Thema: Scherben

  1. #1

    Floyd Floyd ist offline

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    Scherben

    Ich sitze hier und blicke fasziniert auf die Scherben meines Lebens.

    Jeder Versuch sie wieder zusammenzusetzen endete damit, dass sie in noch kleinere Stücke zersprangen.

    Viel zu oft habe ich mich an Ihnen geschnitten.

    Viel zu oft in Tränen gelitten...

    Meine Seele von tiefen Narben durchzogen...
    Viel zu oft mich selbst betrogen...

    Einsam ziehen meine Gedanken ihre Kreise.
    Einsam, verzweifelt und leise...

    Stumme Hilfeschreie verhallen kraftlos im Dunkel der Zeit.

    Alte Schatten über meinem Leben...
    Lange Schatten,Schmerzhaft, tief...

    Tief in meiner Seele, versteckt in meinem Herzen, sind so viele Dinge, die ich sagen möchte...die nach außen drängen.

    Doch ich sitze hier, vor mir ein leeres Blatt und alles, was ich schreibe, klingt so banal....tausendmal gehört.

    Erloschen, Verstummt, Erschossen, Gestimmt

    Dass wahr ist Was war...Und verloren

    So sitze weiter hier und schaue fasziniert auf die Scherben meines Lebens

  2. #2

    Schwammstern Schwammstern ist offline

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    Ich sitze hier und blicke fasziniert auf die Scherben meines Lebens.
    Wie gesagt, es ist schön, wenn der Anfang wiederholt wird am Ende. Man merkt, dass du zu keinem wirklichen Ende kommst und das macht einen traurig.
    Praktisch ähnlich wie bei deinem anderen Gedicht!!!
    Weiß leider immer noch keinen Titel. Was ich gerne mach, ist, einen Titek auszuwählen, der das Gedicht nicht beschreibt, sondern ergänzt.
    Zum Beispiel nenne ich es "Spiegel" und schreibe über meine Gefühle, die ich jetzt hab, wenn ich in die Vergangenheit blicke. Man versteht erst, warum es so heißt, wennman das Gedicht gelesen und verstanden hat. Vielleicht wär sowas das richtige???
    Werde morgen oder nächste Woche mal mein gedicht hier einbringen. Da hab ich das mit dem Titel genauso gemacht. Es gab auch Leute, die das Gedicht gelesen haben und nicht verstanden haben, welcher Abschied gemeint war...
    Naja, ich denke, du wirst es schon verstehen!!!

    Lg,
    Schnummel

  3. #3

    Floyd Floyd ist offline

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    ich hoffe ich verstehe dein Gedicht...

    Naja, ist meist so, daß das Leben sich im Kreis dreht und einen die Vergangenheit irgendwo oder irgendwann einholt. Vorwärts gehts selten.

    Schön, daß Du meine Gedichte verstehst...
    Das ist nicht so oft der Fall...naja, viele haben sie noch nicht gelesen...

    Sie sind einer der wenigen Wege die Lasten auf meiner Seele abzustützen, damit sie nicht darunter zusammenbricht.

    *riesendankeknuddlerdalaß*

  4. #4

    Floyd Floyd ist offline

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    Irgendwie passt das Gedicht mal wieder perfekt zu meiner jetzigen Stimmung...

  5. #5

    never-look-back never-look-back ist offline

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    schönes gedicht mit viel tiefgang.....


    lg Majestik12

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