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rattles
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Die Liebe an sich macht mich kaputt ...
Hallo!
Kennt ihr das? Ihr habt eine lange Beziehung hinter euch, und macht schluss. Ihr verliebt euch neu und es funktioniert wieder nicht, ihr werdet verlassen. das spiel wiederholt sich und wiederholt sich. bis fast zwei jahre vorbei sind. so wie bei mir jetzt. Ihr begegnet Männern (bei frauen eher unwahrscheinlich) die keine beziehung wollen. sie haben euch gern und ihr habt sex. Am anfang redet man sich ein, ok das funktioniert schon. ich hab ja immerhin fast fünf jahre beziehung hinter mir, eigentlich will ich auch nuir ein bißchen geborgenheit und deshalb macht ihr das. aber irgendwann verliebt man sich und will mehr. ich hab so eine beziehung gerade wieder mal beendet, weil sich derjenige aus zeitmangel für eine beziehung unfähig fühlte. aber sich einmal im monat sehen dann wieder zwei monate nichts und plötzlich wieder jede woche- das hält doch keiner aus. weil man will denjenigen in den arm nehmen, und man möchte zurückgeliebt werden. obwohl man sich selbst nicht ganz sicher ist, ob das denn überhaupt liebe ist. ich weiß, dass klingt vielleicht etwas verworren und kompliziert, aber die ganze lieberei macht einen doch irgendwann kaputt, wenn es nie passt, oder? Irgenwann denkt man dann, man hatte den richtigen, aber den hat man ja vor zwei jahren verlassen. andererseits, unbedingt zurück möchte man auch nicht mehr. und man hängt irgendwie in der luft und jedesmal sinkt die hoffnung, jemanden zu finden, mit dem man glücklich werden kann. und jedesmal sinkt die schmerzgrenze, man ist ganz schnell bei dem punkt, wo man nicht mehr kann und nicht mehr will. weil es eh keinen sinn hat. man kann ja niemanden zur liebe zwingen. da geht man lieber wieder allein durchs leben und die hoffnung wird immer kleiner ...
Ich bin vielleicht nicht in den einen und einzigen auf ewig verschossen (die hoffnung dass es das gibt, hab ich bereits aufgegeben), aber gibt es überhaupt liebe?
kennt ihr ein Paar, dass seit jahren glücklich miteinander ist?
Ich krieg langsam die befürchtung, dass das ein illusion ist...
sorry für die deppresive stimmung, die ich gleich beim ersten beitrag verbreite, aber es ist doch so...
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Jelena from Bavaria
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Hallo rainbowsnake,
ich kann sehr gut verstehen wie du dich fühlst. Ich kenne viele denen es auch so ging, aber dann fanden sie irgendwann den partner den sie gesucht haben. ich weiß zwar nicht, ob du nach einer neuen beziehung gesucht hast oder es sich einfach entwickelt hat,aber ich an deiner stelle würde mir erst einmal zeit für mich nehmen und mich nur auf mich konzentrieren und neue kraft tanken. Vielleicht ist eine liebespause ganz gut für dich, und vielleicht kommt die liebe irgendwann auf DICH zu??? Ich habe auch einmal eine Pause gemacht von all den Grausamkeiten die die liebe mitsich bringt. Es tat mir gut und hat mir neue kraft gegeben...
Liebe Grüße, Miriam
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rattles
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Hallo Miriam!
