- Benutzer
Gordie78
- Mitglied seit
- 14.06.2005
- Beiträge
- 68
Begegne deinen SCHATTEN, deine dunkle Seite!!!
Ich hoffe es wird nicht zu viel, aber lest es euch mal durch...vielleicht hilft es dem einen oderen anderen...zumindestens regt es zum Nachdenken an...
Tief in unserem Inneren gibt es einen geheimnisvollen Ort, den wir nicht kennen, der aber dennoch zu uns gehört – den „Schatten“.
Dort befinden sich alle Charakterzüge, die wir ablehnen und daher verdrängen. Dieser abgespaltene Teil blockiert die Lebenskraft, behindert unsere Beziehungen und ist dafür verantwortlich, dass Träume sich nicht verwirklichen.
Stellt euch vor, eure (wirklich) beste Freundin spricht mit einer Person, die du magst und respektierst. Keiner der beiden bemerkt, dass du zuhörst. Was müsste deine Freundin/Freund über dich sagen, dass du zutiefst getroffen bist, oder vor Wut über diese Fehleinschätzung keine Luft mehr bekommst? Verlogen, hinterlistig, faul, inkompetent, langweilig, unverantwortlich, falsch, ... – wenn ein Begriff aus dieser Aufzählung dich gefühlsmäßig aus dem Gleichgewicht bringt, bist du deinem Schatten begegnet.
Was ist der „Schatten“?
Es sind die Teile unserer Persönlichkeit, die wir so verabscheuen, dass wir sie unbewusst verstecken und verleugnen. Der Schattenbereich enthält jene Aspekte, von denen wir glauben, dass sie nicht akzeptabel sind. Die Botschaft, die wir von dort bekommen ist deutlich: „Es stimmt etwas nicht mit mir. Ich bin nicht in Ordnung. Ich bin nichts wert.“ So sind wir ganz sicher, dass Schreckliches in unseren Tiefen verborgen liegt und entscheiden instinktiv, niemals mehr nachzusehen. Wir haben Angst vor uns selbst und tragen von dem Zeitpunkt an eine Maske. Und die kann so perfekt sein, dass wir ihre Existenz völlig vergessen.
Der Schatten ist alles das, was du auch bist, aber auf keinen Fall sein willst. Er ist wie ein langer Sack, den wir hinter uns herziehen.
Bis zwanzig verbringen wir viel Zeit damit, herauszufinden, welche Teile wir hineinstecken wollen, und den Rest unseres Lebens damit, genau diese wieder herauszuholen. Denn innere Heilung kann nur geschehen, wenn der Schatten durch das Licht verschwindet.
Unser ganzes Leben wird sich verändern, wenn wir mit unserem Schatten Frieden schließen. Du mußt nicht mehr so tun, als ob du jemand wärst, der du nicht bist. Du brauchst nicht mehr zu beweisen, dass Du gut genug bist.
Wenn wir zu den Eigenschaften im Schattenbereich sagen können: „Ja, das bin ich auch“, dann haben wir endlich die Freiheit das Leben zu führen, dass wir uns immer gewünscht haben. Denn die Energie, die bisher zum Verdrängen nötig war, steht uns nun zur Verfügung.
Wie entsteht dieser Schatten?
Als Kind bewerten wir zunächst nicht, welcher Teil von uns gut oder schlecht ist. Aber dann lernen wir oft schmerzhaft, welche Verhaltensweisen auf Zustimmung oder Ablehnung stoßen. Um akzeptiert und geliebt zu werden, mussten wir unsere „schlechten“ Eigenschaften ablegen oder sie zumindest verbergen. Später vergessen wir, dass so ein Vorgang jemals stattgefunden hat. Wir sind jetzt nur mehr „gut“.
Ich möchte lieber ganz sein, als gut“.
Aber wie viele von uns zeigen nie ihr wahres Gesicht und verraten sich, nur um gemocht zu werden?
Die Lehre von den Schatten besagt:
In jedem von uns existieren neben den positiven auch a l l e negativen Eigenschaften – Gier, Neid, Rachsucht, Egozentrik, Faulheit, Schwäche, Feindseligkeit,...
