Thema: Monogamie!

  1. #1

    Ringelnatter Ringelnatter ist offline

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    Monogamie!

    gehöre eigentlich nicht in diesen teil des forums,da ich weder eine beziehung noch kummer habe.
    aber ich dachte ich tu's mal rein:


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    Gesetz der Natur: Der Lust die Treue halten

    Wir wären alle gerne treu, wenn es nicht diese verlockenden Frauen gäbe und die Gesetze der Natur: Aber Männer müssen eben auf die Jagd gehen, und Sex mit einer Frau ist auf Dauer eben langweilig. Alles Quatsch. Hier lesen Sie, warum die Monogamie lohnt.

    Ein Test zum Auftakt: Sprechen Sie mir dreimal nach, so schnell wie möglich. Monogamie. Monogamie. Monogamie. Klingt fast wie Monotonie, oder? Vielleicht Monopoly. Oder höre ich da Monomanie? Nicht unbedingt ein aufregender Dreiklang: Eintönigkeit, ein in die Jahre gekommenes Brettspiel und eine Wahnvorstellung, eine fixe Idee. Monogamie hört sich nicht gerade lustig an, und schon gar nicht, wenn man sie mit der Alternative vergleicht. Dennoch, ganz entfernt klingt da noch etwas durch. Eine Verheißung, die uns sagt, dass wahres Glück auf dem Weg der Monogamie zu finden ist. Wenn wir nur an all diesen weichen, warmen, duftenden Körpern, an dieser ganzen verführerischen, prallen Welt vorbeikämen.

    Wenn Sie daran nicht interessiert sind, wenn Sie also weiter mit Lust polygam leben wollen, können Sie jetzt einfach weiterblättern. Wenn Sie aber Ihr eigenes Schicksal mit dem Kopf und nicht mit dem Unterleib bestimmen möchten, wenn Sie sich in Ihrem Leben auf einen einzigen Menschen konzentrieren wollen, dann lesen Sie weiter. Hier sind sechs Dinge, die Ihnen dabei helfen können.
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    Lust auf Sex ist einfach eine Tatsache und kein Laster.

    Zuerst sollten Sie sich einmal klarmachen, dass Sie mit Ihren Gefühlen nicht allein dastehen. Eine attraktive Frau mit Sex-Appeal erregt alle Männer. Manche Leute werden jetzt sagen, das zeige lediglich, dass alle Männer Schweine sind. Falsch.

    Es zeigt, dass alle Männer Brüder sind. Die Gedanken, die Melanie aus der Versandabteilung bei Ihnen auslöst, machen Sie nicht zu einem schlechten Menschen. Sie zeigen nur, dass Sie ein Mann sind. Klar soweit? Begierde ist keine Tugend. Begierde ist auch kein Laster. Sie ist einfach eine Tatsache.

    Warum fällt Monogamie Männern so schwer? Manche Frauen erklären es mit polemischem Unterton und kommen mit Sätzen wie „unfähig, eine Verpflichtung einzugehen." Aber die Wahrheit kommt ohne Vorurteile aus. Tatsache ist: Männer werden von zwei mächtigen, gegen die Monogamie gerichteten Einflüssen gebeutelt. Der monogame Mann muss sowohl gegen seine Gene als auch gegen seine Mythen ankämpfen. Schuld daran ist die Biologie. Nach Darwin ist das Leben einfach eine Ansammlung von DNS-Ketten, die wie verrückt danach trachten, sich zu vermehren. Unser Sexualtrieb ist das Gefährt, mit dem unsere Gene weitergegeben werden. Wir stehen unter dem Kommando eines biologischen Befehls, darauf gepolt, jede zu wollen, die unsere Doppelhelix weitergibt an die Nachkommenschaft.

    Aha, sagen jetzt die Frauen, und wir haben wohl keine DNS? Warum springen wir dann nicht mit jedem ins Bett, der einen hochkriegt? Darwins Antwort mögen Frauen überhaupt nicht: Frauen sind wählerischer, weil sie im Laufe ihres Lebens nur ein paar hundert Eier haben. Sie können es sich nicht erlauben, eines an einen Verlierer zu vergeuden. Da wir aber in Sekundenbruchteilen eine Million Spermien haben und befruchtungsfähig bleiben bis zum Tod, gibt es auch keinen Grund, unser Feuer aufzusparen. Wir haben Munition ohne Ende. Auch hier gilt: Keine Vorwürfe. Kein Laster. Einfach Tatsache.