Danke für deine Antwort! naja, ich hab eigentlich anfang letzten jahres schon beschlossen, dass ich mich von der liebe distanzieren werde. Habe auch wirklich viel dadurch gelernt und plötzlich jede menge zeit für mich gehabt. es war keine schlechte zeit, ganz im gegenteil (sobald eben der liebeskummer überwunden war). Ich hatte endlich zeit, meine freundschaften wieder mehr zu pflegen, neue leute kennenzulernen und endlich wieder mal zeit für meine musik. hab kein festival oder konzert ausgelassen und begonnen, gitarre zu lernen. wenn alles so locker ist, denkt man eben auch, dass man lockere beziehungen aushält. das war aber nicht der fall. ich hab nicht nach einer beziehung gesucht und suche auch jetzt nicht. es hat sich einfach so ergeben, dass ich jemanden wiedergetroffen hab, der vor etwa 7 jahren oder so ziemlich in mich verliebt war. oder sowas in der art. der hat natürlich nicht locker gelassen, und ich hab mich dann darauf eingelassen. ich wollte einfach wieder mal küssen und sex, sozusagen. aber ich hab nicht damit gerechnet, dass sowas schnell wieder kompliziert werden kann, und ich hab so das gefühl, dass er, als er mich endlich "erobert" hatte, langsam dachte, das ist jetzt fix, wie das so läuft und dass er sich nicht anstrengen muss. ich weiß kaum etwas von ihm und seinem leben und da hat mir dann eben mein stolz dazwischen gefunkt. ich hasser wartepositionen, in die man sich hineinmanövriert, weil man denjenigen wiedersehen möchte aber zu stolz ist, um zu sagen, was man wirklich will. das funktioniert natürlich nicht lang und irgendwann hab ich ihm doch gesagt, dass mir liebe und geborgenheit wichtig sind. da ich weiß, dass er nur oder hauptsächlich sex wollte, hab ich gleichzeitig gesagt, dass es besser ist, wir sehen uns nicht mehr. oder ich habs ihm besser gesagt geschrieben. die abgeklärtheit macht mich im grunde fertig, mit der man an die ganze liebessache herangeht. wenn man jahrelnag jemanden hat, kommt man gar nicht auf solche gedanken, finde ich. aber die brüche gehen dann ganz schnell, wenn man es ein paar mal hinter sich hat. und aus angst, verletzt zu werden, hab ich gleich schluss gemacht. im grunde möchte ich eine beziehung mit viel freiraum, mit jemanden, der mich gern hat, und der mir das auch sagt. keine ahnung, ob man das finden kann.
lg rainbowsnake
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hanna 79
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Ich habe was ganz ähnliches hinter mich gebracht. Es fing mit einem körperlichen Bedürfnis an und endete damit, dass ich mehr wollte (eben eine Beziehung) und er nicht. Dazu muss ich sagen, dass ich auch schon ziemlich lange Single bin (fünfeinhalb Jahre nur mit Dates und Flirts und eben dieser einen Äffare).
Du hast, aus Angst verletzt zu werden, Schluß gemacht. Aber ich habe das doch auch richtig verstanden, dass du ihm auch gesagt hast, dass du mehr als nur diese unverbindliche Geschichte willst? Ich denke nicht, dass man mit den Jahren immer sachlicher und abgeklärter mit der Liebe und vor allem dem Trennen umgeht. Ich denke eher, dass du sehr genau wußtest, was du willst und es sofort eingesehen hast, dass er dir das nicht geben kann.
Aber verliere die Hoffnung nicht, dass da draußen noch jemand rumläuft, der dich lieben wird und den du auch lieben wirst. Ich weiß, dass es zeitweise sehr schwierig ist, besonders je länger man Single ist und auch, wenn man gerade eine Sache beenden musste, die man selber gar nicht beenden wollte. Aber wenn man diese Hoffnung nicht mehr hat, kann man sich doch eigentlich gleich die Kugel geben!
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rattles
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Hallo Kati!
Ja, vielleicht wird man nicht abgeklärt und vielleicht tut es auch deshalb jedesmal so weh. Vielleicht haben meine erfahrungen aber den sinn gehabt, dass ich gleich gespürt habe, dass drängen und bitten keinen sinn macht. weil sich der ja sowieso nicht ändern kann, außer er will es oder ist auch verliebt. aber ich wollte keinesfalls so weitermachen und in den nächsten monaten draufkommen, dass sich diese "beziehung" immer mehr auf das eine reduziert hat und dass er mit anderen menschen das teilt, was ich gerne mit ihm teilen würde. und das tut er ja offensichtlich auch. oder noch schlimmer- er kommt mit einer freundin an, mit der er plötzlich doch eine beziehung haben kann (einer freundin von mir gings so). das muss noch furchtbarer sein. Mit ihm gings jetzt 6 monate so und ich bin immer wieder überrascht, wie sehr man sich an jemanden gewöhnen kann, den man eigentlich zuerst gar nicht wollte.
