1. #1

    pünktlich pünktlich ist offline

    Neuer Benutzer
    Mitglied seit
    01.01.2004
    Beiträge
    19

    Kinder, ich und die Schuldgefühle

    Hallo und eine gutes neues Jahr zusammen!

    Während andere voller neuer (oder aufgewärmter) guter Vorsätze strotzen, habe ich ein altes Problem ins neue Jahr geschleppt und sogar noch vergrößert. Ich bin gespannt auf eure Meinungen.

    Ich (42) bin seit 15 Jahren mit meiner Frau (41) verheiratet. Wir haben zusammen 3 bestens geratene Kinder (6 - 11 Jahre alt), ich bin beruflich erfolgreich, und es geht uns wirtschaftlich gut. So weit, so gut - sollte man meinen. Jedoch hat sich meine Frau und unsere Ehe, seit die von ihr selbst mit aller Macht gewollten Kinder da sind, total verändert. Das im Detail zu erläutern würde einen halben Roman erfordern. Ich sehe jedenfalls keine Chance mehr, mit ihr vernünftig zusammen zu leben. Viele viele Gesprächsversuche endeten nur im Streit, und auch eine Ehetherapie ist nach meiner Ansicht gescheitert. Wir sind beide ständig gereizt, auf Grund ihrer materiellen Ansprüche am Rand der Überschuldung, und es kommt immer wieder zu Szenen mit äußerst weh tuenden verbalen Gemeinheiten hauptsächlich von ihrer Seite. Für sie bin ich ein Choleriker, ein Geizkragen, ein immergeiles Sexmonster, nie für meine Familie da, schuld an ihrem vergeblichen Wiedereinstieg in den Beruf, usw. usw., und sie verfolgt mich mit einer geradezu lächerlichen Eifersucht. Diese Eifersucht ist übrigens trotz der Tatsache, dass sie sich mir seit Jahren nicht nur sexuell, sondern auch bei den kleinen Zärtlichkeiten des Alltags verweigert, völlig unbegründet.

    D.h. sie war bis vor etwa einem halben Jahr unbegründet. Da lernte ich eine gleichaltrige Frau kennen, die mich nicht nur als Fahrer, Babysitter, Haus- und Zahlmeister behandelte. Inzwischen haben wir uns verliebt und ein Verhältnis miteinander. Jeden Tag stellen wir neue Gemeinsamkeiten und Interessen fest. Lieber heute als morgen würde ich zu ihr ziehen, doch vor diesem Schritt scheute ich bisher aus Rücksicht auf die Kinder zurück. Einerseits, weil sie sehr an mir hängen und es mir jeden Tag aufs Neue zeigen (ohne sie wäre ich schon längst geschieden). Andererseits, weil sie sehr bald unter die Räder des chaotischen Wirtschaftens meiner Frau kämen, wenn ich nicht mehr da wäre, um jeden Tag mehrfach bei Problemen einzuspringen. Und zum Dritten wegen der allseits bekannten wirtschaftlichen Konsequenzen einer Trennung, denn wenn ich meinen Kindern den Lebensstandard und das vertraute Heim mit Garten usw. erhalten wollte, müsste ich unter Sozialhilfeniveau leben (derzeit pumpe ich 2/3 meines Einkommen in unseren Schuldendienst und andere laufende Verpflichtungen). Meine neue Herzdame sieht diese Problematik und akzeptiert daher von sich aus, dass ich vorläufig nicht zu ihr ziehe. Aber es fällt uns beiden schwer.

    Das ist die eine, recht häufige Hälfte meines Problems: Soll ich weiterhin im Interesse meiner Kinder gute Miene zum bösen Spiel machen und mich jeden Tag aufs Neue an der Heimatfront aufreiben lassen, oder soll ich endlich an mich denken und den Befreiungsschlag machen, bevor ich ganz kaputt gehe?

