Thema: "Quo Vadis 2"
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Stew
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"Quo Vadis 2"
...es war einmal folgender Text :
Daraus entwickelte sich eine lebhafte Diskussion,Original von somebodycs
Zur Definition von Partnerschaft und Liebe
aus dem Buch "Wenn der Partner geht..." von Doris Wolf:
"Für mich gibt es zwei Arten von Liebe:
a) Die ideale Liebe
Die ideale Liebe ist ein Gefühl, das entsteht, wenn wir
bereit sind, den Partner bei der Erfüllung seiner Wünsche zu unterstützen. Wir akzeptieren den Partner
in seiner Eigenständigkeit voll und ganz und stellen keine Forderungen an ihn.
Die ideale Liebe ist bedingungslos. Sie ist nur möglich, wenn wir uns selbst auch vollkommen akzeptieren und nicht vom Partner abhängig fühlen. Sie ist nur möglich, wenn wir wissen, dass wir für unsere Zufriedenheit selbst verantwortlich sind, und uns auch darum bemühen.
Anders ausgedrückt, je mehr wir uns selbst akzeptieren,
desto eher können wir unseren Partner bedingungslos lieben. Je mehr wir selbst für unsere Zufriedenheit sorgen können, desto eher können wir den Partner tolerieren. Die meisten Menschen sind davon jedoch meilenweit entfernt.
b) Die gewöhnliche Liebe
Die gewöhnliche Liebe ist ein Gefühl, das wir für jemanden empfinden, der uns gibt, was wir haben möchten. Wahrscheinlich stoße ich mit dieser Auffassung bei Ihnen auf heftigen Widerstand. Ich wage es trotzdem, sie zu beschreiben. Wenn wir im Alltag von Liebe sprechen, dann ist Liebe gleichbedeutend damit,
dass der andere unsere Bedürfnisse bereits erfüllt,
oder wir die Hoffnung haben, dass er sie noch erfüllen wird. Wir verlieren dieses Liebesgefühl, wenn der andere unsere Bedürfnisse nicht erfüllt oder uns nicht wiederliebt.
Das klingt sehr egoistisch, aber schauen Sie einmal bei sich nach: Welchen Menschen bringen Sie Gefühle der
Sympathie und Liebe entgegen ? Welche Menschen mögen Sie nicht ? Ich behaupte, Sie mögen die Menschen, in deren Gegenwart Sie sich wohlfühlen. Sie
mögen die Menschen, die gut zu Ihnen sind und Ihnen
zustimmen. Ich behaupte, Sie lehnen die Menschen ab,
von denen Sie sich nicht akzeptiert sehen und die Ihre
Erwartungen nicht erfüllen. Oder ist das bei Ihnen anders als bei den meisten Menschen ?
Fast alle Menschen verstehen unter Liebe die gewöhnliche Liebe. Sie gehen in erster Linie in die Partnerschaft, um etwas vom Partner zu bekommen, und
nicht, um etwas zu geben. Zu Beginn der Partnerschaft
steht quasi ein Mangelzustand. Wir brauchen den Partner, um uns gut zu fühlen. Wir fordern vom Partner,
dass er sich nach unseren Erwartungen verändert.
... "- was
- welcher eigentlichen Natur
- in welcher Weise (er-)lebbar
"Liebe" ist.
Im folgenden eine zwangsläufig völlig "willkürliche" Auswahl einiger Texte der werten Diskutanten-Schar,
die trotzdem bemüht ist, einen einigermaßen repräsentativen Eindruck des Verlaufes
und der unterschiedlichsten Ansätze des Gespräches zu vermitteln
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Was bisher geschah:
mattselinho:
Vertraut eurer Intuition!
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moony schrieb :
Tja, die Frage ist doch nicht, was wir wollen, die Frage ist, was unser Unbewußtes mit uns macht
und die Frage ist: Wie findet man dazu, sich selbst zu lieben...
