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Complicated
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Bringen Scherben wirklich Glueck?
Eine gewisse Person brachte mich auf diese "Idee".
Es gibt Menschen dessen Herz einem Scherbenhaufen gleicht. In der Vergangenheit immer wieder aufgebaut und dann am Ende zerbrochen worden, auf schlimmste Art und Weise, nicht nur durch Seelische Grausamkeiten des ExPartners.
Man kann sich schwer vorstellen was mancheiner dieser Menschen erdulden musste und erleiden musste.
Man sieht es nur daran wie sich dieser Mensch anderen gegenueber verhaelt.
Und wie er versucht seinen Schmerz auf irgendeiner Weise Luft zu machen.
Solche Menschen schreien foermlich danach bemerkt zu werden, wenn auch die Signale nicht von jedem "normalen" Menschen aufgenommen werde als das was sie eigentlich sind, Hilfeschreie, stumme.
Nun frage ich: Ist es klug einem solchen Menschen vorschnell zu versprechen man koenne ihn "retten"?
Viele machen dies und fuegen solchen Menschen dann nur mehr Wunden zu den anderen zahlreichen hinzu.
Ueberforderung mit der Aufgabe einen solchen Menschen zu helfen und am Ende schafft man es dann nicht.
Man selbst ist am Boden zerstoert weil man weiss was dies diesem geliebten Menschen antut.
Also, ist es klug vorschnell zu glauben man koenne solchen Menschen helfen?
Es ist traurig Paare zu sehen die deshalb auseinander driften, nur weil der Partner nicht in der Lage ist seinem "Schuetzling" das zu geben was er braucht.
Solche Menschen sind wie feines Glas, meist noch zerbrechlicher und beduerfen mehr nachdem was sich alle Menschen ersehnen.
Ich schreibe das hier weil es mich betruebt zu sehen wie solche Versuche oft scheitern.
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höller
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Das ist ein schwieriges Thema.
Ich bin so ein bißchen der Meinung, dass man sich eigentlich nur selber helfen kann, und sich da nicht auf andere verlassen darf, es sei denn der andere ist ein Therapeut.
Das einzige, was man tun kann, ist in der Regel Zuhören und Verständnis zeigen, für denjenigen, dem es schlecht geht aber sonst??? Keine Ahnung.
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sänger
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Wenn ich in einer Partnerschaft bin, dann möchte ich wissen welche Sorgen welche Nöte mein Partner hat. Er muß mit mir reden, wenn etwas nicht stimmt. Er muß mit mir reden, welche Gefühle er hat. Sonst spekuliere ich doch nur, und mach dann unbewußt Fehler, weil ich denke, das Richtige für meinen Partner zu tun. Mein Partner muß sich schon öffnen, damit ich mit ihm umgehen kann. Ansonsten wird es auf Dauer nicht funktionieren. Wie beim Sex gibt esbei mir auch in der Partnerschaft keine Tabus. Es muß restlos alles auf den Tisch, was unsere Beziehung belasten könnte. Weil dann kann man dagegen etwas tun. Wenn aber mein Partner nichts sagt, selbst wenn ich ihn frage und dieser Mensch mich dann ausnützt und dann mit mir Schluß macht und erst dann das Maul aufkriegt, du hast jenes und dieses falschgemacht, dann ist es zu spät.
Es muß gleich auf den Tisch. Reden reden reden. Das Wichtigste in einer Beziehung. Weil du nie in deinem Partner drinsteckst. Ermuß dir schon sagen, was ihn bewegt.
LG
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höller
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Das sehe ich genauso heartbeat aber ich meinte auch eher, dass man manchmal glaubt, man könne eine Person "heilen" , gerade Frauen machen das ganz gerne, und denken sich, mit ganz viel Liebe können sie den Mann ihrer Träume von seinem Leid befreien, aber das ist meiner Meinung nach nicht richtig.
Die Person muß es selber erkennen, was das Problem ist und sich damit befassen, das kann kein Außenstehender demjenigen abnehmen.
Mag sein, dass nur ich so denke, aber das liegt daran, dass ich selber so ein beklopptes Helfersyndrom habe und damit bei meinem Exfreund trotzdem nicht weitergekommen bin.
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mehmets
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Heartbeat ich kann dir da nur zustimmen. Was bringt es, wenn man in einer Partnerschaft nicht darüber redet was einen Bewegt? Ich will doch wissen was in meinem Partner vorgeht und wenn es ihr nicht gut geht, weil sie etwas belastet dabei helfen dies zu "überstehen".Ich konnte das eine ganze Zeit nicht, aber als ich merkte, dass meine Freundin derart belastet, habe ich angefangen darüber zu reden was in mir vorgeht. Ich merkte, dass es gut anfühlte wenn man sich mitteilen kann.
Eowyn2 klar kann man mit Liebe keinen vom Leid befreien, aber Liebe kann einem helfen das Leid zu überstehen.
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Oregano
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Da stimme ich voll zu:
Sie kann sich nur selbst helfen; Du könntest allenfalls unterstützen. Am besten, sie führt mal über längere Zeit keine Beziehung, als sich wieder einen Therapeuten-Freund zu suchen.
Denn eine ungleiche Beziehung, bei der sich einer als überlegen betrachtet, ist doch nicht das Wahre.
Meine Meinung (ohne konkrete Erfahrungen)
HaPe
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höller
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Therapeuten-Freund, was für ein Wort!
Naja Freunde die einem zuhören sind schon Gold wert, bedenklich sind nur Menschen die über Leichen gehen um sich selber besser zu fühlen. So ala, ach die findet mich nett und will was von mir, das kann ich ja erstmal genießen und dann weiter schaun ob sich was besseres ergibt.
So wie mein Ex. Sorry , schon wieder dieses Wort, das ich nicht mehr verwenden wollte, aber mir fallen immer wieder diese Vergleiche ein.
Bin immer noch wütend auf den Idioten.
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Complicated
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Zu meiner Meinung: Ich finde ihr habt beide mir eurer Richtung recht.
Man kann seinen Partner unterstuetzen indem man mit ihm redet, wenn das Vertrauen da ist, was es in einer solchen Beziehung natuerlich sollte.
Und es ist von Noeten das dieser Mensch dann aber auch selbst erkennt das er sich helfen muss und selbst damit beginnen muss.
Den ersten Schritt in die richtige Richtung. Der Partner kann dann sozusagen "Haendchen halten" und versuchen es dem anderen so ertreaglich zu machen wie es nur geht.
Aber hautpsaechlich ist bei soetwas wie in jeder anderen Beziehung großes Vertrauen von Notwendigkeit.
Danke fuer die Antworten und Sichtweisen.


