1. #1
    Gast
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    die leere in mir

    Also, ich hab mal einen Brief an meine EX geschrieben, den ich nie abschicken werde, aber vielleicht beschreibt er am besten meine upgefuckte situation.

    Liebe Klara,


    Wie sehr ich dich vermisse kann man nicht in Worten ausdrücken und schon gar nicht mit Microsoft Word. Ich habe gedacht, ich könnte dich schnell vergessen und einfach so löschen, aber es geht einfach nicht. Nach 2 kurzen Affären bin ich keinen Schritt weitergekommen. Vielleicht ist es ein wenig blöd zu sagen – aber bis jetzt bist du das Idealbild meiner Traumfrau? Warum? Weil du die Klara bist! Schon allein der Klang deines Namens lässt mich anfangen, zu spinnen. Morgens Klara, mittags Klara, abends Klara. Nur existierst du nicht mehr in meinem Alltag. Du bist weg. Du bleibst weg und wirst auch nicht mehr wiederkommen. Der Schmerz kommt immer dann, wenn man sich alleine fühlt und nach jeder neuen Bekannschaft merkt, dass man sie doch indirekt mit dir vergleicht, obwohl man es nicht will. Bis jetzt ist keine Frau gekommen, die dir in irgendeiner Weise das Wasser reichen könnte, die mich so beeindruckt und fasziniert. Die mich anzieht, für die ich fast alles machen würde. Ja, Klara, nenn mich bescheuert, aber so ist es nun mal. Ich glaub’s ja selber nicht, dass ich noch immer so denke nach einem Jahr. Aber die Leere die du hinterlassen hast, kann niemand außer dir füllen. Der Zustand der absoluten Geborgenheit, den ich bei dir hatte, wiederzuerlangen ist das Bestreben meines Herzens. Ich bin nicht abhängig von Dir, gehe mein eigenes Leben und bin selbstständig, bin in eine neue Stadt gezogen, hab ein tolles, anspruchsvolles Studium und lerne auch ab und zu mal Leute kennen. Trotzdem merke ich, dass ich anders bin, als die meisten anderen. Irgendwie passe ich auch nicht in dieses Büro und irgendwie doch. Es ist wie ein Kampf in mir. Die eine Seite verabscheut diesen Kapitalismus und Leben im goldenen IT- Business- Käfig. Die andere Seite denkt sich, it’s just a game und spielt mit. Aber keiner wird mich so verstehen können wie du. Niemand kennt mich so gut, kann mich einschätzen und keine auf keine Meinung eines Menschen lege ich vergleichbaren Wert. Ist es übertrieben zu sagen, dass ich dich nicht nur liebe sondern du die Mutter meiner Moral bist? Erst durch dich, habe ich erfahren, was das Leben lebenswert macht und dass es nicht nur um Geld, dicke Autos, Waschbrettbauch und cool sein geht. Nicht dass ich es schon vorher in einer Weise gecheckt habe, aber durch dich habe ich es erst wirklich mit wahrer Liebe erfahren. Ich will wieder geborgen sein, mich fallen lassen können und wissen dass mich jemand auffängt. Die Suche nach einem ähnlichen Menschen geht weiter, ich weiß, ich bin viel zu sehr auf dich fixiert. Aber da ist der Traum nach einer Familie mit dir, nach Menschen für die ich da sein kann und die für mich da sind. Ich habe zwar Familie, aber ich will meine eigene. Eventuell ist das Verlangen danach mit meinen jungen 21 Jahren ein wenig verfrüht, aber es ist einfach da, wenn auch unrealistisch. Träumen wir nicht alle ein wenig? Schade, dass keine ist wie Du, niemals sein wird. Deswegen wohnst du als ständiger Gedanke in meinem Kopf – abends wenn ich probiere zu schlafen – morgens wenn ich aufstehe und während der Uni und der Arbeit. Und dabei werde ich immer traurig weil ich weiß – es ist nur Illusion. Ich habe Dir viel Liebe zu geben, aber du willst sie nicht haben, damit muss ich leben. Nur kann es sein, dass ich niemanden außer dir diese Liebe geben will?

  2. #2
    Gast
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    Dein Brief spiegelt genau das wider, was zumindest 50% aller Beteiligten - nämlich denen die nicht Schluss machen wollten - nach dem Ende einer Beziehung durch den Kopf geht. Alles ist schrecklich und man kann sich kein Leben mehr ohne die erstrebte Frau vorstellen.

    Meiner Erfahrung nach gibt es da nur zwei Möglichkeiten:
    * Wenn es nicht komplett aussichtslos ist und man wirklich weiss, dass die Beziehung wirklich eine für beide schöne Zukunft haben wird - und da sollte man sich nichts vormachen - sollte man nichts unversucht lassen, um die Beziehung zu retten (natürlich nur mit konstruktiven und sinnvollen Aktionen ...)

    * Andernfalls sollte man sich das Leben nicht unnötig schwer machen und einen Strich darunter ziehen, die schönen Erinnerungen mit ins weitere Leben mitnehmen und nach vorne blicken und NICHT zurück. Das mag extrem schwer sein, aber es geht garantiert weiter und es gibt wirklich - auch wenn man das anfangs nicht glauben will - noch andere Frauen, die vielleicht sogar noch toller sind. Man sollte allerdings nicht erwarten, dass die einem sofort und jetzt über den Weg läuft... so schwer es ist ... auch hier braucht man Geduld...

  3. #3
    Gast
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    Dein Brief spiegelt genau das wider, was zumindest 50% aller Beteiligten - nämlich denen die nicht Schluss machen wollten - nach dem Ende einer Beziehung durch den Kopf geht. Alles ist schrecklich und man kann sich kein Leben mehr ohne die erstrebte Frau vorstellen.

    Meiner Erfahrung nach gibt es da nur zwei Möglichkeiten:
    * Wenn es nicht komplett aussichtslos ist und man wirklich weiss, dass die Beziehung wirklich eine für beide schöne Zukunft haben wird - und da sollte man sich nichts vormachen - sollte man nichts unversucht lassen, um die Beziehung zu retten (natürlich nur mit konstruktiven und sinnvollen Aktionen ...)

    * Andernfalls sollte man sich das Leben nicht unnötig schwer machen und einen Strich darunter ziehen, die schönen Erinnerungen mit ins weitere Leben mitnehmen und nach vorne blicken und NICHT zurück. Das mag extrem schwer sein, aber es geht garantiert weiter und es gibt wirklich - auch wenn man das anfangs nicht glauben will - noch andere Frauen, die vielleicht sogar noch toller sind. Man sollte allerdings nicht erwarten, dass die einem sofort und jetzt über den Weg läuft... so schwer es ist ... auch hier braucht man Geduld...

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