Es geht darum, sich mit allen Persönlichkeitsteilen auszusöhnen. Denn das, was in dir nicht sein darf, lässt dich nicht sein. Oder was du nicht in Besitz nimmst, besitzt dich.
Das Ziel der Schattenarbeit heißt:
Vergib dir selbst, dass du als Mensch unvollkommen bist. Jeder von uns liebt und hasst, ist gefällig und rücksichtslos, eingebildet und verständnisvoll. Unsere Aufgabe ist es, das zu erkennen und dann für jeden Aspekt Akzeptanz und Mitgefühl zu entwickeln. Nur wer sich selbst liebevoll annimmt, kann das auch bei anderen. Und wer andere streng verurteilt, tut das meist auch bei sich selbst. Wirkliche Selbstliebe bedeutet, Licht u n d Schatten in sich zu sehen und beides positiv zu betrachten.
Wie kann jeder Einzelne seinen dunklen Bereich finden?
Der wichtigste Schritt besteht in der Erkenntnis, dass nichts in Dir schlecht und verurteilenswert ist, sondern ein bisher verborgener Schatz. Wenn Du diesen Schatz ausgräbst und ihm entsprechende Beachtung schenkst, wird aus der Raupe, die du bisher warst, ein atemberaubender Schmetterling.
Die Frage ist nicht, ob du in der Gegenwart einen bestimmten Charakterzug an dir entdeckst, sondern ob es möglich wäre, dass du ihn unter anderen Umständen vielleicht doch entwickeln könntest.
Mal ein provokantes Beispiel.
Stellt euch folgende Frage: Könntet ihr eventuell einen Mord begehen, wenn ihr jahrelang unschuldig eingesperrt gewesen und täglich geschlagen worden wäret?
Zeigt das Beispiel nicht deutlich, dass wir alle unter bestimmten Voraussetzungen vielleicht Handlungen setzen würden, die wir zunächst sofort scharf verurteilen. Es kann auch sein, dass wir herausfinden, dass eine von uns abgelehnte Eigenschaft durchaus positive Aspekte hat.
Würdet ihr es mögen, als „herb“ bezeichnet zu werden?Aber wenn du erkennst, dass gerade dieser Charakterzug hervorragend dafür geeignet sein kann, nachlässige Handwerker zu motivieren oder eine Ware zu reklamieren, dann bist du fähig, dich damit auszusöhnen.
Aussöhnung bedeutet, einen Segen auch im scheinbar Negativen zu sehen und verändert die Sicht der Dinge für immer.
Es gibt drei Hilfsmittel den eigenen Schatten zu finden:
1. Stellt euch vor, in einer großen Zeitung erscheint ein Artikel über dich. Welche Eigenschaften von dir, die du als extreme Ungerechtigkeit, infame Lüge oder Frechheit empfinden würdest, sind darin beschrieben?
2. Erforscht eure Vergangenheit: Was musste jemand zu dir sagen, damit du verletzt reagierst?
3. Achte auf Projektionen - eine der allergrößten Hilfen um den Schatten zu entdecken. Alles, was uns an anderen stört und aufregt, ist ein Hinweis auf unsere eigenen dunklen Seiten. Diese Erkenntnis tut normalerweise sehr weh. Daher bestreiten wir einen Zusammenhang zwischen der verheerenden Eigenschaft eines anderen und uns selbst oft mit größter Empörung. Allein der Gedanke, dass die Faulheit, Unzuverlässigkeit oder Sündhaftigkeit von Herrn oder Frau X etwas mit uns zu tun haben könnte, erscheint absurd. Aber gerade diese Reaktion ist ein sicherer Hinweis darauf, dass wir sehr wahrscheinlich dem eigenen Schatten begegnet sind. Sonst würden wir diese Eigenschaft zwar registrieren, uns aber nicht darüber aufregen.
Wenn es einen Aspekt gibt, den wir noch nicht angenommen haben, werden immer wieder Menschen ins Leben treten, die uns gerade mit dieser Eigenschaft konfrontieren. Es ist also klug nicht sofort zu verurteilen, sondern die Frage zu stellen: „Was hat das mit mir zu tun?“
Wenn wir dann diesen Aspekt als zu uns gehörig annehmen, können wahre Wunder geschehen. Entweder hört ein anderer auf, sich so zu verhalten, es stört nicht mehr oder wir sind in der Lage uns von einer bestimmten Person zu trennen.