    Jetzt wird es aber etwas ungewöhnlicher: Seit Mitte Dezember ist meine Frau wie ausgewechselt. Plötzlich begegnet sie mir wieder freundlich und liebevoll, nimmt mich wieder in den Arm, macht mit wir wieder jene Scherze aus alten Zeiten, die ich so sehr mochte. Zu Weihnachten und Silvester bereitete sie uns ganz wunderschöne Festtage, und das erste mal seit Jahren ohne Genörgel über ihren im Haushalt doch ach so faulen Mann. Was diese plötzliche Veränderung hervorgerufen hat, kann ich nur raten. Jedenfalls komme ich mir nun beiden Frauen gegenüber furchtbar schlecht vor, wenn ich - um den Schein zu wahren - mit meiner Ehefrau Zärtlichkeiten austausche und dabei gleichzeitig an die Andere denke. Statt mich über die Wetterbesserung zuhause (die vermutlich nur vorübergehend ist und möglicherweise sogar nur auf Berechnung zurück geht) zu freuen, stürzt sie mich in Schuldgefühle.

    Bin ich bescheuert? Oder einfach nur zu sentimental? Oder seh ich den Wald vor lauter Bäumen nicht? Was ratet ihr mir? Bin wirklich hilflos.

  2. #2

    Lukas28 Lukas28 ist offline

    Erfahrener Benutzer
    Mitglied seit
    24.11.2003
    Beiträge
    395
    Hallo,

    also ich würde Dir erstmal raten mit Deiner Frau zu sprechen, denn ich finde Du musst offen zu Ihr sein. Sie hat das Recht von Deiner Affaire zu erfahren und sich genauso mit dieser schwierigen Situation zu befassen wie Du und Deine neue Liebe.
    Mag sein, das dann der Haussegen schief hängt aber das tut er ja sowieso schon. Aber vielleicht findet Ihr nur so zur einer gemeinsamen Lösung. Was nützt Dir die Heimlichtuerei? So entscheidest Du nur hinter Ihrem Rücken und das finde ich nicht fair.
    Die finanzellen Sachen stehen doch jetzt erstmal im Hintergrund was zählt sind die Kinder und das es Dir gut geht.

    Gruß Martin

  3. #3

    pünktlich pünktlich ist offline

    Neuer Benutzer
    Mitglied seit
    01.01.2004
    Beiträge
    19
    Original von Martin28
    also ich würde Dir erstmal raten mit Deiner Frau zu sprechen, denn ich finde Du musst offen zu Ihr sein. Sie hat das Recht von Deiner Affaire zu erfahren und sich genauso mit dieser schwierigen Situation zu befassen wie Du und Deine neue Liebe.
    Tja ... so würden vernünftige Leute vorgehen. Aber meine Frau handelt extrem emotional - eine gemeinsame gute Freundin meinte zu mir Vertrauen sogar mal, sie sei ein Fall für einen Psychologen. Man kann mit ihr nicht über Beziehungsangelegenheiten reden, ohne dass sie ausrastet. Wenn ich der ein Verhältnis gestehe, muss ich vorher meine Sachen in Sicherheit gebracht haben.

    Dass ich in unserer Ehe sehr unglücklich bin, das weiß sie seit Jahren. Aber sie sah nie ernsthaften Anlass zu Veränderungen. In ihrer Selbstgerechtigkeit bin ja nur ich der Böse.

    So entscheidest Du nur hinter Ihrem Rücken und das finde ich nicht fair.
    Sie hat jahrelang sehr oft hinter meinem Rücken gehandelt und mich dann die Folgen tragen lassen. Rat mal, wie unser 3. Kind zustande kam? So viel zum Thema Fairness.

  4. #4
    Gast
    Gast
    @ alle
    Zuerst alle guten Wünsche für 2004!
    sorry, wenn ich jetzt von 'reiferer' Generation spreche, bitte nicht persönlich nehmen... aber hängt einfach mit dem Alter zusammen.


    Hallo Konstrukteur!

    Gut, dass sich auch mal jemand aus der 'älteren' Fraktion im Forum meldet u Rat sucht. Fühle mich dann nicht ganz so blöde mit meinen Problemen.

