Thema: Der Zahir
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WeeQue
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Der Zahir
Ich lese gerade das Buch "Der Zahir" von Paulo Coelho. Darin stolperte ich über einige Absätze, die ziemlich gut mein momentanes Gefühlsleben widerspiegeln und wahrscheinlich auch das von vielen hier. Ich gebe euch mal ein paar Zitate daraus:
"Der Zahir - etwas, was man, hat man es einmal berührt oder gesehen, nie wieder vergißt und was unser ganzes Denken bis zum Wahnsinn besetzt. Mein Zahir sind keine [...]. Mein Zahir hat einen Namen, und sein Name ist Esther." Der Name Esther ist beliebig austauschbar
"[...] Ich gleiche dieser Kathedrale, wir alle gleichen ihr. Wir wachsen, verändern unsere Form, treffen manchmal auf Schwächen, die korrigiert werden müssen, und wählen nicht immer die beste Lösung, aber wir machen weiter, versuchen, aufrecht, korrekt zu sein, nicht um der Wände oder Türen oder Fenster willen, sondern wegen des leeren Raums im Innern, in dem wir anbeten und verehren, was uns teuer und wichtig ist.
Ja, wir sind wie eine Kathedrale, da gibt es keinen Zweifel, Aber was ist im leeren Raum meiner inneren Kathedrale?
Esther, der Zahir.
Sie hat alles angefüllt. Sie ist der einzige Grund, weshalb ich am Leben bin. Ich [...] begreife, warum ich mich dem Schnee, den Staus, den vereisten Straßen ausgesetzt habe: um mich daran zu erinnern, daß ich mich jeden Tag wieder neu bauen muß, und um erstmals in meinem Leben zu akzeptieren, daß ich einen Menschen mehr liebe als mich selbst."
Könnte ich Bücher schreiben, könnte dieser Text auch von mir stammen ;(
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mehmets
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Weeman worum geht es den in dem Buch? Ist das wert es zu lesen?
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WeeQue
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Es geht um einen Schriftsteller, dessen Frau eines Tages einfach verschwindet... hier mal der Klappentext:
"Der Zahir ist die Geschichte einer Suche. Sie handelt von der Beziehung zweier Menschen, die im gleichen Abstand wie Eisenbahnschienen nebeneinanderher leben und einander verlieren. Eine gleichnishafte Erzählung über eine innere und äußere Reise, an deren Ziel jeder sich selbst findet - und vielleicht auch wieder die Liebe. Dies ist die Geschichte eines Mannes, dessen Frau verschwindet. Alles hält er für möglich - Entführung, Erpressung, nur nicht, daß Esther ihn ohne ein Wort verlassen, sich ihm entzogen haben könnte. Die Irritation, die sie verursacht, ist so stark wie die Anziehung, die sie ausübt. Was für eine Form des Lebens führt sie, welches besondere Glück ist ihr, fern von ihm, beschieden? Das Verschwinden von Esther gerät zu etwas, das die Gedanken des Mannes bis zur Besessenheit ausfüllt; es erlaubt auch keine Nähe zu der schönen Marie, die sich in ihn verliebt hat. Der Mann weiß, nur wenn er Esther findet, kann er die Obsession überwinden."
Ich finde es bisher recht gut, aber habe auch erst die ersten 90 Seiten gelesen
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mehmets
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Hört sich interessant an, wenn du mehr gelesen hast sag mal bitte bescheid ob es auch gut war.
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Sunny\\//
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Ich habe "Der Alchimist" von Paulo Coelho gelesen und das hat mich auch sehr fasziniert...
Wenn du das Buch durch hast - berichte mal ob sich's lohnt
Aber ich denke schon...
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WeeQue
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"Der Alchemist" war sehr schön... das habe ich in der ersten Woche nach der Trennung gelesen und musste bei jeder Seite heulen. Weil ich überall Parallelen zu mir, zu uns, zu ihr entdeckt habe. Fühle mich wie die Wüstenfrau, die auf ihn wartet ;(
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WeeQue
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Das Buch habe ich jetzt fast durch und es gefällt mir sehr gut... ich entdecke so viele Parallelen zu mir, das ist schon fast unheimlich. Einige Passagen kommen mir vor, als wären sie auf meine Situation angepasst. z.B.
"Marie, stell dir einmal vor, zwei Feuerwehrleute gehen in einen Wald, um ein kleines Feuer zu löschen. Als sie wieder herauskommen und an das Ufer eines Baches gelangen, ist das Gesicht des einen mit Ruß beckt und das Gesicht des anderen vollkommen makelloß. Ich frage dich: Welcher der beiden wird sich das Gesicht waschen gehen? [...] Falsch: Derjenige, dessen Gesicht voller Ruß ist, wird den anderen anschauen und denken, er sähe genauso aus wie der andere. Und umgekehrt. Der mit dem sauberen GEsicht wird sehen, daß sein Kamerad voller Ruß ist, und sich sagen: Ich muß auch dreckig sein, ich muß mich waschen."
Lange Rede, kurzer Sinn, der folgende Abschnitt erklärt um was es da geht: "[...] Daher mußte mein Gesicht, bevor ich sie wiedersah, so rein sein wie ihres. Bevor ich ihr wieder begegnete, mußte ich mich selber finden."
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Glitzerstern23
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Nicht, dass ich hier der Massenselbstmitleidsaktion im Wege stehen moechte...
aber ich denke, deine Meinung ueber Coelho's literarische Erguesse gehoert wohl eher ins Plauderforum!
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WeeQue
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Dann soll es auch dahin verschoben werden