Ein Spruch heißt: „Verwandle deine Wunden in Weisheit“. Anstatt an Groll und Vorwürfen festzuhalten, sollten wir den anderen als hilfreichen Spiegel nehmen und von ihm lernen.
WICHTIG:
Spürt die Ereignisse oder Personen auf, die für euch eine negative emotionale Ladung haben und akzeptiert, dass es dabei um dein Thema geht.
Macht euch den Einfluss bewusst, den das Verdrängen dieser Eigenschaft auf dein Leben hat.
Nimm auch diesen Teil von dir liebevoll an.
Wenn wir vergangene Schmerzen nicht heilen, hat das große Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Wir fühlen uns minderwertig, seltsam traurig oder boykottieren wirkliches Glück.
Viele glauben, die Welt muss sich ändern, damit es uns besser geht. Aber es ist immer man selbst, der sich ändern muss. Vielleicht grollt ihr euren Eltern, weil sie euch unterdrückt haben. In Wirklichkeit seit ihr auf euch böse, weil du die Unterdrückung heute selbst fortsetzt.
Es ist, als hätte uns jemand vor langer Zeit in einen Käfig gesperrt. Obwohl er schon seit vielen Jahren offen ist, kämpfen wir noch immer gegen seine Wände. Es ist ein Riesenunterschied, ob man darauf fixiert ist, was die Welt einem antut, oder ob man endlich sieht, was man sich selbst antut. Wenn wir Angst davor haben, den Schatten ins Gesicht zu sehen, machen wir uns bewusst, dass mit all dem, was dort schon lange begraben liegt, auch ein großer Teil unsere Kraft zu finden ist.
Heilung kommt nie von einer anderen Person, sondern immer nur aus dem eigenen Inneren.
Sagen wir uns: ICH BIN ES WERT, DAS ZU HABEN, WONACH ICH MICH SEHNE. UND ICH WERDE DAS TUN, WAS NÖTIG IST, UM MEINE SEHNSUCHT ZU ERFÜLLEN.
Die Auseinandersetzung mit dem Schatten ist eine dieser Notwendigkeiten. Indem wir auch das als zu uns gehörend betrachten, was wir am meisten fürchten oder hassen, werden wir Meister unseres Lebens.
Gandhi sagte: „Die einzigen wirklichen Teufel in der Welt sind jene, die in unserem Herzen herumlaufen. Hier muss die Schlacht geschlagen werden“.
Hören wir auf zu verdrängen oder uns selbst zu belügen. Streben wir nicht eine Vollkommenheit an, die ohnedies niemals erreicht werden kann, sondern Ganzheit. Denn nur, wer sich selbst als ganze Person liebt, ist auch fähig, einen anderen so zu lieben. Wenn wir unseren Schatten umarmen, indem wir ihn mit Aufmerksamkeit, Liebe und Akzeptanz betrachten, öffnen wir unserer Herz und schließen Frieden mit den inneren „Teufeln“.
Leider ist es doch unglaublich viel geworden. Den Leuten die sich bis hier durchgekämpft haben, kann ich sagen: "Ihr habt es geschafft!!!!"
Denkt mal drüber nach!!!! Vielleicht kann ich auch Meinungen von euch darüber hören???!!!
LG
Moto
Auszüge aus:
Debbie Ford: „Die dunkle Seite der Lichtjäger“
Melody Beatty: „Der Weg zur inneren Stärke“
- Erfahrener Benutzer
Segeltuch
- Mitglied seit
- 19.05.2005
- Beiträge
- 810
Amen
Und wer nur einen Teil davon verinnerlichen mag wird der Selbsterkenntnis einen Schritt nähergekommen sein und ein bischen intensiver leben als vorher.
LG
- Erfahrener Benutzer
höller
- Mitglied seit
- 26.12.2004
- Beiträge
- 2.407
Du hast wirklich recht. Weißt du warum ich dir zustimme?
Weil ich im letzten Jahr meiner Schattenseite begegnet bin. Ich hätte dadurch fast meine beste Freundin verloren , weil ich furchtbar ungerecht zu ihr war. Sie war eine von den Leuten, die mir gezeigt haben, was meine Schatten sind.