    Bin Mitte 40, weiblich, und habe 3 erwachsene Kinder.
    Meine Situation ist ähnlich, bin über 20 Jahre verheiratet u mein Mann und ich haben sich verändert. Zwangsläufig auch unsere Beziehung. Und das auch nicht erst seit gestern. Mittlerweile leben wir 10 Jahre nebeneinander her u haben uns im Grunde nichts mehr zu sagen. Eine Wirtschaftsgemeinschaft halt.
    Gefühle bei ihm angeblich ja, er liebt mich u kann sich ein Leben ohne mich nicht vorstellen. Hat er mir aber nie gezeigt, bzw bei mir nie so angekommen. Und hat mich sehr viel mit den Kindern alleine gelassen. Vor 4 Jahren habe ich mich innerlich von ihm gelöst u kann sagen, keine Liebe mehr da. Versteht er nicht. Aber ist so u kann ich nicht mehr ändern. Habe nie an andere Männer gedacht, wie auch mit einem großen Haushalt u Berufstätigkeit.
    Nun lernte ich per Zufall vor 2 Jahren einen Mann kennen u es war wirklich Liebe auf den 1. Blick, aber er ist sehr korrekt u wollte keine verheiratete Frau. OK für uns beide. Jedoch wollte es wiederum der Zufall, dass sich unsere Wege kreuzten u nun entwickelte sich doch eine Beziehung mit allem drum u dran. Und wir sind uns beide sehr sicher mit unseren Gefühlen, alles andere passt auch. Ich schaffte es aber nicht, mich von der Familie zu trennen, Schuldgefühle. Obwohl Kids erwachsen sind, nur noch 2 im Haushalt leben u ihr Auszug auch jederzeit möglich ist.
    Meine Gedanken waren immer, hätte ich doch früher die Trennung angestrebt, als die Kinder noch jünger waren, denn heute habe ich sie alle gegen mich, weil ich diejenige bin, die mit der Ehe nicht mehr klar kommt. Von meiner Beziehung habe ich nichts erzählt.
    Nun hat sich mein neuer Partner aber von mir getrennt, weil ich immer noch zuhause wohne. Ich verstehe ihn u er hat das einzig Richtige für sich getan, denn er hat schrecklich gelitten, mich zu lieben, aber nicht mit mir leben zu können. Ich habe zwar auch unter der Situation gelitten, aber ich hätte als einzige etwas ändern können. War zu Feige. Und nun leide ich umso mehr, weil der Zug abgefahren ist. Und ich bereue es zutiefst. Das Leben wartet nicht. Meine Entscheidung war falsch, nicht zu gehen. Niemand nimmt Rücksicht auf mich, die Kinder leben zu Recht ihr Leben u mein Mann seins, er hat seine Ruhe, ich fordere nichts von ihm, er wird versorgt u das scheint ihm zu reichen....
    Nun habe ich niemanden, will mich nicht beschweren, aber ich habe falsch gehandelt u muß nun sehen, wie es weiter geht. in unserem Alter noch einmal den richtigen Partner zu finden, der dann auch noch frei ist, wird verdammt schwer....
    Ich hoffe, dir mit meiner Geschichte , natürlich total gekürzt, etwas weiterhelfen zu können.
    Vielleicht reicht es schon, Dir zu sagen, DU bist nicht blöd. Ich kann Dich sehr gut verstehen u Deine Frau ist mir ein Rätsel. So ein Leben hält man nicht lange aus. Ich schaue dem Leben eigentlich nur noch zu, es läuft an mir vorbei. Ich funktioniere eigentlich nur , damit alle anderen zu ihrem Recht kommen. Und das kann es einfach nicht sein....
    Für den Moment soll es reichen, alles Gute u die Lage ist wirklich schwer für Dich u wird sich auch nicht von heute auf morgen klären, es sei denn, du machst wirklich den Schnitt und ziehst aus.
    Danke für Deine Geschichte. Ich wünsche Dir alles Gute. Egal, welche Entscheidung getroffen wird, man tut nicht nur einem Menschen weh. und sich selbst vergisst man sowieso dabei.
    Gruß, Deline

  5. #5

    Lukas28 Lukas28 ist offline

    Erfahrener Benutzer
    Mitglied seit
    24.11.2003
    Beiträge
    395
    Trotzdem bin ich der Meinung das Du Ihr das sagen solltest, umso früher umso besser. Irgendwann erfährt Sie es ja sowieso und ich glaube keiner nimmt ein Geständniss das man fremd geht locker hin und da gehen mit Sicherheit immer einpaar Sachen zu Bruch.

