Ausweglos

Verloren gleite ich dahin
Sehnsüchtig schreit mein Herz
Mit dir ging auch mein Lebenssinn
Und dann kam Höllenschmerz

Was hält mich noch auf dieser Welt?
Was ist mein Leben wert?
Bis hier hin hab ich mich gequält
Du hast es mich gelehrt

Denn Wahrheit sprach aus deinem Mund
Zerschlug die Ohren mir
Und meine Seele – krank und wund
Zerbrach erschöpft an dir

Die Leere nun in meiner Welt
Erstickt den Atem mir
Alles tötet, alles fehlt
Alles schmerzt und ich erfrier

Mir ist kalt, die Lust schweigt still
Das Herz aus schwerem Stein
Der Tränenfluss nicht enden will
Niemals mehr wirst du bei mir sein

Ach, fände ich doch endlich Ruh
Ach, starb ich doch im Tränenmeere
Ich kann’s nicht tragen, was immer ich tu
Ich liebe nur ins Leere

Nun rinnt das Blut an mir herab
Nimmt mit sich alles Leid
Dass ich mich überwunden hab
Dank ich mir bis in Ewigkeit

Wärme quillt ins weiße Licht
Kläglich erstickt das letzte Gewimmer
Ein letztes Mal erscheint mir dein Gesicht
Dann schließe ich meine Augen für immer…