verstand für eine weile aus

    "Aber das wird schon. Zeit heilt alle Wunden, auch wenn Narben zurückbleiben... "

    hey, die narben sind am anfang zwar schmerzvoll, sie sind für´s leben danach richtig mh.. fördernd

    ich würde nie wieder die gleichen fehler machen wie in der beziehung, man lernt verdammt viel aus ihnen, man kann sie aber auch, meistens, nichtmehr rückgängig machen.

    meine ex meinte immer, man kann sich nicht von heute auf morgen ändern, aber es geht doch!? gerade aus liebe versucht man doch, viel zu ändern, oder nicht?

    ich muss trotzdem zugeben, dass es auch narben gibt, die verdammt lange brauchen um zu heilen..

    sie werden einen dennoch helfen, dinge anders zu sehen und fehler von früher nichtmehr zu machen.

    @gast2 (dritter eintrag)
    man stellt sich, gerade nach ner gescheiterten beziehung, die frage, ob man jemals nochmal lieben kann oder was liebe überhaupt ist. auch, wenn es eine zeitlang so aussieht, als wenn man nie wieder lieben könnte: es geht scheinbar doch

    @schnummel *g*
    danke, dass du das aufgeschrieben hast, was ich nie konnte. all die nächte der verzweiflung, jeder tag, der so sinnlos erschien, einfach der ganze sinn des lebens, der wie verschwunden schien. es gibt soviele glückliche menschen.. wieso dürfen gerade wir das nichtmehr sein? doch alles nur ein spiel vom schicksal?

    wirklich sehr schöne gedichte! ich muss echt mal öfters hier reinschaun

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