Sorgen nicht meist erst wirkliche Schicksalsschläge, wenn überhaupt, dafür, dass wir anfangen nachzudenken?
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herzbrand:
Freiheit und Glücksfindung
Es gibt eine schöne Definition der Freiheit von Theodor-W. Adorno :
'Freiheit wäre, nicht zwischen schwarz und weiß zu wählen, sondern aus solcher vorgeschriebenen Wahl herauszutreten.'
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somebodycs:
"Überwinden des Dualismus"
Ich denke nicht, daß es ein Wiederspruch ist, rational über Gefühle, Liebe, Beziehungen zu sinnen, während man gleichzeitig durchaus emotional "voll da" sein kann...
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herzbrand schrieb :
Das Unterbewußtsein zu erforschen, ist nicht ohne Risiko und verdammt schwer...
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trauerkloss:
Vor allem bedeutet für mich Liebe Glück! Und Freiheit braucht jeder Mensch in einem Gewissen Maße. Den ohne Freiheit kein Glück und ohne Glück keine Liebe!
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Mr."L" :
"Je mehr wir selbst für unsere Zufriedenheit sorgen können..."
Das ist mein Lieblingshalbsatz.
Nun erkläre mir mal bitte jemand, wie für einen Fünfjährigen, warum ich einen Partner benötige, wenn ich diesen Zustand erreicht habe?
Die ideale Liebe... ein Mythos.
Mr."L" (vermutlich
)
Und im Endefeckt geht es nur darum, wo wir hinwollen und was wir mit unserem Leben anfangen werden...
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Darla schrieb :
Worauf beruht eine glückliche dauerhafte Partnerschaft ? Auf gemeinsame Werte und Respekt für einander.
Wie definierst Du für Dich die ideale Liebe? Wo willst Du hin und was erreichen?
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somebodycs :
aber im Zentrum meiner Anstrengungen steht
meine persönliche Weiterentwicklung...
Sich seiner selbst, seiner Grenzen, seiner Wünsche bewußt zu sein - und die Realitäten anderer
zumindest zu verstehen, zu respektieren .
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Darla :
Stellst Du dann nicht Dich komplett in Frage, und ist das richtig?
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ester:
Die richtigen drei Bücher? Und das waren welche?
Und wenn ich dir sage, dass Doris Wolf das falsche Buch war?
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somebodycs:
Die "richtigen" Bücher sind immer einfach die, die in Dir eine Resonanz auslösen - egal, ob 3 oder 20 oder 100 !
1 + 1 = 2 : Ist mehr als 1/2 +1/2 = 1 - oder nicht ?
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moony :
Liebe beruht immer auch auf den freien Willen.
Du hast die Wahl. Immer.
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herzbrand :
Heute Abend will ich nochmal die Freiheit in einer Liebe ansprechen...
Ohne die Freiheit kann Liebe nicht funktionieren...
Und jeder Mensch interpretiert Freiheit individuell...
Menschen finden sich...
Äussere Einflüsse spielen je nach Lebensumständen eine erhebliche Rolle, oder?
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Froschi :
Evtl. sollte man das Thema, wie bereits mehrfach erfolgt, etwas mehr auseinandernehmen und nicht eingeschränkt betrachten?!
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somebodycs:
Ich dachte früher auch jahrelang, ich sei Atheist... ha! Welch köstlicher Irrtum...
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girlfriend:
Kann es sinnvoll sein ein Ziel anzustreben, was mir gar nicht entspricht?
Geht es nicht vielmehr darum, herauszufinden, wer und was ich bin und möchte? Was ich leben KANN?
Wohin geht meine Liebe, meine Kraft, meine Energie, wenn es irgendwo bei irgendwem, - den ich liebe -, lasse? Wodurch erneuere ich die Kraft in mir? Alles lediglich aus mir selbst?
Die allumfassende Liebe, die mich mit anderen verbindet, kann doch nur Menschenliebe allgemein sein. Ist es das, wovon sie spricht?
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somebodycs:
Entspannung statt Aggressivität.
