Thema: Buchtipp
- Erfahrener Benutzer
WeeQue
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Buchtipp
Hallo zusammen,
meinen alten Liebeskummer, bzw. ich würde es besser Trennungsschmerz nennen, habe ich mittlerweile hinter mir gelassen. Ich vermisse MEF nicht mehr. Dafür quält mich ein neuer Liebeskummer weil ich dachte, endlich wieder am Aufbau einer neuen Beziehung arbeiten zu können. Was ausgesuchte Dame aber momentan nicht kann ;( Dann habe ich neulich im Buchladen folgendes entdeckt:
Andrea Schwarz:
"Ich mag Gänseblümchen"
Erst dachte ich, dass es recht kitschig ist, aber beim Einfach-Lesen (ohne es zu werten), habe ich entdeckt, dass das alles Texte und Gedanken sind, die von jedem geschrieben sein könnten. Genauso ist das Leben... es sind keine hochphilosophischen Aussagen, aber die braucht auch niemand. Es ist eine Sammlung von Erlebnissen und Gedanken der Autorin... eignet sich sehr gut für Zeiten, in denen man melancholisch ist, nicht weiter weiß, aber auch wenn es einem gut geht.
Drei kurze Auszüge, die ich mir, neben vielen anderen, angestrichen habe:
"Mauern können Herausforderungen sein - wenn ich diese Herausforderung annehme. Ich kann daran scheitern, richtig. Ich kann mir blaue Flecken und Schrammen holen - aber ich habe es versucht [...] Aber die Erfolgsaussichten sind die Schrammen und die blauen Flecken wert."
"In der Weite des Meeres siehst du vielleicht die zurückgelegte Meile nicht. Aber sie ist gesegelt."
"meine Einsamkeit
ein Stück von mir
du gehörst doch zu mir
[...]
solange du da bist
weiß ich
um meine Einsamkeit
wenn du da bist
dich mir aufdrängst
zwingst du mich
mit dir zu leben
und mich mir dir zu arrangieren
vielleicht
ist das ehrlicher
als der Krimi
oder der Plattenspieler"
Wenn ihr 5 Euro übrig habt, dann schaut doch einfach mal rein. Es ist ein sehr tröstendes Buch, für alle Lebenslagen. Gute und schlechte...
- Erfahrener Benutzer
einsam_fühl
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Tja diesen Thread könnte man weiterführen.
Meine Empfehlung:
Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück
Autor: Francois Lelord
Dieses Buch handelt von einem Psycharter welcher sich auf eine Weltreise begibt, auf der er das Glück sucht.
Ich war begeistert von diesem Buch.Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hieß. Er trug eine kleine, intellektuelle Brille und verstand es, den Leuten mit nachdenklicher Miene und echtem Interesse zuzuhören. Hector war ein ziemlich guter Psychiater. Und trotzdem war er mit sich nicht zufrieden. Weil er ganz deutlich sah, daß er die Leute nicht glücklich machen konnte. Kurz entschlossen begibt sich Hector auf eine Weltreise, in der Hoffnung, das Geheimnis des Glücks zu entdecken. Und allen, denen er begegnet, stellt er dieselbe Frage, die bei Männern meist Belustigung, bei Frauen eher Tränen hervorruft: Sind Sie glücklich?
Warum träumen wir so oft von einem glücklicheren Leben? Liegt das Glück im beruflichen Erfolg oder im privaten? Hängt es von den Umständen ab oder von unserer Sichtweise? Am Ende seiner Abenteuer weiß Hector dreiundzwanzig Antworten – und daß nichts einfacher ist als wahres Glück.
Richtig nett geschrieben. Mit einem liebevoll-naiven Hector, der von einer skurielen Situation in die nächste stolpert.
Auf seiner Reise notiert er 23 Lektionen welche mir viele Anlässe zum nachdenken gaben.
Mit vielen bin ich einverstanden und sehe es genauso. Bei einigen denke ich jedoch das sie auf manche von uns nicht zutreffen können.
Ich will nicht zu viel vorwegnehmen aber hier mal 2 seiner Lektionen, welche ich sehr nett finde:
Lektion Nr.1: Vergleiche anzusstellen ist ein gutes Mittel, sich sein Glück zu vermiesen
Lektion Nr. 20: Glück ist eine Sichtweise auf die Dinge
In den nächsten Tagen werde ich das neue Buch von Lelord "Hector und die Geheimnisse der Liebe" lesen und hier kurz rezensieren.


