Thema: Ein Brief für Daniel
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Courtney
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Ein Brief für Daniel
13.03.04:
Nun sitze ich mal wieder hier in meinem Bett und höre Creed "With arms wide open". Das Lied fandest du immer so schön. Das war für mich das Lied, bei dem ich immer an dich denken musste. Wenn ich es hörte, fühlte ich deine Nähe und sah dich freundlich lachen. Egal, wie weit du gerade entfernt warst. Jetzt bist zu so distanziert, wie niemals zuvor. Seit genau 159 Tagen. Schon so lange fühle ich mich so einsam und so leer. Wenn ich nur die Zeit zurückdrehen könnte. Vielleicht wären wir dann jetzt noch zusammen? Könnte ich die Zeit bis September 2001 zurückdrehen, wären wir sicherlich noch ein Paar. Zumindest, wenn ich wissen würde, was ich mir kaputtmache, wenn ich die Fehler mache, die ich damals gemacht habe. Ist das Schicksal? Wenn es das ist, warum reißt es Menschen, die sich so sehr lieben, die füreinander sterben würden, auseinander? Und wie kann es sein, dass Liebe, wenn sie so stark war, vergeht? Ich finde keine Antworten darauf.
23.03.04:
Nun sind es schon 169 Tage die uns trennen. Und meine Gefühle sind unverändert. Viele Bekannte und Freunde meinen, ich würde mich langsam lächerlich machen. Aber warum? Nur weil ich einen Menschen aus ganzem Herzen liebe? Die können mich nicht verstehen. Kein Wunder. Sie sind ja alle so glücklich. Ich fühle mich innerlich so, als wäre ein Teil von mir gestorben. Und dieser Teil bist du.
Überall sehe ich Doppelgänger von dir. Dabei könnte noch nicht mal einer auch nur ansatzweise so sein wie du. Keiner hat so schöne Augen wie du. Keiner kann mich ansehen, dass ich dabei Gänsehaut bekomme. Keiner ist so intelligent wie du und von keinem kann ich so viel lernen wie von dir. Bei dir fühlte ich mich geborgen. Du gabst mir die Kraft all das zu erreichen und durchzustehen, was ich bisher erreicht und durchgestanden habe. ... So könnte ich stundenlange weitermachen. Doch du willst es nicht hören. Ich habe all das selbst zerstört. Jetzt ist es wohl zu spät. Ich hatte mehr als eine Chance. Leider weiß ich erst seitdem du weg bist, was ich an dir hatte. Ich habe den Mensch gehen lassen, den ich am meisten liebe. Ich könnte nie einen anderen auf diese Art und Weise lieben. Du bist das passende Gegenstück zu mir. Und es ist daran gescheitert, weil ich zum Schluss zu sehr an mich gedacht hab und dir nicht das geben konnte, was du brauchtest.
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Courtney
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Es ist zwar kein Gedicht, trotzdem spiegelt es meine Gefühle wieder!