Geben ohne zu "rechnen" .
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Steffo :
Wieso muss der Mensch eigentlich immer alles analysieren?
Man kann nicht nicht kommunizieren!
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herzbrand :
Marie v. Ebner-Eschenbach sagte :
'Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt,
hat nie geliebt und nie gehaßt'
Noch einer :
'Die Freiheit ist nicht die Willkür,
beliebig zu handeln,
sondern die Fähigkeit,
vernünftig zu handeln...'
(Rudolf Virchow)
Was mir nicht recht gelingen mag, ist meine Romantik 'Sinnvoll einzuordnen'...
Klar...wenn die Verliebtheit lebt, dann lebt auch die gemeinsame Romantik...
Liegt das Ziel in dem Umstand, sich immer aufs Neue zu verlieben?
Oder ist der Weg Quell der Romantik?
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somebodycs:
Hilfreich scheint mir überhaupt, nicht über Formen von
"Liebe" zu sprechen, sondern von "Beziehungsstrukturen", was wohl eher im Sinne "meiner" Autorin liegt... (Liebe inclusive, als Gefühl, selbstverständlich).
Es gibt Ansätze spiritueller Art, die freiheitliche Willensentscheidungen des Menschen völlig ausschließen... Aber das führt mir selbst jetzt gerade zu weit...
Mir scheint Eifersucht eher so ein archaischer Reflex aus dem Tierreich zu sein, der mehr
mit Besitzanspruch-Anmelden/Verteidigen zu tun hat.
Doch wir können und sollten unsere Partner nicht "besitzen" - hat wenig mit Liebe zu tun !
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moony :
Die meisten Menschen denken immer, Liebe wären diese himmelhochjauchzenden Gefühle, das ist aber ein Irrtum, das ist nichts als "Verliebtheit", die sich im besten Fall ein Jahr hält und die Beziehung auf einer solchen begründet dann im günstigsten Falle länger anhält, weil sie ja zur Gewohnheit wurde oder einer der beiden Partner tatsächlich liebende Gefühle und/oder eine Form der Abhängigkeit entwickelt hat...
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die_rote_lola:
bedingungslose liebe...
LIEBE - NICHT VERLIEBTHEIT.
keine ersatzbefriedigung, den anderen benutzen, aufsaugen, als erfuellung sehen.
voll sein in sich, sich als auch den/ die andere als eigenstaendiges individuum sehen.
keine kurzsichtigen flausen und floskeln.
frei sein, von vorstellungen und erwartungen.
100% RESPEKT
sonst nichts.
keine geschichte, keine plaene (vorgefertigt, verplant), kein zeitwert.
gegenwart.
keine paradieshoffnung, kein limit, kein ewigkeitsanspruch.
ewigkeit kommt nicht, geht nicht.
ewigkeit ist.
100% JETZT
sonst nichts.
keine schemata, keine zwaenge, keine beweise, kein spiessrutenlauf, keine verhoere, keine filme...
die begegnung, die tiefe, die verbindungen, die naehe.
100% EMPATHIE
sonst nichts.
keine attacken, keine beleidigungen, keine negativen energien, keine verletzungen.
sich freuen ueber eine jede begegnung, beruehrung.
miteinander und aneinander wachsen.
100% LIEBE
BEDINGUNGSLOS
sonst nichts
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Froschi dazu:
für mich noch:
- kein Aufrechnen, Gegenrechnen
- kein Erwartungsdruck
ich versuche Mal eine andere Sicht...
- immer das Individuum sehen das lieben, in was man sich verliebt hat und es vor der eigenen Ignoranz schützen.
hmmm, wo Liebe ist, ist auch immer Schmerz...
Und entgegen landläufiger Meinung behaupte ich, daß sie in jedem selbst verborgen ist - schlummernd und aufmerksam. Irgendwann einmal bricht sie plötzlich durch und breitet ihre Decke über Dich und Deine(n) Partner(in).
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- Erfahrener Benutzer
Stew
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...

