1. #1

    gabi84 gabi84 ist offline

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    Gefangen in sich selbst??

    Hallo ihr Lieben,

    ich hätte mal ne Frage: Kennt ihr diese Gefühl, als wenn man in sich selbst gefangen ist? So, als würde man ganz traurig von irgendwo ganz tief drinnen sich selbst zugucken? Irgendwie neben der Spur... Man WILL loslassen und wieder FREI sein, aber man hat nicht die Kraft. Wie ein Häuflein Elend schaut man sich bei dem Versuch, wieder glücklich zu sein, praktisch selbst zu und scheint zu denken: Gibs doch auf, das wird nichts mehr. Kennt ihr das? Kann es schwer beschreiben.... Irgendwie auch wie in Watte gepackt.... Nicht ganz zurechnungswürdig...

  2. #2

    huge huge ist offline

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    oh ja.. das kenne ich sehr gut.. . gelegnetlich gibts aber auch momente wo ich denke " hey das wird schon wieder".. aber da is mir immernoch zu bewusst das das wieder kippt die stimmung.. und dann sitz ich bald wieder da wie son häufchen elend, was sich in seinem selbstmitleid vergräbt und sich darüber ärgert das es dem ex so gut geht und das er gut ohne einen klar kommt und einem wird klar das man sich mit diesem selbstmitleid nur selber schadet, aber man kommt nich aus seiner haut so gut raus... .

    lg

  3. #3

    Wiesenblume Wiesenblume ist offline

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    Ich kenn das Gefühl auch, man denkt:" Hey, das wird schon wieder, der is es doch eh nicht wert" und im nächsten moment greift man schon wieder zur nächsten packung taschentücher. So gings mir auch schon, aber es wird besser, ich dachte manchmal, dass die welt untergeht und ich nie wieder glücklich sein kann, obwohl ich genau wusste, dass ich mit ihm auch nicht glücklich geworden wär. Ich stand total neben mir. Das geht ganz sicher wieder vorbei, ich bin jetzt auch wieder glücklich. Kopf hoch!

    LG

  4. #4

    Judith 20 Judith 20 ist offline

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    Hey an alle hier!

    Ich weiß auch was ihr meint, mir geht es nicht anders. man will im Grunde nicht mehr trauern und man kommt ein paar wochen gut zurecht und dann ist ER wieder da, er meldet sich, will sich treffen, man begegnet sich irgendwo oder man findet ein Bild, irgendwelche Dinge, die er dir geschenkt hat und alle Erinnerungen kommen wieder hoch.....

    heute ging es mir auch so, ich habe heute meine Endnoten bekommen und muss nicht in die mündliche Prüfung, hab mich total gefreut, bin jetzt fertige Erzieherin, hab meinen Traum verwirklicht, aber obwohl ich das alles erreicht hab, kann ich mich nicht so richtig freuen...

    Es passiert so viel momentan in meinem Leben, aber es ist dennoch zu wenig, viel zu wenig. Wenn ihr versteht was ich meine!

    Alles Liebe Kathi

  5. #5

    don'teverlookback don'teverlookback ist offline

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    Ja, ja, schließe mich voll an! Man ist wohl zeit seines Lebens ein Gefangener seiner selbst, deshalb ist es eben so unsterblich schön, wenn uns jemand aus unserer Hülle führt und uns leben und lieben lässt. Und es ist so grauenhaft, dann wieder in sich selbst eingemauert zu sein und hilflos zusehen zu müssen, wie "draußen" das Leben gelebt wird.

  6. #6

    gabi84 gabi84 ist offline

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    @Die Glanne: WIE HAST DU DAS GESCHAFFT??? Oh Mann. Das ist so grässlich, dieses Gefühl, bestimmt nie nie nie wieder glücklich zu werden. Aber ab und zu da merk ich es auch, dass es VIELLEICHT doch geht. Es ist so wie ein Sonnenstrahl der dem Häuflien Elend in mir auf einmal ins tränenverschmierte Gesicht scheint. Aber, dann wieder vertrau ich dem nicht und warte praktisch schon darauf, dass es wieder kippt. Ich frage mich auch: Wann kann ich mich drauf verlassen, dass es endgültig wieder gut ist, endgültig wieder besser? Immer hatte ich bisher Rückschläge, wenn es mir besser ging.
    @Kathi: Das kenn ich. Eigentlichläuft alles ganz gut (z.B neuer Job oder jemand nettes kennengelernt oder so) aber man kann sich net freuen, ne? What for, fragt man sich. Ist das nicht gräßlich?
    Am liebsten möcht ich den ganzen Schmerz aus mir rausreissen. Hab einfach keine Geduld, will endlich wieder glücklich sein. Alle sagen, das wird schon wieder, irgendwann geht es dir wieder gut. ABER WANN??? :baby:

