1. #1

    Fallschirmspringer Fallschirmspringer ist offline

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    Dichotomie des Verlassenwerdens

    Hi,

    die Grübelei bleibt wohl nie aus, wen man verlassen wird. Ich selber bin auch frisch wieder allein, wie ich hier vor einer guten Woche schonmal gepostet habe.
    Das Ganze, weil meine ehemalige Freundin selbst auch wieder allein sein wollte.
    Was mich zu der Frage geführt hat, was eigentlich verletzender ist. Wegen jemand anderem verlassen zu werden oder weil der Partner lieber allein sein möchte. Auf den ersten Blick ist ersteres schmerzhafter. Man vergleicht sich ständig mit dem/der neuen. Was mag sie/er wohl haben, was man nicht selber hat?
    Andererseits ist die zweite Möglichkeit auch nicht ohne: Bevor er/sie mit mir zusammen ist, ist er/sie lieber alleine, d.h. zieht die Einsamkeit einer Partnerschaft mit mir vor. Dazu kommt, daß solange da keine neue Liebschaft für den oder die Ex in Sicht ist, man überlegt , ob man nicht doch noch mal einen Versuch starten sollte und man macht sich dazu bereit, durch die Ungewissheit weiter zu leiden.

    Wie seht ihr das, was ist bei genauerem Hinsehen schmerzhafter? Spielt vielleicht verletzter Stolz eine größere Rolle als der Verlust?

    Es ist mir schon klar, dass man Schmerz wohl nicht messen kann, trotzdem ist es eine Überlegung wert.

    Grüße

  2. #2

    Minzi Minzi ist offline

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    Schmerzhaft ist beides... Aber ich glaube das schlimmste ist wegen einem anderen menschen in seinem/ ihrem leben verlassen zu werden.

    Warum weis ich auch nicht, ich denke einfach man fühlt sich beschissener. "Jemand anderes ist besserals ich" denkt man.

    Oder "was so schnell kannst du uns vergessen"

    nina

  3. #3

    Biberweibchen Biberweibchen ist offline

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    die frage habe ich mir auch schon gestellt. mein EF hat mich verlassen - ohne neue partnerin (soweit ich weiß zumindest).
    keine ahnung was schlimmer ist. bei dem gedanken das er eine neue hat oder irgendwann hat, dreht es mir den magen gleich noch zweimal um!

    andererseits habe ich auch immer noch hoffnung. trotzdem es keine gibt. und die wird vermutlich auch nicht so schnell sterben. das macht es auch nicht gerade einfach. es ist scheiße, so oder so.

  4. #4
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    ich denke auch dass zweiteres eine grössere Dimension von Schmerz ist.
    Denn wenn der andere Partner lieber alleine sein möchte -- dann muss er ja auch auf das gleiche verzichten: auf Nähe, Vertrautheit, eben das was eine Partnerschaft ausmacht. Es ist - wenn man in diesem Zusammenhang überhaupt davon sprechen kann eher fair als Fall 2.

    Ich persönlich denke auch dass es das gemeinste und grausamste ist wenn der Expartner übergangslos in eine andere Beziehung wechselt bzw. deshalb die andere Beziehung beendet. Das beruht auf persönlichen Erfahrungen natürlich und auf Beobachtungen.

    Ich sehe es an Freunden / Bekannten dass Freundschaft zwischen Expartnern EHER möglich ist wenn kein anderer im Spiel war. Denn genau das bedeutet einen solchen Vertrauensverlust und Gefühlsmissbrauch dass alles in Richtung Versöhnung und Freundschaft geht eher ausgeschlossen erscheint.

  5. #5

    pflaster pflaster ist offline

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    Beides ist schmerzhaft genug, aber wenn man abgelehnt wird, kommt man mit Vergleichen zum neuen Partner von Selbstwertgedanken nicht weg.

    Ein Vorschlag dabei:
    Ist der ex Partner solche Gedanken wert, wenn er/sie Deinen wahren Wert nicht erkennt?

    Lg

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