somebodycs:
Das hat Doris Wolf irgendwie vergessen zu erwähnen :
Wie es sich denn tatsächlich anfühlt - anders ? Besser ?
Gleich ?
Irgendwo, irgendwann hört Sprache im besten Sinne auf, noch Sinn zu machen...
Wie kann man vermitteln, was reiner Glauben, die Kraft des Vertrauens ausmacht ?
Die bedingungslose Liebe :
Glück, Freiheit, Weite, spirituelle Erkenntnis, Sein,
Körper, Geist und Seele vereinend - mit dem Kosmos eins werden - schon ein winziges Stück im hier und jetzt!
Sie ist ein kosmischer Ton, ein Klang der Seele.
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Darla schrieb:
Meine ganz persönliche Definition:
Wir wollen den Anderen nicht verändern
Wir vertrauen uns
Wir sind ehrlich miteinander
Wir schenken uns gegenseitig ein Stück
unserer Seele
Wir sind Zwei und doch auch Eins
Wir wollen uns nah sein
Wir sind eine Insel
Wir teilen das Leben, den Alltag, das Leid und die
Freuden
Wir kennen die Dämonen des Anderen und dieses
Wissen wird niemals zur Waffe
Wir respektieren uns
Wir unterstellen niemals böse Absichten
Wir lieben uns und ......
sind trotzdem Ich und Du
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claudee82:
Ist das Glas halbvoll oder halbleer?
Realismus klingt gut!
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die_rote_lola:
auch wenns unglaublich esoterisch klingt: man schafft sich seine realitaet. im hier und jetzt.
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moony:
Eine Frage von mir an Euch jetzt:
Wenn Ihr Gott (wir setzen jetzt mal einfach vorraus es gäbe ihn) eine Frage stellen könntet, eine einzige, welche würde das sein?
Denkt bitte ganz genau nach: Würdet Ihr die Antwort wirklich wissen wollen?
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somebodycs:
Wahrscheinlich nach dem Sinn des "Ganzen" ...
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Darla daraufhin:
Was kommt nach dem Leben?
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die_rote_lola:
welche frage ich gott stellen wuerde?
wie koennen menschen mit sich selbst gluecklich und zufrieden sein und fuersorlich und verantwortungsbewusst mit anderen und der umwelt?
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somebodycs schrieb:
Gibt es einen Sinn, den wir kleinen sterblichen Menschen nur nicht verstehen - oder ist das Hier-und -Heute komplett "gottlos" geworden ?
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herzbrand :
@ fishi...kann das Individuum die Last der Erbschuld tragen?
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moony:
Ich habe keine Frage.
Warum nicht?
Habe ich Angst?
Nein, ich habe vor nichts wirklich mehr Angst.
Ich habe keine Frage, weil ich alles weiss, was ich wissen muss.
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Froschi:
Hier stehen egtl. 2 Fragen zur Debatte
Der universelle und der individuelle Sinn des Lebens
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somebodycs:
Das Leben kann schön sein, wenn mensch es will und zuläßt.
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moony schrieb:
Das Leben ist ständig im Fluss, aber die meisten Menschen tun sich so schwer damit, das zu akzeptieren (akzeptieren meint hier, dies als Realität anzuerkennen, was nicht automatisch heisst, dass man das immer toll findet)...
usw. usw. und so fort !
Der "Rest" bestand, wie oft aus tageslaunigen Sprücheleien, mehr oder weniger gehässigen Grabenkämpfchen
... unerheblich ...
Soviel zur "history of blablubb" erstmal !
%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
Auf ein Neues ! Die brain machine No.2 ist eröffnet !
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Sandra 200
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Huhu,
es gibt Sätze, die mich aufregen.
