1. #1
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    AN ALLE SEHR HILFREICH!!!!!IE 5 PHASEN DES LIEBESKUMMERS IN WELCHER BE

    Ihr Lieben,
    Ich hoffe das hilft euch auf dem Weg zum neuen Leben Kuss an Alle
    Aus einem Artikel über Liebeskummer aus psychologoscher Sicht:
    Wer Liebeskummer hat, durchläuft zumeist bestimmte Stadien von Erleben und Verarbeitung. Die Autorin Senger sieht beim Wechsel von der alten zur neuen Identität fünf Phasen des Liebeskummers: Zuerst spürt man, dass die Katastrophe kommt Bedrohung"). Zwar ist es mehr ein Ahnen oder "Wittern" als ein Wissen, doch der Instinkt ist untrüglich. Man nimmt wahr, dass irgendwas nicht mehr stimmt, aber man kann noch nicht genau sagen was. Diese Ungewissheit kann bei längerer Dauer leicht zu ersten körperlichen Reaktionen und Störungen führen, in die die fortgesetzte Anspannung sich entlädt (Somatisierung).

    Psychologen sprechen von vier Phasen der Trauer, sobald die Trennung vollzogen ist. Zunächst bricht eine Zeit des Nicht-Wahrhaben-Wollens an, verlassen worden zu sein. Denn die meisten Beziehungen werden einseitig beendet. Und der, der gehen will, bereitet sich insgeheim darauf vor, während der andere zunächst überrumpelt wird. Für den Verlassenen brechen die Orientierungspunkte weg, die Existenz scheint gefährdet und ein Zustand der Lähmung tritt ein, in dem zunächst einmal Kräfte gesammelt und seelische Vorbereitungen getroffen werden müssen, um mit der Situation fertig zu werden ("Lähmung").

    Erst danach beginnt die "unangenehmste" Etappe auf dem Weg zu neuem Glück: Dann nämlich brechen starke Gefühle über den Leidenden herein - Trauer, Verzweiflung, Wut, Depressionen und das Gefühl der Hilflosigkeit. Die Tränen, die bei fast allen hier fließen, sind keine Tränen der Trauer, sondern eine Stressreaktion, die die unerträgliche innere Spannung reduziert.

    Männer stürzen sich in dieser Phase gern in die Arbeit oder betäuben ihren Schmerz mit Alkohol. Frauen greifen eher zu Medikamenten oder plündern den Kühlschrank. Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme kann oft ebenso die Folge sein wie Essattacken und Gewichtszunahme. Gerti Senger, die diese Etappe "Verhandeln" nennt, spricht vom Versuch, die Lähmung zu überwinden und die Kontrolle zurückzuerlangen. Jetzt beginnen auch die natürlichen Selbstheilungskräfte zu arbeiten, die in jedem Menschen stecken. Es beginnt ein Kampf um den Erhalt der Beziehung. Auch ein Aufschub der endgültigen Trennung soll vor allem bei Männern die Bitternis des Verlassen-Werdens abmildern, doch eigentlich ist der Weg zum tatsächlichen Trauerprozess bereits beschritten. Noch aber braucht man Zeit, um ein neues Selbstbild zu entwerfen, das nicht mehr auf der Identität und Lebensplanung als Paar beruht. Erst danach ist man in der Lage, eigene Wege zu gehen.

    Wenn diese Phase ausgestanden ist, beginnt die Verarbeitung. "Schmerz, der nicht spricht, erstickt das volle Herz und macht es brechen", lesen wir bei William Shakespeare. So sucht der Liebeskranke bald das Gespräch mit Freunden und stürzt sich vielleicht in sexuelle Abenteuer, ohne jedoch schon für eine neue Partnerschaft bereit zu sein. Erst jetzt kann das endgültige Scheitern der Beziehung erkannt werden. In dieser Phase des Trauerprozesses, die Gerti Senger die "Regression" nennt, sind viele Betroffene nicht arbeitsfähig. Sie wehren die Realität ab und machen eine andere Person und/oder "Fremdverschulden" für die Trennung verantwortlich. Gleichzeitig überschütten sie sich mit Selbstvorwürfen und flüchten nicht selten ins Bett, um Wärme und Geborgenheit zu spüren; sie fühlen sich furchtbar verlassen und mutterseelenallein.

