1. #1

    Wetterfrosch Wetterfrosch ist offline

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    allgemeine Frage zur Liebe:

    Hallo

    Immer wieder hör ich das es sehr wichtig/unabdingbar ist in sich selbst genügend "Liebe" finden zu können damit man geliebt werden kann...

    Zum ersten mal hab ich das damals in der 10ten Klasse im Ethikunterricht gehört.

    Aber irgendwie komm ich beim besten Willen einfach nicht dahinter!

    Was bedeutet das eigentlich genau?

    und wieso ist das so?


    Vielleicht ist das eine dumme Frage und sehr viele von euch werden das wahrscheinlich für selbsterklärend halten, immer wieder höre ich Aussagen die so klingen und jeder scheint zu verstehen was damit gemeint ist als ob es selbstverständlich wär das zu verstehen, aber sorry ich blicke das nicht!

    Wenn ich jemand mag dann tuh ich das -und ich kontrolliere nicht vorher ob diese "Basics" da sind...

    Würde mich freuen wenn mir das einer erklären kann!








  2. #2

    jonas Y jonas Y ist offline

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    Immer wieder hör ich das es sehr wichtig/unabdingbar ist in sich selbst genügend "Liebe" finden zu können damit man geliebt werden kann...

    Wenn du dich nicht selbst liebst, wie soll dich jemand anderes lieben können? Es geht vielmehr um die Bedeutung des "Mit sich im Reinen sein" als um die Eigenliebe. Ein Beispiel: Unzufriedene Menschen strahlen ihre innere Einstellung aus und dementsprechend ist es für sie fast unmöglich, einen Partner zu finden. Wer möchte schon eine/n Partner/in der/die mit sich selbst nicht glücklich und zufrieden ist? Ich denke darum geht es in erster Linie.

    Ich kann das jetzt auch noch auf andere Lebensbereiche transferieren, zum Beispiel die Liebe zu Hobbys etc...Dinge, die eine Person ausmachen und auf die man stolz ist. Aber das ist damit glaube ich weniger gemeint.

    Hoffe, die richtige Antwort halbwegs gegeben zu haben!

  3. #3

    Wetterfrosch Wetterfrosch ist offline

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    Wenn du dich nicht selbst liebst, wie soll dich jemand anderes lieben können?


    Eben woher weiß denn der andere ob ich das tue oder nicht?



    Es geht vielmehr um die Bedeutung des "Mit sich im Reinen sein" als um die Eigenliebe.



    und was bedeutet "mit sich selbst im reinen"?

    Leider hab ich keinen blassen Schimmer was das bedeutet...



    Ein Beispiel: Unzufriedene Menschen strahlen ihre innere Einstellung aus und dementsprechend ist es für sie fast unmöglich, einen Partner zu finden. Wer möchte schon eine/n Partner/in der/die mit sich selbst nicht glücklich und zufrieden ist?



    auch das kann ich nicht so recht nachvollziehen: Mich würde das nicht stören ob der Partner unzufrieden mit sich selbst ist oder nicht...natürlich würd ich mir wünschen das er es wird, aber für mich ist das zb. kein Kriterium, also ich kann es mir durchaus vorstellen (ich weiß ja nichtmal was das bedeutet)

    wüsste auch kein Zusammenhang:

    Also entweder gilt das nicht, denn es geht scheinbar auch anders

    oder es ist alles ganz anders als ich denke




    Ich denke darum geht es in erster Linie.



    Ich kann das jetzt auch noch auf andere Lebensbereiche transferieren, zum Beispiel die Liebe zu Hobbys etc...Dinge, die eine Person ausmachen und auf die man stolz ist. Aber das ist damit glaube ich weniger gemeint.

    Hoffe, die richtige Antwort halbwegs gegeben zu haben!
    [/QUOTE]



    ich verstehe leider immer noch nicht viel mehr als Bahnhof.... sorry

  4. #4

    fawn fawn ist offline

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    Hey Al Carpone

    Erstmal würde ich sagen, ist es falsch, das wörtlich zu nehmen. Man muss sich nicht lieben, sondern wie dennyboy ziemlich treffend schreibt "mit sich selbst im Reinen sein".
    Also wenn du nur negatives an dir findest, dann hast du auch eine negative Ausstrahlung. Und ich meine damit nicht irgendwelches "gepiense", wie "mein Hintern ist zu dick, und meine Brust zu klein und die Oberschenkel sehen auch nicht gerade toll aus...."

    Im Prinzip geht es viel mehr um deine Grundstimmung. Wenn du schlecht drauf bist, dann interessieren dich die Leutchen um dich herum nicht wirklich.

    Ich selbst bin zum Beispiel ein totaler Stimmungsmensch.
    Eine Bekannte meiner Eltern meinte mal, wenn sie überraschend zu Besuch kommen und ich mache die Tür auf, dann wissen sie immer glaich, ob ich mich freue sie zu sehen, oder nicht.
    Und so geht es dir unterbewusst grundsätzlich. Es gibt Menschen, die ihre Stimmung gut überspielen können, und es gibt Menschen wie mich, die das nicht so gut draufhaben. Aber dein Gegenüber merkt es zumindest auf Dauer, wie du dich in seiner Gegenwart fühlst. Deswegen ist ja auch alles so herrlich einfach wenn man verliebt ist...man hat das berühmte "dümmliche grinsen" im Gesicht und strahlt freude und zufriedenheit aus.