Diese gehören dazu:
Das klingt sehr egoistisch, aber schauen Sie einmal bei sich nach: Welchen Menschen bringen Sie Gefühle der
Sympathie und Liebe entgegen ? Welche Menschen mögen Sie nicht ? Ich behaupte, Sie mögen die Menschen, in deren Gegenwart Sie sich wohlfühlen. Sie
mögen die Menschen, die gut zu Ihnen sind und Ihnen
zustimmen. Ich behaupte, Sie lehnen die Menschen ab,
von denen Sie sich nicht akzeptiert sehen und die Ihre
Erwartungen nicht erfüllen. Oder ist das bei Ihnen anders als bei den meisten Menschen ?
---
Frage: Was soll das? *grummel*
(Hat eben jemand nach meinem Sternzeichen gefragt? Jungfrau. War klar, oder? :P
Wenn ich in der Lage bin, in und bei mir zu sein und zu bleiben, dann bin ich nicht davon abhängig, ob jemand tut, was mir gefällt oder nicht. Ich bin dann ich und nicht in Beziehung zu jemand bzw. bezogen auf jemand anderes. Dann ist es quasi "egal" wie und was jemand ist.
Okay, ich weiß. Die gute alte Doris wollte zum Nachdenken anregen.
Wie man dazu findet sich selbst zu lieben? Ich denke, dem voraus muss Selbsterkenntnis gehen. Und dann: akzeptieren. Das und das ist da und gefällt mir. Das und das ist da, und das missfällt mir. Aber: ich bin alles zusammen. Akzeptieren = Anerkennen was ist, was ich bin.
Es braucht nicht nur Schicksalsschläge um zu lernen, aber oft wirken diese stärker nach, als "normale" alltägliche Erlebnisse. Die lässt man oft an sich vorüber ziehen ohne davon Notiz zu nehmen (und daraus zu lernen), während man bei einem sog. Schicksalsschlag richtig Mühe aufwenden muss, um nicht hinzuschauen
Der Antrieb dahinter ist ja sehr häufig der Wunsch, dass sich DAS nicht wiederholt.
Was ich Gott fragen würde? Hilfst Du mir dabei mich selbst zu erkennen? (Wobei diese Frage überflüssig ist, weil ich weiß, dass er es tut.
:] )
Selbst wenn "man" den Zustand der idealen Liebe "erreicht" hat, bedeutet es nicht, dass man auf alle Menschen verzichten kann. (Möchte man auch gar nicht. Warum sollte jemand, der "Menschenliebe" lebt und fühlt sich plötzlich abwenden? Ist für mich ein Widerspruch. Oder etwa nicht? Oder vielleicht wäre 'Paradox' das passendere Wort. (Das verstehen auch fünfjährige, oder?
:P
Nicht nur äußere Einflüsse spielen eine Rolle, wenn Menschen zueinander finden. Auch innere.
Welche Rolle die Romantik spielt? Pffffff.... ich passe
Vielleicht ein "Nebenprodukt", ein "Parallelprodukt", ein "Motor" für die Liebe?
Was die Eifersucht angeht... Ich lese gerade ein hübsches Buch, in dem auch Instinkte ein Thema sind. Weiß nicht, ob ichs jetzt richtig wieder geben kann, was ich dort (Interessantes) las.
Diese Instinkte, oder auch Reflexe, stammen aus Urzeiten. Und sie sind aktiv. Immer noch. Sicherten "früher" das Zusammenleben, Überleben etc.
Interessant fand ich, als die Protagonistin in dem Buch sagte: Deine Instinkte haben keine Augen und Ohren. Wenn sie aktiv sind, sind sie aktiv, weil sie "denken", dass sie jetzt gebraucht werden. Du musst Deinen Instinkten helfen zu sehen und zu hören.
(Realität prüfen)
Ja, ist schon schlimm, wenn man eifersüchtig ist, oder? Dabei ist es doch egal, mit wem man zusammen ist? Ach, doch nicht?!?!
