1. #1
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    Ich vermisse ihn so sehr............

    Hallo,

    es heisst ja allgemein man benötigt die Hälfte der Zeit mit der man mit dem Partner zusammen war um den Liebeskummer zu überwinden.

    Diese Zeit ist bei mir nun vorbei. Es waren "nur" 6 Monate. Mein Freund hat von heute auf morgen mit mir Schluss gemacht weil er sich in eine andere verliebt hat.
    Die Zeit danach war schrecklich, ich denke die meisten von Euch haben das auch durchgemacht.

    Und dann?
    Es gab Tage da dachte ich es ist ok. Das Leben ist wieder schön, plötzlich fällt einem auf wie blau doch der Himmel ist...etc.

    Und nun?
    Ich habe mich so verhalten wie es idealerweise sein sollte. Kein Kontakt. Viel reden, viel weinen. VIel mit Freunden unternehmen. Sich Hilfe suchen. Das war gut so.

    An Freundschaft habe ich natürlich auch gedacht.
    Aber dafür ist die Verletzung zu gross.

    Mir graut davor dass ich die Zeit in der Beziehung -in der ich sehr glücklich war- noch mehr glorifiziere. Ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll... sämtlich Erinnerungen sind schon eliminiert.

    Mich würde interessieren ob ihr ähnliches kennt. Und wie es weitergehen könnte. Ob es doch mal vorbei ist und die Gedanken wieder klar werden...

    Lg,
    Lisa

  2. #2

    emmentaler emmentaler ist offline

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    Ich denke, das wichtigste ist, einfach zu akzeptieren, dass Schluss ist, die Erinnerungen müssen gar nicht zwangsläufig eliminiert werden. Natürlich sollte man die Zeit der Beziehung nicht glorifizieren und als Non-plus-ultra sehen ... sonst ist man in künftigen Beziehungen gehemmt und vergleicht nur. Keine Beziehung ist wie die andere.
    Du hast schon gut begonnen und keinen Kontakt gehabt bzw. viel geredet und unternommen! Eine Freundschaft würd ich Dir absolut nicht empfehlen, das reißt nur alte Wunden auf und prolongiert Dein Leid.

  3. #3
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    Ich glaube nicht, daß es eine Allgemeinlösung für das Danach gibt. Aber es klingt nicht schlecht, was Du machst.
    Ich habe übrigens eine andere Formel gehört: (mit ihm verbrachte Zeit) x 2. Hat bei mir teilweise gestimmt... Aber kann ja gut schneller gehen. Ich finde, die Trauer gehört dazu. Kennst Du den Profeten (Khalil Gibrans Buch)? Da steht drin, daß die Trauer da wächst, wo vorher Freude war. Und daß es das eine nicht ohne das andere gibt.
    Ich finde, man kann durchaus befreundet sein, aber es dauert. Und dann muß man erstmal durch eine etwas schwierige Zeit, um eine neue Vergangenheit aufzubauen, auf die man gemeinsam zurückblickt. Sachen, die man auch mit anderen normalen Freunden unternimmt etc. Ich habe meinen einen Ex sicher 5 Jahre nicht gesehen, weil unser Leben so anders verlaufen ist und ich an einen anderen Ort gezogen bin. Jetzt ist da noch immer eine sehr schöne Vertrautheit, als wäre er Familie, er hat eine sehr nette Freundin und keiner will den anderen zurück. Erstaunlich ideal dafür, daß unser Ende damals ziemlich dramatisch war.

  4. #4

    Maximilianus Maximilianus ist offline

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    wieso sollte sowas allgemein bekannt sein? mach weiter wie biher was anders kannst du nicht machen. und halte die augen nach was neuem auf.

  5. #5

    x-Ina-x x-Ina-x ist offline

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    Hm, die Häfte der Zeit! Ohje, dann bräuchte ich ja 1,5 Jahre!!! ???

    Naja, auf jeden Fall hast du einen großen Schritt schon hinter dir!
    Lass dir die Erinnerungen, aber denke auch mal an die schlechten Zeiten & vor allem WARUM Schluß ist!

  6. #6
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    Original von XAnnaX
    Hm, die Häfte der Zeit! Ohje, dann bräuchte ich ja 1,5 Jahre!!! ???

    Naja, auf jeden Fall hast du einen großen Schritt schon hinter dir!
    Lass dir die Erinnerungen, aber denke auch mal an die schlechten Zeiten & vor allem WARUM Schluß ist!

    ich bräuchte demzufolge mehr als 2 Jahre (bei fast 4,5 Jahren Beziehung. )
    Der anderen Theorie zufolge brauche ich dann 9 Jahre. Herzlichen Glückwunsch.

  7. #7
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    Ja, da sieht man, was für ein Unsinn solche Faustregeln sind! Es kommt, wie es kommt, und wenn Du doppelt so lang brauchst, dann hat auch das einen Sinn.
    Zu einer schnelleren Verarbeitung kann man sich nicht zwingen. Als Tipp kann ich Dir nur sagen: Je tiefer Du Dich auf den Kummer einläßt, desto schneller kommst Du raus. Aber raus mußt Du irgendwann!
    Und wenn Du jetzt nicht so großen Kummer hättest, wäre es vielleicht vorher auch nicht so schön gewesen, oder?

  8. #8
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    zu teuer bezahlt

    An die schlechten Zeiten und an das Ende denke ich sowieso die ganze Zeit...

    Irgendwie ist mein ganzes Weltbild zusammengebrochen, ich habe eine Trennung in dieser Form noch nie zuvor erlebt. Und mir graut davor mich damit abzufinden dass das Leben nun mal genauso läuft.

    Was ist die Alternative, sich anzupassen oder so zu bleiben wie man ist und damit bei einer neuen Beziehung evtl. den gleichen Schmerz zu riskieren?

    Klar ein Leben ohne Liebe ist nicht gerade verlockend, denn kaum ein Bereich des Lebens handelt von oder dreht sich NICHT um Liebe...

    ich habe im Moment das Gefühl dass das was abgelaufen ist *man mag es als Liebe bezeichnen* zu teuer bezahlt ist - so im Rückblick.

    Gruss, Lisa

  9. #9
    Gast
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    Original von Gast
    An die schlechten Zeiten und an das Ende denke ich sowieso die ganze Zeit...

    Irgendwie ist mein ganzes Weltbild zusammengebrochen, ich habe eine Trennung in dieser Form noch nie zuvor erlebt. Und mir graut davor mich damit abzufinden dass das Leben nun mal genauso läuft.

    Was ist die Alternative, sich anzupassen oder so zu bleiben wie man ist und damit bei einer neuen Beziehung evtl. den gleichen Schmerz zu riskieren?

    Klar ein Leben ohne Liebe ist nicht gerade verlockend, denn kaum ein Bereich des Lebens handelt von oder dreht sich NICHT um Liebe...

    ich habe im Moment das Gefühl dass das was abgelaufen ist *man mag es als Liebe bezeichnen* zu teuer bezahlt ist - so im Rückblick.

    Gruss, Lisa

    Ich zitiere Khalil Gibran: (aus: über die Liebe)

    ...und so wie sie Dich krönt, kreuzigt sie Dich.


    Gib Dir Zeit. Gibt Dich Deinem Kummer hin. Deinen Gedanken, Gefühlen. Und wenn es Dir lange genug schlecht gegangen ist, wirst Du wütend werden und den Wunsch haben, dass es Dir wieder besser geht. Und dann geht es besser weiter. Wenn Du Dich um Dein Wohlbefinden kümmerst.

    Alles Gute!

    P.

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