    Aber bevor ich jetzt noch bis morgen hier sitze und erkläre,
    mach ich jetzt mal Schluss und warte, bis es jemand auf den Punkt bringt

    Jedenfalls musst du dich nicht wirklich "lieben" um geliebt zu werden, sondern man könnte auch sagen "gut drauf sein" um gut anzukommen.
    Zumal die berühmte Körpersprache da auch zum Einsatz kommt....

  5. #5

    Überzeugung Überzeugung ist offline

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    Hallöle!!!!

    Wie soll man sowas erklären...
    Ich meine, wenn Du Dich nicht leiden kannst, wie soll Dich dann ein anderer leiden können.
    und das merkt man jemandem an. Die meisten Menschen, die sich selbst nicht leiden können, denken, sie BRAUCHEN einen Partner um glücklich sein zu können. Egal wer das ist. Sie können schlecht alleine sein.
    Die anderen, die sich selbst "lieben" WÜNSCHEN sich einen Partner, aber sie brauchen ihn nicht wie die Luft zum Atmen. Sie können auch mal alleine sein, wenn sich nicht der richtige findet.

    Ist jetzt zwar etwas auf Beziehungen zu anderen bezogen, aber bessere erklärungen fallen mir jetzt nicht ein.

  6. #6

    ~Regina~ ~Regina~ ist offline

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    Diesen Text habich mal in einem Buch gefunden:


    Es gibt nur eine Notwendigkeit in diesem Leben.
    Heimkommen zu sich selbst. Aber das Heimkommen ist schmerzlich und voller Irrwege, weil es einen
    unerbittlich zwingt, das zurückzulassen und aufzugeben, was einem so unentbehrlich und lebenswichtig scheint. Am Ende verlangt das Heimkommen noch das schwerste Opfer , nämlich, den geliebtesten Menschen freizugeben, gleichsam der zu werden, der man einmal war, als man diesen Menschen noch nicht kannte, ihm noch nicht begegnet war. Es ist ein unbegreifliches Rätsel, weshalb wir die Freiheit
    nur in uns selbst erlangen und nie durch das geliebte Gegenüber. Was für eine Illusion, zu denken, der
    Geliebte könnte die unstillbare Sehnsucht stillen!

    Paßt irgendwie zu Deiner Frage. Ich denke, man muss einfach erkennen, dass man selbst der Schlüssel zum Glück, aber auch Unglück ist. Wir verlieben uns in Menschen, weil wir denken, sie können uns eine neue Welt zeigen, unseren Horizont erweitern. Dabei sind sie vielleicht Anstoß, aber niemals Ursache, denn jeder allein, kann sein Leben in bestimmte Bahnen lenken, wenn er die Kraft und den Mut dazu besitzt.
    Viele Menschen, wie ich es selbst getan habe, projezieren auf den Partner bestimmte Vorstellungen, Wünsche, Hoffnungen. Das ist normal, aber auf lange Sicht wird es den anderen erdrücken bis er nicht mehr atmen kann und Dich verläßt. Den eigenen Weg nicht aus den Augen zu verlieren, das eigene Dasein ohne(!) den Partner zu schätzen lernen, das ist die hohe Kunst. Von daher gilt Deine Frage nach meiner Sicht weniger für die Kennlernphase, denn da sieht man eh nur das, was der andere preisgibt und das ist meistens positiv. Mit selber zufrieden sein heißt für mich, mir Ziele zu stecken, die realsistisch und positiv sind. Es bedeutet, Dich mit lieben Freunden zu umgeben, Dein eigenes Leben zu leben. Und das muss nicht immer, wie viele denken mögen, ein ausgesprochen abwechslungsreiches, aufregendes, cooles, angesagtes leben sein...jeder muss seinen eigenen Rhythmus finden und sich Leute suchen, die diesen teilen bzw. die Dir Dein Leben nicht vorwerfen.


    Ich könnte noch stundenlang philosophieren, doch können wir all diese sachen auch nur im realen Leben erfahren. Alles Liebe Loni

  7. #7

    colorado colorado ist offline

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    über diese frage hab ich auch schon öfters nachgedacht. weshalb ist das so?

    die antwort, die ich für mich gefunden habe. liebt man sich selber, ist man automatisch mit sich selber zufrieden - mal abgesehen von kleinen unstimmigkeiten. ist man zufrieden, strahlt man das auch aus. man wirkt auf andere leute. stell mal jemanden der nicht mit sich zufrieden ist und jemanden der zufrieden ist, nebeneinander und ich bin mir sicher, die zufriedene person macht einen besseren eindruck auf dich.

    ein weiterer grund ist wohl einfach evolutionstechnisch erklärbar. ein mensch sucht sich unterbewusst immer die menschen aus, von denen er glaubt, dass sie das beste erbgut vererben. lacht jetzt nicht - ist so. ein unzufriedener eindruck wird unterbewusst auf mögliche nachkommen projiziert

    lg
    eternity

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