Ich mag es nicht, die Eifersucht zu verteufeln. Wozu? Sicherlich, es gibt Schöneres. Aber, wenn sie da ist, verdient sie genauso Aufmerksamkeit, wie alles andere, oder nicht? (Kurze Fortsetzung zum Thema: Wie lerne ich mich zu lieben? ...akzeptieren
)
Zum Respekt .... in dem Maße, wie ich in der Lage bin mich selbst zu sehen und zu verstehen und anzunehmen, - in dem Maße bin ich auch in der Lage dies "an" meinem Gegenüber zu tun.
Was hat Doris vergessen zu erwähnen? Wie sich was anfühlt? Bei sich zu sein? Menschenliebe? Gut (frei, stark, genussvoll, zufrieden, glücklich), so lange es anhält.
Was nach dem Leben kommt? Das nächste.
So, das reicht erstmal.
LG
Girlfriend
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Stew
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Huhu girlie !
So so : Du pickst Dir also schön gleich das raus, was Dich
anstachelt, hähä 8) !?
Glückwunsch ! *tätärätäää ! *Wenn ich in der Lage bin, in und bei mir zu sein und zu bleiben, dann bin ich nicht davon abhängig, ob jemand tut, was mir gefällt oder nicht. Ich bin dann ich und nicht in Beziehung zu jemand bzw. bezogen auf jemand anderes.
-> Dann bist Du ganz klar einfach nicht mehr die "Zielgruppe" von Fr. Wolf
! Dann bist Du natürlich weiter !
EbenOkay, ich weiß. Die gute alte Doris wollte zum Nachdenken anregen.
.
So. Jetzt was, wo ICH "gegenanstänkern" kann, hehe
:
Weil es ein unglaublich primitiver, gefährlicher, zerstörerischer Impuls ist; ja, vlt. ein "Instinkt" !Ich mag es nicht, die Eifersucht zu verteufeln. Wozu?
Ich weiß, ich weiß, es ist scheinbar "eingelötet" in die Seele, wie beim Hund der Jagdtrieb... trotzdem / oder gerade deshalb :
Was gewinne ich damit ? Welche Energie wird wozu und wohin verschwendet ? Und wieviel mehr gewinne ich für mich selbst, wende ich den Weitblick und die Kraft auf, dieses mörderische Gefühl zu beherrschen, zu bannen, ja aufzulösen ?
In meinem Fall hätte ich längst kapitulieren müssen - oder Mord&Totschlag fabrizieren...
Ich kann "von Haus aus" ultra-eifersüchtig werden, keine Frage. Aber es ist auch nur eine Form, ein Symptom von Abhängigkeit - wieviel größer und freier macht es mich, darauf verzichten zu können !?
Das liegt nun vlt. auch in meinen Sternen - aber ok, ich stehe lieber ruhig und entfernt auf meinem inneren "Feldherrnhügel", lasse "den mob da unten" sich austoben, Energie verbraten - und schließlich doch an der unausweichlichen Wahrheit (!) verenden.
Damit ICH Situationen so "gewinne", ist es natürlich notwendige Vorraussetzung, daß eben auch ich selbst "in der Wahrheit liege" - aber was soll eine Liebe, eine Beziehung auch ohne Wahrheit? Das ist eh nichts wert.
So. Schon ein Bier zuviel getrunken, etwas müde gerade.
Deswegen : Schwall-Stopp right now ! 
bis denne
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Sandra 200
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There must be some misunderstanding *sing*
Aaaaaaaaaaaaalso. Du verteufelst ja doch!
Eifersucht ist doch ein "verirren", ein vorübergehender Zustand, in dem man "außer sich" ist. Kann passieren. Oder etwa nicht? Warum verteufeln? Warum?
Ist das nicht der Grund, warum ein Mensch, dem es "passiert" sich selbst ablehnt oder abgelehnt wird?
Irren ist menschlich.
Ich wollte kein Loblied auf die Eifersucht anstimmen.
There must be some misunderstanding, there must be some kind of mistake *weitersing*
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Diana''
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Schön, es gibt ihn also, die Fortsetzung.
Dann steht den rauchenden Köpfen ja nichts mehr im Wege.
Morgen werde ich mich dann reinsteigern.