    Nun gib Ihr aber nicht nur die Schuld an dieser Situation.... es sind immer beide daran beteiligt.

    Normaler Weise würde ich den Tip jetzt nicht geben da ich eigentlich eine andere Überzeugung besitze aber so kann es nun mal nicht weiter gehen, deswegen setze ein Schlussstrich und rede mit Ihr.

  6. #6
    Gast
    Gast
    @Konstrukteur

    Ich (18) bin noch relativ jung, aber ich kann trotzdem etwas über meine familie sagen. Wenn du dich scheiden lässt, und als liebender Vater auftrittst, wirst du deine kinder nicht verlieren. Mein vater hat sich nie bei mir gemeldet und ich hab darunter sehr gelitten.
    Was nützt es dir denn, wenn du unglücklich bist? man lebt nur einmal, also denk ruhig mal an dich. Nur weil du dich von deiner frau trennst, heißt das nicht zwangsläufig, das du auch deine Kinder verlierst.
    Außerdem bekommen doch die kleinen auch mit, wenns zwischen euch nicht so läuft. Heuchelei bringt nichts.
    Da kommt einiges auf dich zu, aber hinterher wirst du sehen es hat sich gelohnt.

  7. #7
    Gast
    Gast
    @ relativ jungen Gast

    Respekt, tolle Einstellung.
    Gibt es nicht häufig, dass Kinder den Eltern Recht auf 'eigenes' Leben zugestehen, jedenfalls nicht in meinem Umfeld.
    Und dass man den Kindern nach einer Trennung weiterhin alles geben wird u immer für sie da ist, steht für mich ausser Frage.
    Danke ! Deline