Eine weitere Person war mein Ex. Auch wenn ihr jetzt den Kopf schüttelt, dass ich schon wieder mit dem Kerl anfange, aber es ist so.
R. ist ein sehr intelligenter Menschn, wenn auch ziemlich mit sich selbst im Unreinen, und vieles was er an mir kritisiert hat, war nicht so verkehrt. Ich fand es nur schlimm, dass er nicht in der Lage war mich darin zu unterstützen, dass ich den Schatten ans Licht bringe, sondern dass er weggelaufen ist, zu einer anderen Frau, weil er damit nicht klar kam.
Aber ich habe dadurch viel über mich selber gelernt.
Ich möchte nicht überheblich klingen, aber ich habe eine vollkommen andere Sichtweise entwickelt, und ich erkenne es mittlerweile selber , wenn einer meiner Schatten wieder zum Vorschein kommt.
Ich weiß jetzt wenigstens, was es ist, was andere so an mir stört, und was mich selber an mir stört, und ich brauche niemanden mehr um das zu ändern, ich kann es alleine ändern. Weil ich es ändern will.
Ich will nicht mehr egozentrisch und zickig sein, ich will nicht mehr andere verletzen und ich will anderen das zurückgeben was ich in den letzten Monaten an Verständnis erhalten habe.
In sofern hat die Trennung sogar was positives!
:]
- Erfahrener Benutzer
Diana''
- Mitglied seit
- 22.04.2005
- Beiträge
- 1.650
Moto78
Das ist wirklich ein interessanter Artikel, der sich lohnt, gelesen zu werden.
Das wir alle diese "Schatten" in uns tragen, ist klar und ich denke, sie sind uns zum Teil in die Wiege gelegt und zum Teil ein Resultat unserer Erfahrungen.
Manche Schatten kann man annehmen und sagen, okay sie gehören zu mir. Andere wollen wir nicht wahr haben. Soviel Selbstkritik will gelernt sein. Aber die Schatten machen uns zu dem was wir sind "Menschen". Gäbe es sie nicht, wäre wir seelenlose Wesen, denn jeder Mensch beinhaltet ja "Gut" und "Böse". Zu lernen, damit richtig umzugehen, ist doch das eigentliche Ziel.
- Erfahrener Benutzer
Segeltuch
- Mitglied seit
- 19.05.2005
- Beiträge
- 810
Gut und böse, hell und dunkel?
oder
geliebt und angenommen, ungeliebt und abgewiesen?
Ich glaube es geht um die zweite Assoziation, auch die Schatten (die wir selbst werfen oder/und beinhalten) anzunehmen und gesamtheitlich zu lieben eben uns wie wir sind, der Weg dahin verändert das Leben und ist fortwährend. Man muß nur den Mut mitbringen immer weiter zu gehen.
Ich erwarte hier noch Besuch!
- Benutzer
Gordie78
- Mitglied seit
- 14.06.2005
- Beiträge
- 68
Danke Froschi für deine Unterstützung, ehrlich gesagt finde ich es toll das du es gleich mit Amen unterschreibst
!!!
Ich hoffe ich konnte ein wenig Andrenalin bei dir ausstoßen
...
Ich kann deine weiteren Ausführungen auch nur unterschreiben!!!
LG
Moto
- Erfahrener Benutzer
Stew
- Mitglied seit
- 08.06.2005
- Beiträge
- 1.779
quiiiiiitsch !
Hat mich jemand gerufen ? Aus dem Schattenreich ?
(prust, gacker...)
nein, ist wirklich nicht uninteressant, keine Frage !
Jetzt muß ich gestehen, daß ich nicht alles gelesen habe
(die Zeit hängt mir im Nacken...wie ein Schatten
)
Ich würde hier lieber auf den guten alten Begriff der
Angst
zu sprechen kommen ! Die sitzt tief in uns, quasi als Motor. Hab mal gelesen, es gäbe ursprunglich nur 2 Formen "natürlicher" Angst, der Rest wird abgeleitet,
führt zu den bekannten, negativen Bewußtseinszuständen.
Dazu wann anders mal mehr, muß mich in real life "gut"
verhalten
!