    Doch wie stark der angeborene männliche Trieb, möglichst viele Partnerinnen zu beglücken, auch sein mag, das ist noch gar nichts im Vergleich zu den Signalen und Botschaften unserer Gesellschaft, die uns geradezu in die Arme anderer Frauen treiben. Unserer Natur nach sind wir polygam, unserer Kultur nach erst recht. Halt, was sagt der da? Sind wir denn nicht eine vom Christentum geprägte Gemeinschaft, mit der Familie im Zentrum der Gesellschaft? Bei uns wird doch der monogame Mann bewundert, oder etwa nicht? Klar, die offizielle Linie sieht schon so aus, dass wir dem treuen Ehemann Respekt zollen. Aber tatsächlich sind wir doch alle Cowboys und müssen immer weiter. Keiner will wirklich nur ein respektabler Familienvater sein. Der Mann, der seiner Partnerin für immer treu ist, wird nicht für voll genommen. Er hat das wilde Leben aufgegeben, er ist ein Feigling, der seine Freiheit eingebüßt, sein Pferd für immer angebunden hat. Er ist verweichlicht, entmannt, ein Hahn ohne Kamm.

    Wir haben also Körper, die biologisch zur Vereinigung drängen, und einen kulturellen Einfluss, der uns ständig signalisiert, wir seien zum Eroberer geboren. Kein Wunder, dass Monogamie so schwer fällt und so selten vorkommt. Aber das ist genau die gute Nachricht. Das ist genau das, was Monogamie so erstrebenswert macht. Schließlich fällt der Ruhm nicht denen zu, die es sich leicht machen. Monogamie ist schwer? Her damit. Was leicht ist, kann uns gestohlen bleiben.
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    Ein Mann ohne Begierde ist eine leblose Masse.

    Als die Bibel geschrieben und das sexuelle Verlangen zu einer der sieben Todsünden erklärt wurde, war damit eigentlich nur die böse Lüsternheit gemeint. Also etwa die Art, die hinter Frauen hergeifert, Sexgier auf die dummdreiste Art.

    Ich hingegen rede hier von der guten Begierde, die man auch als Vitalität bezeichnen könnte. Ein Mann ohne gute Begierde ist eine leblose Masse, ein Klotz. Ich frage einfach mal: Wird ein halbwegs sensibler Mann nicht berührt von der Schönheit der Berge, den besten Klängen Beethovens, dem Geruch von frischem Heu? Da sollte Tanja in der Pilskneipe eine Ausnahme sein, sollte unser Blut nicht in Wallung bringen mit ihren blauen Augen und den kleinen Schweißperlen im Nacken? Vergessen wir dabei aber eines nicht: Die Gefühle sind nicht das Problem; erst wenn man sie auslebt, fängt es an, kitzlig zu werden. Es ist durchaus in Ordnung, die Frau des Nächsten im Stillen zu begehren. Nicht in Ordnung ist es, schnell mal auf einen Quickie mit ihr ins Hotel zu verschwinden. Der springende Punkt bei der Sache ist folgender: Man kann die Gefühle nicht unterdrücken. Gras wächst durch Beton, und die Manneslust wird schon einen Weg finden. Eine Dampfmaschine braucht ein Überdruckventil. Sie fest zu verschließen bedeutet nur, dass es irgendwann zur Explosion kommt. Wahre Monogamie braucht einfach lustvolle Gedanken. Ein Monogamist die Versuchungen, über die er triumphieren kann. Man tut nicht so, als würde der Rivale gar nicht existieren. Man tippt grüßend mit dem Finger an die Hutkrempe, und dann tritt man ihn in den Hintern. Sie können mir glauben, es ist ein göttliches Gefühl, sich im Griff zu haben. Am anderen Morgen wacht man stolz auf und nicht mit einem schlechten Gewissen.
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    Wenn zu Hause ein Feuer brennt, geht man nicht stiften.

    Eine Menge Männer, die mal einen Seitensprung machen, entschuldigen sich mit sexuellem Notstand oder Langeweile zu Hause. Und oft genug stimmt das ja auch. Deshalb hier ein wichtiger Wegweiser in Richtung Monogamie.