  8. #8

    LaBelle LaBelle ist offline

    Benutzer
    Mitglied seit
    30.12.2003
    Beiträge
    76
    Also, zu diesem Thema kann ich wohl auch einen Beitrag leisten!
    Ich bin 26 Jahre alt, mein Bruder 20 und vor 2 jahren haben sich unsere Eltern getrennt! Es war jahrelang ein Hängen und Würgen. Sie haben sich selten wirklich gestritten, aber es war eine kontinuierliche Unzufriedenheit allgegenwärtig! Darum habe ich meine Mutter dazu ermutigt, endlich den Schritt zu gehen, den sie schon so lange gehen wollte! Heute haben beide neue Partner, sind zufriedener und ausgeglichener! EIgentlich sind alle beteiligten jetzt besser dran! Meine Mutter sagt zwar immer noch, dass sie es so gar nciht wollte, eigentlich dachte sie an eine immer andauernde Ehe, bereuen tun aber beide diese Schritt nicht! Und es fiel beiden nicht leicht damals!
    Ein weiterer Punkt ist, dass Kinder wesentlich mehr verstehen und begreifen können, als man denkt! Wenn man ihnen klar machen kann, dass Mami und Papi sich noch gern haben, aber nicht mehr zusammen leben wollen und dass beide die Kinder immer noch lieben und dass sich das nciht ändert, dann kommen auch sie mit der neuen Situation klar! Ihre Angst ist meistens einfach der Verlust eines Elternteils! Sobald sie sehen, dass sie nichts verlieren, eher gewinnen, sind sie dem gegenüber aufgeschlossener! Das braucht natürlich Zeit! Um mal wissenschaftlich zu werden: es gibt Studien über Kinder aus sog. "Patchwork-Familien", die im Laufe der Zeit quasi 2 Mamis und 2 Papis bekommen haben und damit gut zurecht kommen! Sie wissen, wo sie bei wem stehen und haben keineswegs irgendwelche psychischen Schäden! Natürlich wehren sie sich anfangs dagegen und wollen die Harmonie und beide ELternteile zusammenhalten. Aber sie lernen mit neuen Situationen umzugehen! Es wird sogar behauptet, dass diese Kinder, wenn das alles vernüntig abläuft im weiteren Leben in allen möglichen Situationen wesentlich flexibler sind! Sie sind offener für neues und das macht sie in jeder Hinsicht unkomplizierter und zufriedener! Das lässt doch hoffen.
    (@Deline: ich glaube nicht, dass sich deine Kinder der Tragweite ihrer Wehr gegen deine Trennungspläne bewusst waren/sind! Hat doch was von Trotz: ich will dass alles so bleibt wie es ist, obwohl ich mich eigentlich gar nciht darum kümmere. Aber wenn ich mal irgendwann wieder Interesse daran haben sollte, dann soll sich bitte ncihts geändert haben! Manchmal muss man sich da durchsetzen, und es geht trotzdem gut weiter!)
    Zu Deiner finanziellen und rechtlichen Lage kann ich leider nichts sagen! Du kannst Dich aber sicherlich bei einem Juristen erkundigen, welche Möglichkeiten es für dich gibt!
    Ich weiss nciht, ob ich zum jetzigen Zeitpunkt die Affäre aufdecken würde! Ich glaube nciht, dass dich das jetzt vorwärts bringt! Klar, Ehrlichkeit ist wichtig, aber im Moment geht es für dich darum, die Situation effektiv zu meistern! Und ein Geständnis wäre da nicht sehr konstruktiv (, Konstrukteur)! Aber einfach so weitermachen kannst du auch nciht! Irgendwelche Konsequenzen musst du ziehen: um die neue Beziehung zu retten, um dich zufriedener und glücklicher zu machen und weil die situation bereits soweit forgeschritten ist, dass es eigentlich kein zurück mehr gibt! Nicht voreilig handeln, Gedanken möglichst gut abwägen und alle möglichen Konsequenzen durchdenken und Hilfe bei den offiziellen Dingen (erstmal im Sinne von Informationen) erbitten! Diese Lage lässt sich nciht schnell klären und beheben! Gehe Schritt für Schritt vor, aber bleibe nciht stehen!
    Das ist zumindest mein Tip aus meiner nicht-eigenen Erfahrung!
    Alles Gute und viel Erfolg,
    Weltschmerz

  9. #9

    Fluppe Fluppe ist offline

    Erfahrener Benutzer
    Mitglied seit
    24.11.2003
    Beiträge
    171
    Sehr konstruktiver Beitrag von Weltschmerz.
    Ich kann zu diesem Thema nicht viel beitragen, würde aber auch davon abraten, das Verhältnis im Moment offenzulegen.
    Sollte die Frau von Konstrukteur wirklich so berechnend sein, könnte sich das sehr nachteilig für die weitere Entwicklung der Geschichte auswirken.

  10. #10

    ´Teuflin' ´Teuflin' ist offline

    Benutzer
    Mitglied seit
    23.12.2003
    Beiträge
    74
    Zu diesem Thema kann ich nur was aus der Sicht der Kinder sagen...

    Ich (18) lebe bei meinen Großeltern seit meinem 6 Lebensjahr. Damals haben sich meine Eltern scheiden gelassen. Ab dem Tag der Scheidung habe ich meinen Erzeuger (Vater will ich ihn nicht nennen) nie wieder gesehen. Ich habe gelernt damit klar zukommen, aber es hat in mir einen Knax hinterlassen.

    Das wichtigste ist wirklich, dass du deinen Kindern klar machst, dass sie dich nie verlieren werden und du trotz allem immer für sie da sein wirst... wie Weltschmerz schon gesagt hat. Denn wenn du einmal einen Kind das Gefühl gibst, dass du es nicht mehr magst wird es das sein Leben lang nicht vergessen.

    Euch allen noch ein glückliches neues Jahr 2004!

Um auf "Kinder, ich und die Schuldgefühle" antworten zu können, musst du nicht registriert sein.