LG Darla
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Bussard
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Original von Darla
Schön, es gibt ihn also, die Fortsetzung.
Dann steht den rauchenden Köpfen ja nichts mehr im Wege.
Morgen werde ich mich dann reinsteigern.
LG Darla
So halte ich es auch...
*Winke Darla, winke Girlie und winke Fishi*
Uuuund winke Mooooooooony...
LG, Herzi
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Diana''
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Tag allerseits,
zu den Thesen von Frau Wolf:
Sie beschreibt die bedingungslose Liebe mit den Worten, keine Forderung an den Partner zu stellen.
Okay, also wenn ich mir von meinem Partner Nähe wünsche, wenn ich mir wünsche, dass er bei mir ist, mich berührt etc, dann fordere ich und rutsche automatisch in die gewöhnliche Liebe?
Keine Forderungen zu stellen, heisst doch eher nebeneinander her leben, jeder zieht sein Ding durch und zusätzlich soll jeder dem anderen noch die Wünsche erfüllen.
Dann bekenne ich mich zur gewöhnlichen Liebe, denn damit wäre ich wesentlich glücklicher.
Ich denke, die bedingungslose Liebe, die Frau Wolf beschreibt ist höchstens annähernd zwischen Eltern und Kind möglich.
Damit spricht Girlie mir aus der Seele. Alles an uns zu akzeptieren. Die eigenen Schwächen und Stärken zu kennen und beides gleichermassen anzunehmen.Wie man dazu findet sich selbst zu lieben? Ich denke, dem voraus muss Selbsterkenntnis gehen. Und dann: akzeptieren. Das und das ist da und gefällt mir. Das und das ist da, und das missfällt mir. Aber: ich bin alles zusammen. Akzeptieren = Anerkennen was ist, was ich bin.
Das habe ich für mich selbst erreicht, denke ich.
Trotzdem erwarte ich gewisse Dinge in meiner Partnerschaft und auch wenn ich nicht abhängig bin, weil ich weiss, ich kann mein Leben auch alleine leben und dabei glücklich sein, so will ich doch, wenn ich eine Beziehung führe, auch dort gewisse Dinge für mich. Wie mein Partner für sich. Also Forderungen.
Eifersucht ist eine Form der Verlustangst. Wenn man einen Menschen liebt, hat man auch die Angst, ihn zu verlieren.
Eifersucht halte ich für etwas völlig normales und solange sie nicht krankhaft wird, ist es ein gesundes Gefühl.
Schwachsinn, wenn Ihr mich fragt.Fast alle Menschen verstehen unter Liebe die gewöhnliche Liebe. Sie gehen in erster Linie in die Partnerschaft, um etwas vom Partner zu bekommen, und
nicht, um etwas zu geben. Zu Beginn der Partnerschaft
steht quasi ein Mangelzustand. Wir brauchen den Partner, um uns gut zu fühlen. Wir fordern vom Partner,
dass er sich nach unseren Erwartungen verändert.
Gerade am Anfang einer Beziehung ist das Geben wohl die Hauptsache auf beiden Seiten.
Warum soll sich mein Partner verändern? Habe ich mich doch ursprünglich in den Menschen verliebt, weil er so ist wie er ist. Was nehme ich mir, wenn ich ihn verändere?
Miteinander, aneinander wachsen. Die Möglichkeit, das jeder sich in der Beziehung weiterentwickeln kann, trifft es doch wohl eher.
Einen schönen Sonntag Euch.
LG Darla
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Stew
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...ich arbeite an was ...
8)
*bastel* *kram* *such*
bis gleich !
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Stew
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hehehehehe ...
da lacht der durchgeknallte Magier ...
Mein Kaffee läuft noch durch, gerade.
Bis zu weiteren aktuellen Ausführungen erstmal:
Warum
hatte ich wohl Mitte Dezember das hier geschrieben :
... Mist : Ich finde mein eigennes Geblubber nicht mehr wieder, shit !Das Zauberwort heißt :
Gott
Was immer ihr auch darunter versteht - in welcher Sprache oder Religion oder Sekte
oder in welcher Farbe Euch die Erleuchtung auch treffen mag !