    Wenn Ihr Sexualleben nicht das geworden ist, was Sie sich erträumt haben, dann sollten Sie wenigstens sicher sein, dass zumindest Sie alles einsetzen, was Sie haben. Fragen Sie sich mal, wie viel Abwechslung, Energie und Lust auf Sex Sie in Ihre Beziehung einbringen. Die Gefahr ist nämlich die: Das Klischee von der Frau, die Kopfschmerzen vortäuscht, wenn sie keine Lust hat, steckt so tief in uns, dass Männer annehmen, Frauen seien mit wenig Sexualtrieb ausgestattet, und sie hätten nicht so viel Spaß daran wie wir.

    Kann sein. Kann auch nicht sein. Eines aber ist sicher: Das Interesse am Sex hat bei einer Frau sehr viel mit dem Mann zu tun, mit dem sie ihn hat. Deshalb kommt es auf die Technik an. Also sorgen Sie dafür, dass die Ihre perfekt wird. Lesen Sie alle Bücher zum Thema, besonders die asiatischen Klassiker auf diesem Gebiet. Experimentieren Sie. Sorgen Sie für Abwechslung. Probieren Sie neue Stellungen aus. Und vergessen Sie nicht: Es kommt auf die Kleinigkeiten an. Verlangsamen Sie nur ein kleines bisschen das Tempo, und schon kommt sie richtig in Fahrt. Überlassen Sie ihr die Initiative und Sie werden sehen, dass sie durchaus etwas damit anzufangen weiß.

    Aber, Technik ist auch nicht alles. Ebenso wichtig ist, dass Sie sich ganz auf Ihre Partnerin einlassen, wenn Sie Sex mit ihr haben. Streicheln Sie ihre Haut und nicht nur ihre erogenen Zonen. Atmen Sie ihren Duft ein. Nehmen Sie den Augenblick mit allen Sinnen wahr. Geben Sie sich Mühe. Wenn Sie der Ran-drauf-drüber-Typ sind, und nur immer eine Masche mit dergleichen Geschwindigkeit abspulen, müssen Sie sich nicht wundern, wenn sie lieber „Gute Zeiten, schlechte Zeiten" oder sonst einen Müll in der Glotze anschaut, statt mit Ihnen ins Bett zu gehen. Wenn Sie dagegen unter Ihren Berührungen in Ekstase gerät und mit verklärtem Blick wieder zu sich kommt, dann werden Sie viel zu sehr mit Sex beschäftigt sein, um noch den Horizont nach anderen Partnerinnen abzusuchen.
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  2. #2

    Ringelnatter Ringelnatter ist offline

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    Sie wird es erfahren, seien Sie sicher.

    Sie reden sich ein, dass es sowieso keiner erfährt. Das können Sie abhaken. Ihre Partnerin wird es herausfinden. Untreue bleibt ein Geheimnis? Es steht zwanzig zu eins - dagegen.

    Sie werden sich selbst so lange Schuldgefühle einreden, bis Sie von sich aus beichten. Oder Ihre Komplizin spielt verrückt. Sogar, wenn sie nicht den Haushasen in den Kochtopf schmeißt wie Glenn Close in „Fatal Attraction", so könnte sie sich doch bei der nächsten Party oder im Tennisclub zu einem vielsagenden Lächeln hinreißen lassen, wenn Sie zufällig Ihre Partnerin trifft. Und die wird spüren, was los ist. Wie? Das weiß ich auch nicht. Aber das gehört zum bewundernswerten, unerklärlichen Teil des Menschen, dass er Dinge herausfindet, die er eigentlich gar nicht wissen kann. Sie haben sich verändert, und sie weiß es. Verlassen Sie sich drauf.

    Ist es das wert? Machen Sie die Kosten-Nutzen-Analyse auf. Der Nutzen, der am häufigsten angeführt wird, ist sexueller Natur. Judith, die Sie an der Hotelrezeption kennen gelernt haben, könnte Ihnen zeigen, dass man als Mann multiple Orgasmen erleben kann. Na ja, vielleicht. Ich will auch gar nicht zu pessimistisch sein. Sex mit einem Menschen, den man gerade erst kennen gelernt hat, kann ungeheuer prickelnd sein. Aber Tatsache ist nun mal auch, dass der meiste Sex in solchen Situationen nicht überirdisch ist. Im Normalfall bleiben Sie ohne zerkratzten Rücken zurück und bei vollem Bewusstsein.

