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bonasera
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Ausweglos - selffullfilling .... ???
Hallo zusammen,
bin nicht ganz neu da, war schon mal vor zwei Jahren da, finde jedoch meine alten Einträge nicht mehr und weiß auch nicht mehr unter welchem Benutzernamen ich mich hier damals angemeldet habe. Mein Problem, selbstverständlich "liebeskummerbezogen". Ich bin so ziemlich Allein auf der Welt, das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, einen Vater hab ich nie gehabt, meine Mum ist eine arme abhängige Frau, welche sich von Männern und Ihrer Umwelt niedermachen und benutzen lässt, der Rest meine Familie spielt keine Rolle. Ich bin 29 Jahre alt, habe schon auf Grund meiner für mich unerträglichen Lebensgeschichte diverse Therapien hinter mir (Diagnose Borderline), habe schon auf alle Arten versucht mich von meinem Leben abzulenken (Drogen, Alkohol, Selbstverletzung, Jobhopping, Beziehungswechsel) und nix hat geholfen. Temporär bin ich in jemanden wirklichwirklich verliebt, der jedoch in absehbarer Zeit nach seinem Studium (um genau zu sein in 14 Tagen) mich verlassen wird. Wir verbringen seit drei Monaten unsere Zeit miteinander (jeden Tag) haben jedoch unsere Beziehungsform nie verbal geklärt. Seit drei Monaten schlafen wir Arm in Arm ein, aber er sagt mir einfach nicht wie wir zueinenader stehen. Ich kann ihn nicht darauf ansprechen, da ich Angst habe, dass er sagt, dass keine Beziehungsform zwischen uns besteht. Jedenfalls ist er der Einzige, der mich Aufrecht erhält, wobei ich schon im Hinterkopf habe, dass er mich bald Allein lässt und ich unter Umständen nichts mehr von ihm höre. Ich habe meinem aktiven Leben eine Frist gesetzt und für mich vorausgesetzt, dass "danach" alles vorbei sein wird und ich danach in ein großen Loch falle und mein Leben danach sinnlos sein wird. Wie bitte überstehe ich mein Leben nach diesem Menschen? Da ist nichts mehr, wenn er weg ist. Vorher war auch nichts da, aber da kannte ich die Nähe auch nicht und nun habe ich mich an seine Zuneigung gewöhnt und werde sie nicht mehr missen wollen. Ich werde in der letzten Zeit ständig krank, ich habe Albträume, unterleide Wutausbrüche weil ich mich mental vorbereiten muss, dass dieser Mensch mich bald verlassen wird auf Dauer .... Ich weiß keinen Ausweg, keinen Trost. Ohne ihn und ohne die Nähe will ich nicht mehr leben. Ich bin einsam und mein soziales Umfeld ist nicht vorhanden - was soll ich machen? Tolle Frage - ich weiß! Hätt ich den Mut, ich würd mir das Leben nehmen, aber ich kann nicht weil ich zu feige bin. Ich hab Angst vor dem Tot und ich hab Angst vor meinem Leben. Ich weiß, dass dieser Mensch mich zwar mag, aber das er unseren Kontakt unterbinden wird, wenn er erst verzogen ist. Sagt mir bitte wie ich mein Leben weiter ertragen kann, wenn mich nichts auffängt. Ich denke die ganze Zeit, dass dieser Mensch mir bekommt und wertvoll für mich ist, vielleicht aber irre ich mich, weil er mich nonverbal an mein Schicksal übergibt ... was soll ich nur tun???
Die Sera
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bonasera
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ist mein Beitrag zu irre, oder wie oder was???? :-(
- GastGast
Nein, nein Sera.. nur traurig macht er mich eben.. tut mir leid. Habe mich als ich ihn las über Borderline informiert. Viele Symptome treffen auch auf mich zu und ich bin mega am kämpfen dagegen... grüble die ganze Zeit wie ich Dir helfen kann. Positives denken ist das einzige was mir selber auch hilft. Arbeitest Du??
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also dein Beitrag ist nicht zu irre..ich kann dich gut verstehen...nur leider weiß ich auch keine lösung... es tut mir leid..hast du mit diesem menschen mal darüber gesprochen wie du es empfindest dass er geht? wie dir die "frist" zu schaffen macht? was denkt er denn über euren kontakt wenn er wegmuss?
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bonasera
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ja, ich hab einen Job der mich permanent unterfordert und frustriert. Das mit der Borderlinediagnose hab ich nicht annehmen wollen für micht - alles was ich sagen kann ist, dass mein Selbstwertgefühl "völlig unbegründet" nicht in Ordnung ist. Ich stell mich in Frage, ich mach mich nieder, ich hab lt. Außenstehender ein verrücktes Selbstbild ... Mag sein, aber ich kann es nicht einfach abstellen. Ich weiß meinen Wert zu schätzen aber ruhe mich in meiner Opferrolle aus. Borderline ist eine Schublade in die man jemanden gerne mal stecken mag. Eingentlich glaube ich nicht wirklich daran. Ich funktioniere Tag für Tag und bin offensichtlich auf offen für zwischenmenschliches, auch wenn das bei mir oft nicht so selbstverständlich geschieht .... hab ich diverse Erscheinungsformen .... LG, die Sera
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und,hast du mit ihm mal über das alles gesprochen was dich bedrückt?
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bonasera
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Hallo CryingEyes, nein, niemals, vor lauter Angst, dass ich etwas hören muss, was ich nicht ertrage ....
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aber so kannst du vielleicht herrausfinden,was er darüber denkt...frag ihn doch einfach ob er noch an dich denken wird,wenn er so weit weg ist...
so weißt du wenigstens woran du bist...ich meine jeder empfindet anders, aber ist die ungewissheit nicht viel schlimmer als nichts zu wissen?Kann der Schmerz denn noch schlimmer werden?=
- GastGast
Ok, wenn Dich Dein Job auch nicht glücklich macht, dann kannst Du wechseln, neue (bessere) Leute kennenlernen?? Diese Veränderung hat bei mir kürzlich wunder vollbracht! Hab 2 neue supergute Freunde gefunden.
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bonasera
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@ CryingEyes - ich hab auch schon versucht meine Traurigkeit zu zeigen und habe versucht ihm etwas zu entlocken. Er sagt, dass er will, dass ich was für meine Leben tue wenn er weg ist, aber er hat in den Monaten nie über eine gemeinsame Zukunft gesprochen und ich glaube er will auch keine. Auf ihn wartet nun etwas schönes und deshalb nimmt es ihn sicher nicht so mit, sich künftig von mir zu entfernen und ich will nicht, dass er traurig wird, weil er weiß, dass ich es bin. Ich trau mich ehrlich nicht ihm die Pistole auf die Brust zu drücken. Ich habe Angst etwas dadurch zu zerstören und halte aber auch kein Abwarten mehr aus .... das ist so furchtbar :-(