Und ja, ich hab ihm heute in einem zug per sms geschrieben, dass mir das nicht reicht und das ich weiß, dass er das anders sieht und ich das deshalb besser lassen will. und dass ich ihn trotzdem voll gern hab und hoffe, dass wir freunde werden (abgedroschener scheiß spruch, ich weiß, aber ich wollte ihm eine option offen lassen, mit mir in kontakt zu bleiben- *egovernichtend*).
Wie lange ging das bei dir und wie hast du es beendet? Wie hat er darauf reagiert?
lg rainbowsnake
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hannes 2
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@Regenbogenschlange:
Du machst da gerade eine Phase durch, die wohl einige von uns schon einmal durchlebt haben.
Ich versuche mal, Deine Verfassung in kurzen Worten zu umschreiben: Du hattest bereits einige Beziehungen. Jedes Mal waren da auch wirklich Gefühle für die andere Person, doch meistens hattest Du das Gefühl, daß Deine Partner etwas ganz anderes wollten als Du. Du hattest vielleicht auch das Gefühl, daß die Liebe, die von Dir aus kam, in den meisten Fällen nicht in dem Ausmaß erwidert worden ist. Inzwischen bist Du sozusagen "müde" geworden und versuchst vielleicht auch unbewusst, eine Mauer aufzubauen, die Deine Gefühle unterdrücken soll. Warum solltest DU denn ständig alles rauslassen, wenn nichts zurückkommt?
Vielleicht tröstet es Dich ein wenig, zu wissen, daß Du mit diesem Problem nicht allein dastehst. Doch kann ich Dir nur raten: Habe Geduld, aber versuche, den Maueraufbaudrang abzubremsen. Diese "falschen" Partner, die Du hattest, sind es nicht wert, sich zu verriegeln. Es kommt dann meistens so, daß man irgendwann einen Partner findet, den man wirklich liebt und von dem man auch stets das Gefühl vermittelt bekommt, genauso geliebt zu werden. Doch man selbst hat es dann verlernt, seine Liebe offen zu zeigen. Ein Kollateralschaden, den die ursprünglich als Selbstschutz gedachte Mauer anrichtet. Es kommt in den meisten Fällen dann dazu, daß der geliebet Partner (wovon er kaum etwas mitbekommen kann) genau den Eindruck von Dir bekommt, den Du jetzt von all den falschen Partnern, die Du hattest, hast. Es wäre quasi so, daß Dein Traumpartner DICH dann für den falschen Partner hält. Weil Du es aus Routine vermieden hast, Deine Gefühle frei herauszulassen.
Du musst versuchen, diese (bei Dir) berechtigte Angst sofort wieder abzubauen. Die Angst davor, Gefühle offen zu zeigen. Sonst wirst Du unter Umständen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort Deine große Chance verpassen...
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rattles
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Hallo!
Ich bin da ein wenig unschuldig in eure disskusion geraten.
Aber wegen dem Maueraufbaudrang:
Vielleicht macht man das ja wirklich mit der zeit, um nicht verletzt zu werden. es ist zwar nicht so, dass ich kreuzunglücklich bin. aber meine frustration an einer wiedereinmal gescheiterten beziehung ist auch nicht ohne. Das mit den Mauern stimmt schon irgendwie. das zusätzliche problem ist aber- wenn man erst einmal die freiheit nach einer gescheiterten beziehung genossen hat, will man sie nicht mehr so schnell hergeben. und die eigenen bedürfnisse werden einem auch klarer. früher hätte ich diese affäre einfach weitergeführt, in der hoffnung, dass er sich schon ändern wird. aber das bringt nichts, hab ich gemerkt. auf die gefahr hin, philosphisch zu werden- ich weiß, was ich nicht will, aber wenn ich dann bekomme, was ich will, macht mir das glaub ich richtig angst. dann muss man wieder verantwortung übernehmen und sich auf den menschen einlassen. das ist wahrscheinlich meine mauer. fürher war das anders. ich hätte für meinen freund alles gemacht und vieles aufgegeben. heute überlege ich mir eher zehnmal, ob derjenioge gut für mich und eine beziehung ist. irgendwie so nach dem motto- lieber keinen als den falschen - da gibts so einen spruch- lieber gut gehenkt als schlecht verheiratet. ich glaube, mit dieser einstellung begegnet man viel weniger potenziellen partnern. das engt die auswahl einfach sehr ein.