    Der körperliche Nutzen eines Seitensprungs ist also zumindest zweifelhaft, die Kosten hingegen sonnenklar. Manche Paare kommen damit zurecht. Aber, mein Lieber, da haben Sie eine ziemliche Granate im Garten vergraben. Tun Sie es, und Sie finden sich irgendwann in einem schnell angemieteten Ein-Zimmer-Apartment wieder. Tun Sie es, und Sie müssen jedes Mal kilometerweit fahren, um Ihren Kindern die Bettdecke unters Kinn zu ziehen, statt zehn Schritte über den Flur zu laufen. Tun Sie es, und Juristendeutsch wie „bewegliches Eigentum" und „ehebrecherische Absichten" gehören fortan zu Ihrem Sprachschatz. Aber was noch wichtiger ist - jemand wird verletzt. Ernsthaft. Am Ende läuft es auf eine einfache Gleichung hinaus: Weniger Monogamie bedeutet mehr Leid. Machen Sie nur mal diesen einfachen Test und drehen Sie den Spieß um. Dann wird die Situation ziemlich schnell auf drastische Weise klar. Stellen Sie sich vor, Ihre Frau hat es mit einem Ihrer Freunde getrieben. Autsch! Kann einem den ganzen Tag verderben so was, nicht wahr? Also, überlegen Sie sich mal, ob es das wert ist.
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    Investieren Sie von Beginn an in eine Versicherung.

    Wie viele schlechte Fernsehfilme haben Sie schon gesehen, in denen ein hilfloser Fremdgänger erklärt hat, es sei „einfach so passiert"? Sexuelle Untreue ist demnach nicht viel ernster als eine eingedellte Stoßstange. Und bei vielen passiert es tatsächlich wie ein harmloser Verkehrsunfall.

    Sie rutschen aus Versehen da rein, oder sagen wir lieber unabsichtlich. Das soll keine Entschuldigung sein, ohne ein gewolltes Ankuscheln oder Aneinanderdrücken geht es nicht. Aber es kann als Erklärung dienen. Es passiert, wenn Leute nicht aufpassen.

    Denn Männer und Frauen haben einfach Lust aufeinander. Wenn man sie in bestimmten Situationen zusammenbringt, dann passiert es eben. Denken Sie nur mal an die bösartigste aller Monogamiefallen, die Geschäftsreise. Nehmen wir mal an, Sie und Sabine haben eine dieser Bürofreundschaften mit leicht flirtenden Untertönen. Sie sind beide glücklich in Ihrer Partnerschaft und monogam, aber Sie haben sich beide schon überlegt, wie es wäre.

    Und dann ist da die Konferenz der Verkaufsabteilungen. Die gemeinsame Präsentation ist ein voller Erfolg, und Sie gehen noch auf Ihr Zimmer, um zu feiern. Oder Ihre Präsentation fällt durch, und Sie kommt auf Ihr Zimmer, um die Unterlagen noch mal durchzugehen. Wie auch immer, euphorisch oder deprimiert, das nächste, woran Sie sich erinnern, ist, wie Sie und Sabine in die Horizontale übergehen. Deshalb lautet die erste Sicherheitsmaßnahme: Halten Sie sich niemals allein mit einer Frau in einem Hotelzimmer auf. Auch nicht, um nur mal schnell die neuen Verkaufszahlen abzuholen oder die alten Verkaufszahlen vorbeizubringen. Vergessen Sie die Verkaufszahlen. Hotelzimmer schreien nach Sex. Es verstößt gegen irgendwelche Naturgesetze, wenn ein Mann und eine Frau allein in einem Hotelzimmer sind und keinen Sex miteinander haben. Wenn Sie nicht springen wollen, warum sind Sie dann aufs Sprungbrett geklettert?

    Die Meisterschaft gewinnt man schließlich nur mit einer starken Abwehr - das war bei Bremen so und bei Dortmund auch. Wenn man nach einer langen Saison vorn liegen will, muss man sein Tor gut bewachen. Achten Sie von vornherein auf diesen Zusammenhang. Denn zu einem Seitensprung sind immer mehrere bewusste Schritte nötig. Viele von uns sind schwach, aber nur wenige sind kaltblütige Lügner. Wenn man die Gelegenheiten zur Untreue meidet, dann kann man das Risiko eines versehentlichen Seitensprungs so klein wie möglich halten.

