Thema: Und jetzt?
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mademoiselle X
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Und jetzt?
So, nachdem ich jeden Gegenstand aus meiner Wohnung entfernt hab, den er auch nur angefasst hat (schaut irgendwie ziemlich leer aus jetzt :P ), meine Möbel umgestellt hab, geputzt hab bis nirgendwo mehr ein Staubkorn rumlag, sämtliche Folgen Monk, Gilmore Girls, Futurama (alles was immer nur mir gefallen hat) angeschaut hab,weggegangen bin bis zum Umfallen, ne runde joggen war, wieder aufgeräumt hab, gemalt hab, wie ne blöde für die Uni gelernt hab, gelesen hab, was alles in der Bib stand , sämtliche freunde die ich hab jeden tag getroffen hab und am ende beim frisör war, weil das ja alles helfen soll...
weiß ich nicht was ich noch tun soll um mich abzulenken!!!
Ich kann nicht aufhören dran zu denken, ich will mich in keine Ecke mehr verkriechen (das hatte ich schon)
Mir fällt die Decke auf den Kopf!
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victor77
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Nun ja,genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht und mache sie eigentlich noch immer.Man kann sich nunmal nicht 24 Stunden ablenken,irgendwann hat man immer Zeit zum Nachdenken.
Ich persönlich versuche dann krampfhaft meine Gedanken auf etwas Anderes,auf etwas Schönes zu konzentrieren.Es fällt mir zwar nicht immer leicht,aber teilweise mache ich schon Fortschritte.
Ablenkung allein ist eben nicht die Lösung des Problems denn in meinen Augen besteht die Gefahr,daß man versucht das Ganze zu verdrängen.Das mag ja eine Zeit lang funktionieren ,bei mir ging das z.B. ungefähr 2 Monate gut,aber es holt einen doch immer wieder ein.
Wenn du wieder eine solche Phase hast dann versuche wirklich deine Gedanken zu steuern.Ist nicht einfach aber ich denke alles Andere hilft eben nicht auf Dauer.
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Nancy-Francy
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- 23.01.2006
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Hallo ihr!
Ich denke, dass ablenken nicht so viel nutzt, weil der Schmerz sofort hervorgehuscht kommt, sobald man nicht mehr abgelenkt ist...
Ich denke,m es ist am besten, einen richtigen depressiven Tag einzulegen, an dem man Heul-Musik hört, sich im Bett verkriecht und heult bis keine Tränen mehr kommen - wems hilft vielleicht noch Schokolade essen...
Ich denke, das ist die beste Möglichkeit, mit der Trauer umzugehen...
Liebe Grüße und alles, alles Gute,
eure SARAH
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winter
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der tipp von sarah hat bei mir auch sehr gut geholfen. allerdings ist das schlimmste, was mich derzeit runter zieht, der gedanke, dass man kein licht am ende des tunnels sieht! ich denke, dass jemand neues in meinem, der mich genauso umhauen kann, das problem am besten lösen könnte.
denn wie heißt es so schön: "eine niederlage schmerzt nur, wenn man keine andere option offen hat."
was mir auch immer noch gut hilft, ist, dass ich mich immer noch hin und wieder mit ihr treffe. momentan gebe ich ihr nachhilfe in mathe für ihr abi. dann versuche ich, den gemeinsamen moment mit ihr so intensiv zu genießen wie es nur geht (manchmal versuch ich sie gar noch zu überreden, wie zurück zu kommen). diese variante gibt einen meist auch noch hoffnung und stärkt das ego ein wenig!
PS (@missyyy): du kommst aus münchen? das ist ja der genial! hatte vor, dieses jahr zum studieren auch runter zu kommen. was studierst du?
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Kirsche28
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- 04.02.2006
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Ich denke auch, dass die Trauer raus muss. du kannst nicht jeden Powern bis zum Umfallen in der Hoffnung, dass er dir nicht in den Sinn kommt. Es ist ja auch was schönes, wenn man Mal an die Zeit oder den einstigen Partner zurückdenkt... und irgendwann sind die Gedanken daran nur noch halb so schmerzhaft. LG


