Thema: VERGEBUNG?
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BruceWillis
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VERGEBUNG?
Hallo liebe Gemeinde....
wir möchte heute über Vergebung durch Erkenntnis sprechen.
Nutzen wir die besinnliche Weihnachtszeit um zu prüfen, ob wir nachvollziehen können, warum uns Menschen so, oder so, behandelt haben, und wie wir mit Erkenntnissschüben im öffentlich Staßenverkehr umgehen, wenn sich der AHA-Effekt unweigerlich teilweise einstellt.
Wieviel Energie verschwenden wir damit, über Dinge zu sinnieren und zu trauern, die wir selber zerstört haben...?
Wie tief muß man fallen, um all dies begreifen zu können?
Wie sehr muß man sich vor sich selbst erschrecken, wenn man erkennt, daß man selber kein Stück besser ist, als die Menschen, die man verflucht und verteufelt hat.
(Dies bezieht sich natürlich nur auf Kreaturen des jeweils anderen Geschlechts)
Wie kann man verarbeiten, daß man plötzlich versteht....?
Ich denke nicht, daß dies viele nachvollziehen können, aber dennoch ist es ein interessanter Ansatz zur Selbstreflektion.
Es grüßt der Phoenix
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Eisenbär
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Interessante These!
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BruceWillis
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Keine These....
man sieht plötzlich jedes Lächeln mit anderen Augen und vergleicht es mit seinem eigenen.
Man fühlt sich schuldig aus Mitleid und gleichzeitig im Recht.
Man beobachtet sich dabei, wie man andere Menschen, die einem nichts getan haben, so behandelt, wie man selber behandelt wurde und erschrickt dabei...
keine These....!
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bona nox
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Hallo Phoenix...
dieses Handeln ist vielleicht aus Selbstschutz und Egoismus entstanden. Man wurde zu stark durch die Taten der/des anderen verletzt und kommt mit diesem Schmerz / diesen Gedanken nicht zurecht. Man fragt sich, wann das aufhört. Nach einer gewissen Zeit des Schmerzes will keiner in Deiner Nähe mehr das "Gejammer" hören und jeder sagt, dass es doch endlich mal vorbei sein muss. Dass es weitergeht. Aber es geht nicht vorbei! Man achtet nun auf andere Freundschaften und Beziehungen und merkt, dass viele Verletzungen in den Beziehung stattfinden und es erinnert noch mehr an die vergangenen Taten und immer mehr setzt sich im Kopf fest, dass alle Menschen so sind. Dass jeder den anderen auf irgendeine Weise verletzt etc.. Und dann wird man genauso, wie derjenige, der einem das Leid zugefügt hat. Weil ebenfalls im Kopf festgesetzt ist, dass er nicht der Leidtragende in der Beziehung war, es ihm besser geht als einem selbst, auch wenn die Beziehung schon lange Zeit zurückliegt. Man möchte einfach auf der "bessere" Seite stehen. Keine Verletzungen mehr abbekommen und das beinhaltet Verletzungen auszuteilen.Man beobachtet sich dabei, wie man andere Menschen, die einem nichts getan haben, so behandelt, wie man selber behandelt wurde und erschrickt dabei...
Ich hoffe, dass es nicht zu wirr ist. Aber so könnte ich mir ein solches Handeln erklären.
Gruß Cova
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Sirene82
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Keine These....eine Strategie: Angriff als Verteidigung!Original von Mr. Linkdead
Keine These....
man sieht plötzlich jedes Lächeln mit anderen Augen und vergleicht es mit seinem eigenen.
Man fühlt sich schuldig aus Mitleid und gleichzeitig im Recht.
Man beobachtet sich dabei, wie man andere Menschen, die einem nichts getan haben, so behandelt, wie man selber behandelt wurde und erschrickt dabei...
keine These....!
"Bevor Du mir weh tust/zu nahe kommst/mich erkennst, tue ich das mit dir!"
Ich glaube, dass es sehr schwierig ist sich selbst als Ganzes ständig zu erkennen, denn der Mensch entwickelt sich stetig weiter (in manchen Fällen leider auch zurück). Man müsste also bereit sein kontinuierlich zu reflektieren, sich selbst in Frage zu stellen und dadurch höhere und größere Zusammenhänge zu begreifen. Doch wer tut sich das selbst schon an? Die wenigsten - und das sind meist die, denen Unschönes widerfahren ist. Schmerzhaftes, das das gesammte Weltbild aus den Fugen hat geraten lassen. Menschen, die verstehen wollen was um sie herum geschieht - auch das ist eine Form des Selbstschutzes. Denn wer begreift, kann schneller agieren - ergo er muss nicht reagieren!
Viele Menschen sind zerfressen von Angst, Angst nährt die Wut, Wut den Hass und all das bereitet große Schmerzen, richtet Fatales an. Wenn mehr Menschen ihr inneres Auge öffnen würden, dann wären sie in der Lage viel mehr zu erkennen und zu begreifen. Das innere Auge zu öffnen bedeutet aber auch einen Teil von sich selbst preis zu geben, damit man etwas zurück bekommt. Für viele erscheint dieses als unüberwindbare Schlucht, dabei sind sie nur gefangen in ihren negativen Gedanken.
Die Menschen denken sich zuviel kaputt.. Dabei fällt mir immer wieder die sich selbst erfüllende Prophezeiung ein.. Man beeinflusst unbewusst das eigene Handeln mit Gedanken. Denkt man negativ über eine bestimmte Aufgabe, dann wird sich ihre Lösung wahrscheinlich als unmöglich heraus stellen, so dass man unweigerlich scheitern wird.
Wir haben alles selbst in der Hand - unsere Gedanken, unser Leben, unsere Zukunft.... Jemand sagte mal zu mir ich sei ein Rohdiamant, der geschliffen werden müsste - das Leben ist mein Schleifstein!
Durch Schmerz und Verlust wächst und lernt man!