    Die zweite Sicherheitsmaßnahme besagt: Wenn Sie aus irgendeinem Grund die erste Regel missachtet haben und immer noch treu sind, dann sollten Sie unter keinen Umständen etwas trinken. Ich kenne sechs Typen, die ihre Frau betrogen haben. Vier haben mir erzählt, das letzte, woran sie sich erinnern, war, dass sie eine dieser kleinen Wodkaflaschen aus der Minibar aufgeschraubt haben. Die anderen beiden Typen waren Whiskytrinker. Der Alkohol hasst die Monogamie.
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    Sex ist ein Vorrecht der Singles - von wegen!

    Es geht sie ja eigentlich nichts an, aber die Meinungsforscher haben herausgefunden, dass monogame, verheiratete Männer öfter Sex haben als alle anderen Männer.

    Natürlich kann ein Single in bestimmten Wochen, Monaten oder Jahren öfter zum Zug kommen als ein Monogamist. Aber wenn man ein ganzes Leben nimmt, dann kehrt es sich um. Nun sagt das natürlich nichts über die Qualität dieser sexuellen Ereignisse. Doch in absoluten Zahlen betrachtet, liegt der Ehemann am Schluss vor dem Single.

    Dazu muss man sich allerdings ganz bewusst auf Monogamie einstellen. Und das fängt im Kopf an. Monogamie ist kein Mangel an Gelegenheit, mit anderen Frauen ins Bett zu gehen; es ist Expertentum mit einer Frau. Monogamie gibt einem die Gelegenheit, sich zu spezialisieren, ein Leben lang. Der monogame Mann pflegt sein Handwerk, verfeinert die Technik, lernt die Feinheiten des Geländes kennen, versteht das Becken seiner Partnerin so gut wie den Standpunkt, den sie vertritt. Wenn Sie versprochen haben, nur von einer Quelle zu trinken, wird Ihnen das Wasser süß vorkommen. Denn schließlich wird eine Frau, die weiß, dass sie Ihnen erotisch alles bedeutet, von dieser Verantwortung ermutigt. Sie wird alles geben, was sie hat.
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    Und was tun, wenn es trotzdem passiert ist?

    Wir haben Ihnen viel erzählt, aber Sie haben es dennoch getan. Und jetzt? So machen Sie das Beste aus dieser Situation: Vielleicht wollen Sie als erstes die Spuren verwischen.

    Das Leben geht weiter, denken Sie sich. Sie sagen Ihrer Partnerin nichts und hoffen, dieser Frau hier nie wieder zu begegnen. Genau, in einem halben Jahr wird das alles aussehen, als sei nichts gewesen. Machen Sie sich nichts vor. Wenn Sie Ihre Frau lieben, Ihren Fehler wirklich bedauern und Ihre Beziehung unter allen Umständen weiterführen wollen, dann gibt es nur eines: Reden Sie darüber. Nur so können Sie eine richtige Beziehung führen. Nur so können Sie ein richtiger Mann sein. Solange Sie das mit sich herumtragen, können Sie mit Ihrer Frau nie wieder so eng Zusammensein wie vorher. Wenn Sie diese eine schwache Stunde geheim halten, dann wird Ihre Partnerschaft noch jahrelang von Zweifeln und Misstrauen angefressen.

    Zudem beugt es gegen weitere Fehltritte vor. Mit einer gewissen Übung wird Untreue immer leichter. Wenn Sie durchkommen, dann ist es bald keine einmalige Sache mehr. Wenn Sie es nicht zugeben, fällt es Ihnen leichter, es noch einmal zu tun. Fragen Sie sich, was Sie eigentlich für ein Mensch sind. Wollen Sie wirklich so ein Typ sein? Wenn nicht, beichten Sie es ihr. Damit können Sie sich Ihren Stolz bewahren. Wollen Sie sich jedes Mal schmierig vorkommen, wenn im Fernsehen ein Typ seine Frau betrügt? Ein Feigling stirbt tausend Tode. Zudem ist es die einzig sichere Methode. Sie könnten sich verraten. Sie könnte dahinter kommen. Ein Dritter könnte etwas ausplaudern. Wie auch immer, eine verzögerte Explosion wird tausendmal stärker sein als das Bömbchen, das Sie mit sich herumtragen. Sagen Sie Ihr, was passiert ist und übernehmen Sie die Verantwortung. So merkt Ihre Partnerin, dass Sie sie ernst nehmen und sie nicht auch noch für dumm verkaufen wollen. Kommen Sie nicht mit Ausreden wie: „Ich kann nichts dafür, der Campari war schuld". Das haben Sie nicht nötig und außerdem glaubt Ihnen niemand. Also los. Das Eingeständnis wird hart sein und es wird weh tun. Aber es ist besser als jede Alternative.


