Thema: Abschiedsbrief...
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Abschiedsbrief...
So....
Eigentlich will ich dir nur noch sagen, dass du dir sowohl deine Entschuldigung als auch deine Bitte um Verzeihung in den Arsch stecken kannst. Da habe ich nämlich nichts von und du hättest es dir einfach früher überlegen können, deine Kinder standen nämlich auch schon die Zeit davor mir ihren groooßen unschuldigen Kinderaugen am Fenster.
Ich habe dich oft gefragt, ob du der Ehe von dir und deiner Frau noch eine Chance gibst...
deine Antwort: definitiv nicht...ich liebe sie nicht mehr.Ich wünschte, du würdest mir vertrauen.
Ich habe dich gefragt, ob du deiner Kinder zu Liebe wieder zurückgehen würdest...
deine Antwort: den Fehler habe ich einmal gemacht, den würde ich nicht nochmal machen.Ich wünschte, ich könnte dir deine Bedenken nehmen.
Ich habe dir gesagt, dass ich Angst habe, dass du den Absprung nicht machst/schaffst...
deine Antwort: ich verspreche es dir, ich werde den Absprung machen und auch können. Ich liebe dich und werde dich glücklich machen und das werde ich dir beweisen.Gib mir nur ein bisschen Zeit.
Ich habe dir gesagt, dass es schwierig werden wird, allein wegen des ganzen Umfelds...
deine Antwort: es ist mir egal, was alle anderen denken, es ist mir nur wichtig,was du denkst und dass du mir glaubst. Es gibt nur zwei Dinge, die mir wichtig sind in meinem Leben: meine Kinder und du.Das was ich jetzt schon für dich empfinde,werde ich nicht einfach so fallen lassen.
Ich habe dir gesagt, dass ich Angst habe, von dir ein "Ich liebe dich, aber..." zu hören... deine Antwort: dass wirst du von mir nicht hören, von mir wird kein "Aber" kommen.
Und dann sagst du mir:
Ich liebe dich, aber ich schaffe es nicht. Ich habe viele Gespräche gehabt, aus denen dann meine eigene Entscheidung gereift ist, dass es besser ist, wenn ich doch zu Hause wohnen bleibe und mich nicht von meiner Frau trenne. Es tut mir Leid, aber ich denke, es ist besser, wir brechen den Kontakt ab.
Ja, so ist das...der nächste Zug... aber : ist ja nicht dein Problem. Dein Leben läuft weiter...und meins machst du ganz nebenbei noch unerträglicher, als es vorher eh schon war. Aber immerhin tut es dir ja Leid und das wolltest du ja eigentlich gar nicht.
Klar, du hättest dir das früher überlegen können...hast du aber leider nicht. Was sollst du noch machen?
Gut, du hast feststellen müssen, dass du schwach bist und kein Rückgrat hast... und dass so ne Trennung auch ziemlich teuer wäre... und die Kinder schauen dich mit großen Augen an.Und deine Familie findet das auch nicht gut. Oh, hoppla, da konnte ja auch keiner wirklich mit rechnen.
Du hast gesagt, dass du wohl den falschen Schritt in die falsche Richtung machst... immerhin dabei kann ich dir Recht geben. Seit 1 ½ Jahren redest du davon, den Absprung endlich zu schaffen und dass du Zuhause raus willst... und dann bekommst du (mal wieder) kalte Füße. Für wie lange diesmal? Wenn du mir nicht so verdammt weh getan hättst, könntest du mir fast Leid tun.
Ich hoffe für dich, dass ich dich nach wie vor nicht hassen kann, sonst würde ich dir wahrscheinlich bei deinem Auszug ein wenig unter die Arme greifen... aber momentan würde ich es wohl der Kinder zu Liebe nicht machen. Aber auch da solltest du bedenken, dass ich Kinder nicht mag und dass es mir hinterher ja immer noch Leid tun kann.