(...) Das Göttliche ist in uns, immer schon - wir müssen es nur zulassen ! (...)
Oder mal ganz einfach :
"Gott" ist nicht getrennt von unserer eigenen, kleinen
Existenz - es ist alles eins ! (Ob wir das wissen oder nicht - spielt keine Rolle) (...)
Im Kern, vereinfacht ausgedrückt, sehe ich einfach
die Frage des Zweifels, der Ängste, weiterzugehen:
"Was wird dann sein? Verlasse ich nicht den Kreis des
mir Bekannten, setze mich der Gefahr großer Einsamkeit aus?"
Ich kann heute sagen:
Ja, es lohnt sich !
Also gut, dann jetzt sofort "live und ungeschnitten" :
Wovor fürchtet Ihr Euch ?
Steht nicht eben deswegen schon in der Bibel, "fürchtet euch nicht!" ?
Diesen Gesamt-Eindruck habe ich erstmal ganz allgemein.
Jetzt zu den Haarspaltereien :
DAS ist natürlich Quatsch - und so "erbsenzählend" hat Doris Wolf das auch sicher nicht gemeintOkay, also wenn ich mir von meinem Partner Nähe wünsche, wenn ich mir wünsche, dass er bei mir ist, mich berührt etc, dann fordere ich und rutsche automatisch in die gewöhnliche Liebe? (Darla)
.
Darla, ich erinnere mich gut an einen link, den Du mal in "Quo Vadis" gepostet hast, gefolgt von der zweifelnden Frage, ob es denn wirklich soooo weit gehen sollte/könnte (sinngemäß). *raus-such*
-
spirit
...gefunden
Du schriebst wörtlich: Ich sage darauf mit Macht und Euphorie geradezu : JA!Sind wir dazu wirklich fähig? Oder haben wir die falsche Begrifflichkeit gewählt? Meinen wir das wirklich, oder doch etwas ganz anderes?
Es geht - ich bin höchstselbst da angekommen ! Was nun nicht heißt, das sage ich ganz offen, ich lebte 24 Stunden im Zustand höchster Erleuchtung. Jedoch habe ich begriffen , worum es geht, wie der Zusammenhang ist, von allen diesen Fragen.
"Liebe ist nicht polar" heißt es auf dieser Seite sehr treffend.
Erich Fromm stellt fest:
"Liebe ist nicht in erster Linie eine Bindung an eine bestimmte Person. Sie ist eine Haltung , eine Charakter-Orientierung , welche die Bezogenheit eines Menschen zur Welt als Ganzem und nicht nur zu einem einzigen >>Objekt<< der Liebe bestimmt." (aus "Die Kunst des Liebens)
Darla: " Alles an uns zu akzeptieren. Die eigenen Schwächen und Stärken zu kennen und beides gleichermassen anzunehmen."
Dazu sage ich jetzt mal: Und wenn ich mich nun bewege , eben diese Schwächen angehe , ja, so "verwegen" bin, alle Schwächen anzugehen,
zu überwinden versuche ?
Natürlich kann das nicht "en passant" eben mal so geschehen, klar, keine Frage ! Niemand will oder spricht von unrealistischer Zauberei. Aber ich möchte wirklich so radikal sein, sagen : "Hey, ich WILL mich nicht mit meinen Schwächen arrangieren ! - jedenfalls nicht mit gravierenden..." Ok, über diese "Detail-Grenze" könnte man sicher diskutieren ... Aber warum nicht den Versuch wagen, sich immer weiter, ganzheitlich, zu vervollkommnen ?
So... Jetzt mach ich erstmal einen *break* (winke, girlie !
) ...
Muß mich sammeln; diese manuelle Sucherei im Forum
zerfusselt den Kopf
-> nicht hilfreich ...
bis bald