    Erst in der letzten, der "Akzeptanz"-Phase kommt die endgültige Loslösung vom ehemaligen Objekt der Begierde. Erst hier werden die vielschichtigen Ursachen für das Scheitern der Beziehung zur Kenntnis genommen. Das alles braucht Zeit. Obwohl der Schmerz noch unerträglich erscheint, wird der Partner erstmals als verloren akzeptiert. Mit der Trauerarbeit über den Liebesverlust geht jetzt das Bemühen einher, eine eigene Lebensperspektive zu finden, eine neue innere Welt aufzubauen. Große Sehnsucht und Tränen brechen in dieser Phase immer wieder durch, können aber das Fortschreiten auf dem Weg zu sich selbst - oder einer neuen Beziehung - nicht mehr aufhalten und werden sogar zu einer Quelle neuer Kraft.

    Nach dem Bruch längerer Beziehungen benötigen die Leidenden nach Erfahrungen von Psychotherapeuten bis zu drei Jahre, um mit der tiefen Verletzung fertig zu werden. Obwohl unter Liebeskummer Männer genauso leiden wie Frauen, gibt es in der Verarbeitung gleichwohl Unterschiede: Nur jeder dritte liebesleidende Mann vertraut sich mit seinem Kummer anderen an. Von den Frauen hingegen suchen 90 Prozent Trost bei Freundinnen. Frauen fällt es offensichtlich leichter, sich den Schmerz von der Seele zu reden, während sich Männer in ihrer Identität als Eroberer bedroht fühlen. Sie erleben den Liebeskummer daher auch als peinliche Schwäche.


  2. #2
    Gast
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    und wieso fing bei mir nach dem schlusswort durch meinen ex gleich phase vier an wo ich nur noch im bett lag u nicht arbeiten konnte ?!
    und jetzt befinde ich mich in phase zwei drei? kannst du mir das erklären? finde eh keinen ausweg am liebsten wäre ich vom erdball verschwunden, aber jedesmal scheitert es oder mich verlässt der mut. selbst dazu bin ich zu blöd.

    weihnachten das fest der liebe

  3. #3

    Maximator Maximator ist offline

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    Lieber Gast!

    Wer immer du auch sein mögest...
    Es heißt nicht umsonst wenn man die Liebe verliert stirbt ein Stück von dir.
    Die Phasen die man durchmacht sind gleich denen wenn man einen Menschen den man liebt an den Tod verliert. Trotdem ist es ungleich härter einen Menschen an das Leben zu verlieren.

    Liebe Grüße
    Purzel

  4. #4
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    ich habe ihn verloren. aber er lebt immer noch in mir u manchmal sehr stark. ich vermisse ihn u ich willniemanden anderes haben. wir hatten pläne für die zukunft.

  5. #5

    Maximator Maximator ist offline

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    es ist hart, hart zu sein, vor allem zu sich selbst. man kann hingehen wo man will und kommt immer bei sich selber an... also ist die flucht vor sich selbst zwecklos. die zeit bringt das mit sich was man "vergessen" nennt, doch es verblasst nur, anstatt zu verschwinden. was man festhalten sollte sind die schönen zeiten und guten gefühle um davon zu zehren in zeiten wie diese. dann erst ist zeit gnädig und vom schlechten bleibt wenig außer vage gedanken, von denen man irgendwann nicht mal mehr weiß ob es wirklich so war wie man es in erinnerung hat.

  6. #6
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    Man, macht das Mut!
    Dann hab ich ja "nur noch" 2 Jahre und 7 Monate zu leiden!!!
    Bei mir gibt es nur eine Phase. Die des Schmerzes und das seit 5 Monaten.
    Gruß
    faith

  7. #7
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    faith tröste dich bei mir dann 2 jahre und 3 monate und ich glaube bei mir ist es dann immer noch nicht vorbei

  8. #8

    Jackl Jackl ist offline

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    105
    ich denke, in den Stadien der Liebe, wie wir sie durchmachen, kann man nicht von vergessen reden. Denn alle, die hier so um Ihre Partner kämpfen und trauern, werden das niemals vergessen. An den Schmerz und an das Leid kommt nicht´s mehr ran ;( Wenn es so einfach wäre, dann würde es wohl dieses Forum nicht geben.
    Ihr alle gebt mir die Kraft durchzuhalten und das alles um mich herum zu ertragen

    Ein Freund oder eine Freundin kann hilfreich sein, aber wir hier wissen, wovon wir gerade in diesen schweren Tagen reden und jeder kann dem anderen nachempfinden.

    Ich bin froh, daß Ihr da seit

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