lg rainbowsnake
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hannes 2
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Das ist genau der Punkt. Aber schlecht ist das nicht. Es kommt bei jedem im Leben mal der Punkt, an dem er/sie feststellt, was er/sie wirklich will. Eigentlich vielmehr: Was er/sie NICHT will. Und jedes einzelne dieser Dinge ist ab diesem Zeitpunkt ein absolutes Auswahlkriterium, das über eine potenzielle Beziehung entscheidet.
Deswegen ist es für mich auch absolut unverständlich, warum so viele Menschen in jungen Jahren OHNE diese Sicherheit, zu wissen, was sie NICHT wollen, Hals über Kopf einfach heiraten. Unter diesem Gesichtspunkt sind die hohen Scheidungsquoten nur logische Konsequenz. Und DU willst da jedenfalls nicht auftauchen, soweit ich das Deinen Beiträgen entnehmen kann. ;-)
Diese "Ausschlusskriterienliste" selbst ist nicht das Problem. Sie schützt einen nur vor Fehlern. Davor, daß man zu viel in falsche Partner investiert. Klar reduziert sich damit die Möglichkeit auf das Führen IRGENDEINER Beziehung. Und ich denke, das ist auch ganz gut so.
Man muss nur eben aufpasen, daß man, sobald eine neue Beziehung tatsächlich begonnen hat, nicht ständig auf Zweifelkurs weiterfährt und seine eigentlichen Gefühle zu sehr zurückhält. Man darf nicht verlernen, sich dem Partner vollkommen öffnen zu können, was leider recht häufig als negative Nebenwirkung auftritt. Das wäre verständlicherweise tödlich. Wenn man zu spät erst feststellt, daß diese Zweifel eher unbegründeter Natur waren, dann könnte man wohl ein echtes Problem damit bekommen...
Wenn man das dabei immer im Hinterkopf behält, hat man eigentlich die allerbesten Chancen auf eine wirklich glückliche Zukunft...
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hanna 79
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Hallo,
es ging bei mir drei Monate, wobei ich dazu sagen muss, dass wir uns schon seit einigen Jahren kennen, ich irgendwie immer in in verliebt war, wir uns zeitweilig aber drei Jahre nur sporadisch gesehen haben, weil er beruflich weg ziehen musste. Als die Affäre dann anfing,habe ich zuerst wirklich gedacht, dass wäre ok für mich. Gut das war wohl etwas naiv und da habe ich wohl auch meine emotionale Seite unterschätzt. Ich habe ihm eigentlich schon so nach ca. 5 oder 6 Wochen gesagt, was ich empfinde und das es dann wohl besser ist, sich nicht mehr zu treffen. Das hat er auch so gesehen, da er diese Gefühle nicht entwickelt hatte. Trotz allem haben wir dann aber noch täglich gesimst und letztlich bin ich dann rückfällig geworden. Nach insgesamt drei Monaten hatten wir dann aber nochmal dieses Gespräch. Es war eigentlich sehr ruhig. Wir sind danach noch frühstücken gegangen. Eigentlich auch irgendwie seltsam, aber egal. Das ist jetzt fünf Wochen her. Wir haben zwar immer noch Kontakt, was mir auch nicht so super gut tut, aber nicht mehr regelmäßig und wir treffen uns nicht.
Ja, das mit der Mauer ist ätzend. Du solltest dir auf jeden Fall eine gewisse Vorsicht bewahren, damit du die Falschen auch noch rechtzeitig erkennst, aber auf keinen Fall darf sie dich behindern. Es gibt so ein persisches Sprichwort: Die Angst soll dein Pferd sein, nicht dein Reiter.
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hannes 2
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Das Sprichwort ist wirklich gut und trifft es ziemlich genau. :-)