PS.: Hab vergessen, eine persönliche Begegnung zu erwähnen :
Habe mal den "kleinen ängstlichen Jungen" in mir entdeckt, so richtig "gesehen" : es ist so ein unbeschreiblicher Moment des Horrors und der Angst!
das kann ich hier kaum beschreiben, man kann es auch kaum "unbeaufsichtigt" zur Nachahmung empfehlen...
das Bewußtsein weigert sich beharrlich, diese Seite wahrzunehmen, da muß es schon richtig krachen, Magie, Drogen, Psychos... und Vollmond !
schüttel - bis dann
lg
somebodycs
- Erfahrener Benutzer
Segeltuch
- Mitglied seit
- 19.05.2005
- Beiträge
- 810
Und als sie das zweite Siegel öffnete, stieb das zweite der vier lebendigen Wesen heran und sprach: "Komm!". Ein schwarzes Pferd und PEST, der darauf saß, hatte Faulheit und Verderbtheit in seiner Hand. Ihm war gegeben, den zweiten Teil der Erde dahinzuraffen.
Sei gegrüßt...
- GastGastIhr solltet mal unseren alten "Seid mal mehr konkret"-Thread lesen.Original von C9H14NO3
Gut und böse, hell und dunkel?
oder
geliebt und angenommen, ungeliebt und abgewiesen?
Ich glaube es geht um die zweite Assoziation, auch die Schatten (die wir selbst werfen oder/und beinhalten) anzunehmen und gesamtheitlich zu lieben eben uns wie wir sind, der Weg dahin verändert das Leben und ist fortwährend. Man muß nur den Mut mitbringen immer weiter zu gehen.
Ich erwarte hier noch Besuch!
Ich denke, es geht ernstlich eher um die Annahme der Grautöne in einem selbst.
Man ist nicht nur gut, oder nur böse. Das funktioniert nicht. Auch der Böse hat einen Grund, warum er böse ist und einen guten Kern.
Bin ich eigentlich der Einzige, der als Kind "Die Rückkehr der Jediritter" im Kino gesehen hat und der dadurch entscheidend geprägt wurde?
Es geht um die Annahme der eigenen Triebnatur.
Solange man keine patologisch schizoiden Tendenzen aufweist, ist es fantastisch, wenn man weiß, daß man die Hölle auf Erden in sich hat und das Himmelreich.
Die dunklen Seiten helfen einem, sich in schlechten Zeiten durchzuschlagen, die hellen Seiten helfen Dir, Dich in guten Zeiten zu öffnen und einzubringen.
Dies gilt für zwischenmenschliche Beziehungen und im beruflichen Alltag.
Ich für meinen Teil habe das begriffen und lebe es aus.
Alles andere engt einen nur ein und zerstört das Bild, was Personen von einem haben sollten. Denn alles andere ist nur eine Maske und Heuchelei. Also falsch.
PS: Ich gehe nicht über Leichen, aber über leicht verletzte. (Danke an Moony für die Inspiration)
- Benutzer
Complicated
- Mitglied seit
- 15.06.2005
- Beiträge
- 94
Hm, genau diese eigenen Schattenseiten werden mir selbst 2 Tage in der Woche gezeigt, eigentlich jeden Tag wenn man genau ist.
Es ist verdammt schwer und fast unertraeglich sie zu sehen und zuzugeben, sie zu akzeptieren, mit ihnen ins Reine kommen. Trete aber seid Jahren mit ihnen staendig in Konflikt, und das meist sehr har-sch (filter?).
Reaktionen die einen in die Ecke draengen rufen sie manchmal hervor, davor habe selbst ich Angst.
Und diese Angst, diese Schattenseiten sind nicht nur negative Dinge, es kann auch Liebe sein die man verweigert, aus welchen Gruenden auch immer.
Die man nicht zugeben moechte fuer Menschen die man innerlich hasst, denkt man zumindest.
Es gibt immer eine andere Seite.
Diese Seite kann ein Spiegel sein, wenn man weiss diesen zu sehen und zu erkennen. Aber leider ein Spiegel der uns auch beluegen kann wenn wir ihn nicht so ansehen wie wir ihn ansehen muessen.
Es ist schwer.


Bearbeiten