    quelle:

    http://www.gmx.net/de/themen/lifesty...8781jahtd.html

  3. #3
    Gast
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    naja. da mag viel wahres dran sein. aber die ganze wahrheit ist es sicher nicht. sonst würde die querfickerei ja nur auf den männlichen teil der gesellschaft zutreffen. und dem ist ganz und gar nicht so.

  4. #4

    Ringelnatter Ringelnatter ist offline

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    das hast du richtig erkannt.frauen sind anders aber nicht besser.der text ist aber an männer gerichtet.wenn frauen daraus was für sich rauslesen können,auch gut.

  5. #5
    Gast
    Gast
    Vielen Vielen dank für den Text. Ich werde Monogam. Wusste das zwar schpn vorher aber der Text hat noch einmal mein Gewissen gestärkt.

    Wie der andere gast schon sagte, was ist mit den Frauen? Ich kenne zwar viele Männliche schlampen die diesen Text wirklich mal lesen sollten, aber es gibt auch sehr viele Frauen die rum bitchen. Was ist mit dene?

    gruß

    Melancolie

  6. #6

    over_the_rainbow over_the_rainbow ist offline

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    Wie Snake schon schrieb: Frauen sind vielleicht anders, aber nicht besser. Fremdgehen ist, egal aus welchen Gründen, nicht fair.

    Ein wesentlicher Unterschied könnte die gesellschaftliche Akzeptanz sein, da es, wie in dem Artikel beschrieben, bei Männern immer noch zum "guten Ton" gehört, während es bei Frauen nach wie vor verpönt ist.

    Ich glaube, deswegen richtet sich der Artikel vor allem an Männer. Es gibt auch fremdgehende Frauen, aber von denen kommt keine auf die Idee, das mit : "Ich bin halt auch nur eine Frau!" zu entschuldigen.

  7. #7
    Gast
    Gast
    Zitat Desdemona: "Ich glaube, deswegen richtet sich der Artikel vor allem an Männer. Es gibt auch fremdgehende Frauen, aber von denen kommt keine auf die Idee, das mit : "Ich bin halt auch nur eine Frau!" zu entschuldigen."

    Und wieso tun wir das nicht? Wir Frauen sind selbst Schuld! Wir haben keine Courage uns sexuell zu emanzipieren und lassen uns von Worten wie "Schlampe" oder "Flittchen" einschüchtern und unterdrücken. Wir sollen also möglichst "rein" einem Mann begegnen und dann aber ohne Erfahrung den Mann von A-Z perfekt verwöhnen können. In der Oeffentlichkeit die brave anständige Freundin sein und zuhause die immerzubereite Sexsau? Wie geht das? Auf Knopfdruck die Lust auslösen welche wir kurz davor noch unterdrücken mussten? Logisch dass das nicht funktioniert und wir entweder im Bett dann die Lust nur vortäuschen oder eben in der Oeffentlichkeit unter den Beschimpfungen der anderen leiden..

  8. #8
    Gast
    Gast
    @Gast 0:20
    Ich versteh Dich nicht so ganz.

    Ich glaub ich nicht dass alle Männer die Megadrecksaunummer zuhause brauchen. Und wenn sie das wollen dann wollen Sie sicher nicht, daß sich die Frau ihrer Träume die Erfahrung in fremden Betten holt.

    Ich bin da übrigens sehr emanzipiert und mache keinen Unterschied zwischen rumschlampenden Männer und Frauen. Für die männliche "Schlampe" ist mir aber bisser auch kein guter Begriff eingefallen. "Arschloch" ist ja schon besetzt und zu allgemein. "Schlamper" wurde der Unordentlichkeit zugewiesen.

  9. #9
    Gast
    Gast
    Oooops! Wo hst du denn den Roman her?????

  10. #10
    Gast
    Gast
    @ Gast:

    zur mänlichen Schlampe sage ich "Schlamperich" ;-)

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