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clarissa :-((
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Den Liebeskummerschmerz in Worte fassen (jedenfalls versuchen)
Hallo an alle,
in meiner Geschichte bzw meinem derzeitigen Problem, habe ich es ja schon angesprochen. Dass man Liebeskummer so schwer erklären kann...
es tut einfach so weh,
man ist irgendwie in so einem "ausnahmezustand",
man fühlt sich so hilflos,
so allein, obwohl man es wahrscheinlich gar nicht ist.
"Es zerreist einem das Herz", so könnte man es auch beschreiben...
Wie ist es bei Euch?
Wie würdet Ihr diesen Liebeskummerschmerz beschreiben?
Wie fühlt ihr Euch, worüber denkt Ihr nach?????
Vielleicht gibt es ja einige, die es versuchen in Worte zu fassen... es wäre sehr interessant!
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Widder
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ich empfinde es als selbstquälerreih......
ich schlage mich mit gedanken herum die zu nichts führen außer mir selber weh tun.....
die zwanghaften gedanken an jemanden der schon lange nicht mehr da ist ohne sinn dahinter.....
dass nicht aushalten seiner eigenen gefühle und der fehlgeschlagene versuch aus diesen auszubrechen und zu glauben man kann nicht mehr und nicht zu wissen wie es in nächster zeit besser werden kann.....
und diese gefühl von absuluter leere und hilflosigkeit......einfach dieses gefühl etwas unvorstellbar wichtiges verloren zu haben was einem dann mit einsamkeit erfühlt....
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zartherb
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Ich habe es immer als Gnadenlose Hilflosikeit bezeichnet.
Wenn man eh schon Kopfkino hat und sich krampfhaft an die schönen Momente erinnert und wieder in ein Loch fällt. Die Zeit heilt die Wunden sagt man doch immer, von mir gibt es da eigentlich 5 Euro ins Frasenschwein, aber stimmt, die Zeit heilt wunden, aber es bleiben Narben.
Ich habe mich damals zwanghaft selber Verletzt, nicht Körperlich sondern Psychisch, und ich hatte das Gefühl lieber die volle Packung zu bekommen als immer häpchen die Ewig dauern.
LG
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Köstritzer
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Ich sehe es als dauerhaft anhaltender Ausnahmezustand...
die ganze Zeit drehen sich die Gedanken nur um sie, um die Taten, die Vergangenheit, das zusammen erlebte...
Die brennende unerfüllte Frage nach dem Warum....
Die Hilflosigkeit die einem das Herz zerreißen will....
Die absolute Konzentrationslosigkeit, die Unmöglichkeit an was anderes zu denken...
Die absolute Lethargie, in die man am liebsten verfallen würde. Den ganzen Tag am liebsten nur weinend in der Ecke sitzend....
Der unerfüllte Wunsch nach einem Ende des ganzen...
Die nächtlichen Träume über sie...
Das nächtliche Suchen und merken, dass sie nicht neben einem liegt, man sich nicht an sie kuscheln kann....
Das fehlen jeglicher Wärme und Geborgenheit....
Das fehlen einer vertrauten Person....
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Widder
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@lost in munich
ist bei mir GANZ EXAKT gleich! du sprichst mir aus der seele!
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gentle
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in der ersten phase war es diesmal bei mir ganz furchtbar schlimm, so schlimm wie noch nie:
panikattaken, hilflosigkeit, angst, wie in einen strudelgeraten, überhaupt nichts mit sich anfangen können, selbstwert ist flöten, unsicherheit, zukunftsangst, kein bauchgefühl mehr haben................wenn mir noch was einfällt, meld ich mich nochmal.....................
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real-love
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die akzeptanz, dass genau dieser schmerz und diese staendig dich zermarternden gedanken zur bewaeltigung und loesung des problems eine absolute notwendigkeit darstellen, war fuer mich immer das schwierigste ...
es ist ein prozess ... wie das schmieden eines schwertes ... anstrengung und kraft ... rueckschlag ... auseinandersetzung mit dem ueberich ... wieder rueckschlag ...
und dann - erkenntnis ... gewonnen aus genau diesem schmerz und diesen rueckschlaegen ... klingt paradox - aber nur so komme ich zum ziel (zu ihr/ihm ... oder der erkenntnis eben nicht zu ihr/ihm ...)
mache ich gerade wieder einmal durch ... spielt alles in einem etwas anderem film - ist aber das gleiche problem ...
...dunkelelf


