Thema: Für Jojo

  1. #1

    Mon.Tage Mon.Tage ist offline

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    15.02.2004
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    Für Jojo

    Das Einzige...

    Das Einzige,
    was mein Leben noch füllt,
    ist Trauer und zerstörender Schmerz.
    Von morgens bis abends,
    von abends bis morgens.
    Der Schmerz lässt nicht nach.
    Er taucht immer tiefer in mich ein,
    zerfrisst mich,
    ja,
    zerstört mich sogar,
    immer und immer mehr,
    ganz und gar.
    Das einzige,
    was überbleibt,
    ist eine leere Hülle,
    mit einem Herz,
    das in unzählbaren Scherben noch schlägst,
    obwohl es manchmal am liebsten aufhören würde;
    für etwas weiter zu leben, das sich nichtmehr lohnt,
    sich darüber zu freuen.
    Denn das worüber es sich hätte gelohnt zu freuen,
    ist weg,
    einfach so,
    von jetzt auf gleich.
    Das Einzige,
    was mein Leben noch erfüllt,
    ist Trauer und zerstörender Schmerz.
    Von morgens bis abends,
    von abends bis morgens.
    Der Anhaltspunkt,
    nach dem sich das Leben lohnte zu leben,
    ist fort und dahin,
    ohne ein ?Tschüß? ohne ein ?Es tut mir Leid?,
    ohne auch nur eine Erklärung,
    einen Versuch,
    es gemeinsam zu schaffen.
    Es wurde alles über Bord geschmissen,
    wo ist der treue Fischer,
    der diesen ScheinTraum auffängt?
    Besteht kein Interesse mehr daran?
    Ist es einfach so wertlos geworden?
    Wo ist die Zeit hin?
    Das Einzige,
    was mein Leben noch erfüllt,
    ist Trauer und zerstörender Schmerz.
    Ich frage,
    wie man so etwas besonderes,
    einfach,
    ohne mit der Wimper zu zucken,
    in die unendlichen Weiten des Schmerzes schmeißen kann,
    wieso ich diesen Schmerz jetzt tragen muss.
    Wieso wird erwartet,
    dass ich diesen Schmerz tragen kann?
    Wieso wird erwartet,
    dass ich es einfach wegstecke,
    mir nichts draus mache?
    Wieso steht fest,
    dass ich stark bin,
    obwohl das das letzte ist,
    was ich überhaupt noch bin?
    Das Einzige,
    was mein Leben noch füllt,
    ist Trauer und zerstörender Schmerz.
    Von morgens bis abends,
    von abends bis morgens.
    Der Schmerz lässt nicht nach.
    Er taucht immer tiefer in mich ein,
    zerfrisst mich,
    ja,
    zerstört mich sogar,
    immer und immer mehr,
    ganz und gar.
    Das einzige,
    was überbleibt,
    ist eine leere Hülle,
    mit einem Herz,
    das in unzählbaren Scherben noch schlägst,
    obwohl es manchmal am liebsten aufhören würde;
    für etwas weiter zu leben, das sich nichtmehr lohnt,
    sich darüber zu freuen.
    Ein Leben ohne dich,
    ist ein Leben,
    wie kein Leben.
    Es regiert Dunkelheit,
    Einsamkeit,
    Trostlosigkeit und kein Sinn mehr.
    Alles schmerzt und verkrampft,
    mein Herz schlägt Purzelbäume;
    aus Angst,
    nie mehr hochzukommen.
    In dem Schwarzen Loch zu versinken,
    nie mehr einen Weg raus zu finden.
    Ich bin nicht so stark,
    wie du denkst,
    das ist das letzte was ich noch bin.
    Ich bin nicht so stark,
    um diesen zerreißenden Schmerz in mir zu tragen.
    Ich bin nicht so stark,
    um es einfach wegzustecken und so zu tun,
    als würde es mich nicht stöhren,
    alleine zu sein,
    ohne dich zu sein.
    Das Einzige,
    was mein Leben seit der unserer Trennung noch erfüllt,
    ist Trauer und der zerstörende Schmerz,
    den ich nicht tragen kann und will.
    Das Einzige,
    was noch umherweht,
    ist dunkle, leise Hoffnung,
    auf eine Wende;
    den Schlüssel für die Uhr,
    um die Zeit zurück zu drehen;
    zu der Zeit,
    wo auch ich noch lächeln konnte,
    ohne mich zu verstellen.

    Doch das Licht der milden Hoffnung erlischt langsam,
    es wird dunkel
    und das Einzige,
    was mein Leben noch erfüllt,
    ist Trauer und Schmerz.
    Ich hoffe du wirst irgendwann einmal an einen Punkt kommen,
    an dem du verstehst,
    was für eine wirkliche Rolle in meinem Leben du gespielt hast,
    und das es mich zerreißt,
    das du dieses Reality-Spiel mit viel Gefühl,
    und alles was dazu gehört,
    beendet hast.

    Und ich hoffe du wirst irgendwann einmal an den Punkt kommen,
    an dem du verstehst,
    dass dich niemehr in deinem Leben,
    ein Mensch so,
    ohne wenn und aber,
    ohne Tabus oder Ähnliches,
    lieben wird,
    wie ich es immer getan habe.
    Du hast Dinge in mir erweckt,
    die ich nie dachte,
    zu haben.
    Das weißt du,
    aber du hast es trotzdem beendet.

    Ich werde nie aufhören,
    zu fragen
    warum,
    wieso,
    weshalb.

    Vergiss nie,
    dass du mein Leben verschönert hast,
    und alles warst,
    mein Leben LEBEN gemacht hast.
    Ich werde nie aufhören können,
    dich zu lieben.

    Copyright by Jennifer Fehrmann
    24.März 2004

    *intränenausbrech*

  2. #2

    Toppi Toppi ist offline

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    Man, ist das traurig! Wirklich sehr schönes Gedicht!!

  3. #3

    Röhrich Röhrich ist offline

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    toll.
    genau so geht es mir auch.

  4. #4

    Mon.Tage Mon.Tage ist offline

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    *ganzfestdrück*

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