  7. #7

    der held der held ist offline

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    bei mir sieht es ähnlich aus...
    ich habe angefangen die dinge zu trennen.

    wenn mich jemand fragt der mich kennt, wie es mir geht dann atworte ich nur beziehung scheiße, leben gut/schlecht/normal.
    und in der leben hälfte lebe ich zur zeit... die beziehungsseite ist vorerst tot.

    aber unter dem schatten der trennung geht es mir mal gut und mal schlecht und darauf konzentrier ich mich. das es mir im schatten gut geht, denn irgendwann müssen die wolken einfach vorrüber ziehen und dann geht es mir gut und die sonne scheint auch wieder.

    Dead_Boy

  8. #8

    Kiko Kiko ist offline

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    hallo

    denke, jeder kennt diese unendliche leere, dieses gefühl der ohnmacht, seinen gefühlen ausgeliefert zu sein obwohl man das alles eigendlich nicht will. mir geht es genau so.
    ich versuche deses schmerzhafte gefühl zu akzeptieren und gebe ihm auch raum. allerdings nur begrenzten raum: wenns mal wieder hoch kommt, sag ich: jetzt nicht - du musst warten bis zum abend - da lass ich dir dann freien lauf. am abend zieh ich mich zurück und versuche diese leere ganz bewusst zu erleben. lass alle gefühle tränenreich hochkommen und wälze mich im selbstmitleid. diese prozedur dauert mal länger mal weniger lang. irgendwann sag ich mir: so, jetzt ist gut-das reicht für heute. und ich versuch wieder in mein "normales" leben einzutauchen.
    so einfach wie es klingt ist es zwar nicht, aber es hilft mir struktur in mein leben zu bekommen.
    ich habe auch gemerkt, dass diese "trauerphasen" mit der zeit kürzer werden und die zeit zwischen den phasen länger.
    meine trennung liegt übrigens 9 monate zurück.
    wichtig ist auch, dass man sich gegenüber geduldig ist-und sich selbst zeit gibt. zeit ist in diesen lebensabschnitten ein wichtiger faktor.
    wünsche allen viel geduld

  9. #9

    gabi84 gabi84 ist offline

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    Hi Nik,
    also, ich weiß nicht.... das mit den kontorllierten Trauerphasen hört sich sehr sehr hart an. Ich versuche es anders: Lasse diese Momente auch einfach zu, aber dann, wenn sie da sind, habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass das Wegdrücken einen fast zerreisst. Kennt ihr das? Je mehr man versucht, den Schmerz nicht zuzulassen,desto mehr will er raus. Ich wirde immer total angespannt und nervös. Solange, bis ich nachgeb und die Trauer einfach rauslass. Nur, die Sache ist halt ,dass ich einfach die Geduld nicht habe. Ich WILL dass es mir ENDLICH besser geht. Und zwat duaerhaft. Nichtnur phasenweise. Es ist ja auch so, solange man noch diese rückschläge hat, traut man dem Gefühl nicht, dass es einem besser geht. Ich weiß, dass ich nichts erzwingen kann, aber ich möchte endlich so gerne wieder frei sein von all dem. Das Leben wider genießen. Blöd ist auch imme,r dass viele dieser Moment mit einem Gefühl der absoluten Abwesenheit einger gehen. Ich trau mir dann selbst nicht übern Weg ( bei der Arbeit z.B kontrollier ich dann alles immer mehrmals nach, weil ich Angst hab irgendwelche Fehler gemacht zu haben in meiner Verwirrtheit....) Mann, ey! ;(

  10. #10

    Birte Birte ist offline

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    Drückst Du jetzt nicht zu sehr auf die Tränendrüse?

    Andrea

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