1. #1
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    Erfahrung mit Therapie?

    Hallo,

    ich wollte mal fragen ob jemand von Euch nach der Trennnung eine Therapie gemacht hat..oder auch Medikamente genommen hat- und wenn ja wie lange das bei Euch gedauert hat.

    Ich frage nicht ohne Grund, ich hab das hinter mir.
    Bei mir kam die Trennung aus heiterem Himmel und hat mich in einen Schockzustand versetzt, der totale Realitätsverlust...
    naja bin dann zu einem ARtz gegangen udn habe ihn um Beruhigungstabletten gefragt und der hat mir in meinem Zustand gleich eine Therapie mitverschrieben.

    Danach bin ich wochenlang zweimal die Woche zu ihm hin, GEsprächstherapie. Ausserdem habe ich ziemlich viele Antidepressiva in dieser Zeit ausprobiert.

    GEbracht hats nicht viel meiner Meinung nach. Die Tabletten habe ich irgendwann selbst abgesetzt.
    Zur Therapie bin ich nach 2 Monaten nicht mehr hin, weil wir uns irgendwann nichts mehr zu sagen hatten.

    Würde mich interessieren wie das bei Euch so abgelaufen ist.


  2. #2

    enttäuscht_worden enttäuscht_worden ist offline

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    mmmh. Was war denn das für ein Arzt? Der scheint ja auch nicht besonders gut gewesen zu sein. ?( Man muss aber auch innerlich bereit sein für eine Therapie.

    Ich nehme im Moment Anti-Depressiva und es hilft ein wenig. In 3 Wochen werde ich in eine Tagesklinik gehen, d. h. jeden Tag Therapieprogramm... ich erhoffe mir einiges davon, weils mir wirklich schlecht geht und ich will, dass es endlich aufhört.

    LG

  3. #3
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    Ja also der Arzt war schon symphatisch- so der ältere väterliche Typ.
    Aber mit seinen Ratschlägen bin ich nicht so zurechtgekommen..
    auf meine Beziehung ist er kaum eingegangen, meinte nur mein Freund wäre ein Egoist gewesen und hätte mich nur benutzt. Das will man halt überhaupt nicht hören so im allersten Schmerz...
    ansonsten gings dann mehr um meine Kindheit, meine aktuellen Pläne, meine allgemeine Einstellung zum Leben...
    Mehr oder weniger hat er mir zu verstehen gegeben dass ich -um in dieser WElt überleben zu können- aufhören müsste so zu sein wie ich ibn- so im Herzen Kind und in einer heilen WElt lebend...
    Kam mir so vor als würde es darauf hinauslaufen dass ich offener und freier werden soll was Beziehungen angeht, also öfter was riskieren oder auch brutaler ausgedrückt: öfter mal mit jemanden ins Bett gehen.

    ABer das ist einfach nicht mein way of life.

    WAs die Antidepressiva angeht so haben mir die sicher auch geholfen, aber irgendwann hab ich immer öfter vergessen sie regelmässig zu nehmen und das hat dann zu schlimmen stimmungsschwankungen geführt und so habe ich irgendwann damit aufgehört.

  4. #4

    -leo- -leo- ist offline

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    Halte gar nichts von Therapien und Antidepressiva.

    Psychologen habe alle selber ein großes Problem, sonst hätten sie sich nen anderen Job besorgt. Sie versuchen sich selber zu verstehen, indem sie andere verstehen.

    Ich hab in so einer Klinik gearbeit. Ich weiss wovon ich rede.

    Finde in so einem Fall Familie und Freunde am wichtigsten. Die lenken einen ab. Man kann was unternehmen.

    Und nach Wochen, Monaten des Schmerzes gehts auch wieder weiter.

    Meine beste Therapie war zocken =) und mit Kumpels reden und abhängen.

  5. #5
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    Kann Deine Position verstehen...aber psychologen udn Therapeuten haben trotzdem ihre Berechtigung. Denn wohin sollen denn Leute hingehen, die nicht auf eine (verständnisvolle) Familie zurückgreifen können und/oder auf Freunde?

  6. #6
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    Das kann man so nicht verallgemeinern. Antidepressiva haben mir das Leben gerettet, denn ich hatte so schlimme Depressionen, daß ich ansonsten nicht mehr leben würde.
    Meine Psychologin war absolut top. Eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht.
    Ich habe 1 Jahr Therapie gemacht und genauso lange Antidepressiva genommen.
    Vielleicht hatte ich auch einfach Glück, daß ich eine so gute Psychologin hatte, die sich enorm mit mir auseinandersetzte und ein Medikament aussuchte, das auf Anhieb paßte.
    Das alles ist drei Jahre her. Jetzt brauche ich weder das eine noch das andere noch.
    Aber wie ich schon sagte, ohne diese Hilfe wäre einer meiner Selbstmordversuche mit Sicherheit erfolgreich gewesen.

  7. #7
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    Na gut. Es gibt schon ein paar gute. Aber ich sag mal 80 % kannst echt über einen Kamm scheren. Hab noch nie 1 Guten kennen gelernt.

    Und klar. Wenn man keine verständnisvolle Familie, Freunde hat, die sich um einen Kümmern. Wo soll man sonst hin?

    Aber ich würde nie zu einem Seelenklempner gehen. Würde ihn vermutlich Fragen, was er für ein Problem hat

    Und mal ehrlich. Beziehung ist doch nicht alles im Leben. Schau dir z.b. mal mich :] oder etliche andere Singles an. Denen gehts viel besser ohne den ganzen hickhack. :P

    Leute. Kopf hoch. So alt seit ihr auch nicht, dass ihr nie wieder jemanden kennenlernt, den ihr lieben könnt.

    So long. Keep life easy going. Es gibt andere die sind ume einiges schlechter dran. Da gehts um andere Nöte.

  8. #8

    -leo- -leo- ist offline

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    Ups, loggin wieder vergessen

  9. #9
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    hab schon 3 verschiedene therapien, und zig vorgespräche bei einigen psychologen hinter mir. es bringt nichts. ausser vielleicht, dass es ganz gut tut, mit jemandem zu reden, der dafür bezahlt wird, dass er einem das sagt, was man hören will. das kann u.u. ein bisschen stabilisieren. aber erkenntnisse bringt es keine, die man nicht auch alleine hätte habn können.

  10. #10
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    ja, dem schliesse ich mich an

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